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Foto: © Soho Frankfurt
Foto: © Soho Frankfurt

Neueröffnung am MainTor

SoHo in Mainhattan

Mit zwei Monaten Verspätung eröffnet das Soho Frankfurt nun am 17. November. Inhaber Jalalle Chahboune möchte mit international-regionaler Küche, innovativen Drinks und Frankfurter Kunst ein Stück des New Yorker Szeneviertels SoHo nach Frankfurt bringen.
Eigentlich sollte das Soho Frankfurt schon im September an den Start gehen. Mit gut zwei Monaten Verspätung eröffnet die Casual Fine Dining-Location am MainTor nun am Mittwoch, den 17. November. Ob Interieur, Speisen oder Drinks, das Konzept würde sich durch Flexibilität auszeichnen, sagt Inhaber Jalalle Chahboune. Bestes Beispiel: die „lebendige Fläche“ des Lokals mit höhenverstellbaren Tischen im Bereich der Bar und gepolsterten Bänken im Dining-Areal, die bei Bedarf zu einer einzigen lang gezogenen Sitzfläche für eine Tafel angeordnet werden können.

Auf kulinarischer Ebene zeigt sich die Flexibilität im Stil der Küche, die, wie Chefkoch Daniel Perez sagt, gehoben aber dennoch „entspannt und weltstädtisch“ sei. Weiter erklärt er, dass es nicht hauptsächlich internationale Luxusprodukte seien, die Verwendung fänden, sondern möglichst heimische Lebensmittel der Saison. Die aktuelle Karte umfasst Gerichte wie Austern mit Barbecue-Chutney, geröstetes Sauerteigbrot mit Bergkäsecreme und Trüffelraspeln, Tartaki mit Kaperncreme oder Wetterauer Rumpsteak mit Ochsenbackenragout und Urkarotten. Bei alldem betont Perez: „Wir messen beim Anrichten nicht mit dem Lineal nach. Der Geschmack steht klar im Vordergrund.“




Dining-Areal Soho Frankfurt © Wanda Sachs

Auch an der Bar fokussiert man sich auf das Wesentliche. Die puristische Karte verrät nur maximal vier der geschmacklichen Komponenten eines jeden Cocktails. Bei den Namen der Drinks beschränkt sich die Karte auf Zahlen, Formeln und Koordinaten. „Den Gästen bringt es überhaupt nichts zu wissen, welche Zutaten genau im Drink sind, wenn man die nachher nicht schmecken kann“, erläutert Barkeeper Alexej Grjasnow. So kommen für einen Moscow Mule, der hier natürlich nicht so heißt, beispielsweise fermentierter Meerrettich und Birne zum Einsatz, womit ein neuer, geschmacksbasierter Zugang zu einem altbekannten Drink geschaffen werden soll.

Mit dem Casual Fine Dining-Areal möchte Chahboune die Vielfalt des New Yorker Stadtteils SoHo, bekannt für seine internationale Gastronomielandschaft und Künstlerszene, nach Frankfurt bringen. Trotzdem betont er: „Frankfurt, wenn auch ein bisschen kleiner, steht New York in nichts nach, und das möchten wir hier auch verkörpern.“ Die Verbundenheit zur Mainmetropole schlägt sich in der Liebe zum Detail nieder: Die Wände des Gastraums zieren die Malereien des Frankfurter Künstlers Takeshi Chinui.

Soho Frankfurt, Neue Mainzer Str. 6-10, Tel. 069/21990822, Di/Mi 11:30-24, Do/Fr 11:30-1, Sa 17-1 Uhr, So/Mo Ruhetag




Bilder des Frankfurter Künstlers Takeshi Chinui © Soho Frankfurt
 
16. November 2021, 14.48 Uhr
Wanda Sachs
 
 
Fotogalerie:
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