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Zum 20. Geburtstag

PETA gibt ein neues veganes Kochbuch heraus

Der vegane Lifestyle boomt derzeit. Ganz unabhängig vom Trend bewirbt die Tierrechtsorganisation PETA schon lange den Verzicht auf tierische Produkte. Wie lecker vegan ist, zeigt ein neues Kochbuch.
Vegan, selten hat man das Wort so oft in der Öffentlichkeit gehört wie in den vergangenen zwei Jahren. Stars bekennen sich zu einem Verzicht auf tierische Produkte, vegane Supermärkte eröffnen und immer mehr Discounter nehmen wie selbstverständlich Soja- oder Mandelmilch ins Sortiment. Der vegane Lifestyle ist gesellschaftsfähig geworden. Dafür setzt sich die Tierrechtsorganisation PETA schon lange ein, seit 20 Jahren nun auch in Deutschland. Wer sich mit dem Umstieg von Steak auf Tofu schwer tut, dem hilft die Tierrechtsorganisation mit einem Newsletter, durch den man täglich Tipps zur Umstellung bekommt. Wem das nicht reicht, der findet ab 1. April das sehr ansprechend gestaltete Kochbuch „Vegan! Einfach lecker und gesund“ in den Buchhandlungen. Auf mehr als 250 Seiten mit vielen Fotos nimmt das Buch den Leser zunächst mit auf eine kulinarische Weltreise und gibt Tipps für vegane Jahreszeitenmenüs. Obendrein steuern Prominente ihre ganz persönlichen Lieblingsrezepte bei, natürlich ganz ohne tierische Produkte. Wie wär’s etwa mit Nina Eichingers „Avocado-Erdbeer-Tatar auf Feldsalat mit Oregano-Baguette“? Oder Alexandra Kamps „Bandnudeln mit Beluga-Linsen“? Thomas D von den Fantastischen Vier steuert, ganz Schwabe, sein Rezept für Maultaschen bei und für Süßmäuler gibt es das Cookierezept oder die Anleitung für Armin Morbachs Schokoholic-Kuchen. Und als Getränk? Da bietet sich Kaya Yanars beziehungsweise Ranjids Mango-Lassi an. Dieses lässt sich aus Mango, Sojajoghurt, Wasser und Agavendicksaft herstellen.

Mindestens das letzte Produkt hat vielleicht nicht jeder im Haus. Aber es gibt ja auch Reformhäuser oder Veganz in Bornheim, wo man sich mit den weniger üblichen Zutaten eindecken kann. Anneli Ick von PETA war zunächst Vegetarierin und lebt nun vegan. „Mittlerweile schmecken mir Sojamilch und Hafermilch besser. Man isst als Veganer bewusster und man plant seine Mahlzeiten besser. Manchmal ist der vegane Lifestyle ein wenig komplizierter, aber es gibt ja auch immer mehr vegane Restaurants und ich habe viele Freunde, die offen sind, das auch mal auszuprobieren.“ Ick hält veganes Essen für gesünder, weil es durchdachter ist. „Natürlich kann man auch als Veganer zu viel Zucker zu sich nehmen.“ Den Vitamin B12-Mangel, der auftreten kann, könne man mit Nahrungsergänzungsmitteln beheben. Ick ist sich aber sicher, dass vegane Menschen weniger krank sind, zumindest sei das bei ihren Kollegen im Büro der Fall.

Wer den veganen Lifestyle mal ausprobieren möchte, der findet in „Vegan! Einfach lecker und gesund“ viele Anregungen. Ab 1. April ist das im Rowohlt Verlag erschienene Buch gegen 16,99 Euro erhältlich.
 
14. März 2014, 10.44 Uhr
Nicole Brevoord
 
 
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