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Neuer Küchenchef im Kempinski
 

Auf und Zu

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Das Levante macht wieder auf

Foto: Kempinski Hotel Frankfurt / Alexander Jungmann
Foto: Kempinski Hotel Frankfurt / Alexander Jungmann
Es tut sich einiges im Kempinski Gravenbruch: Ein alter Bekannter kehrt als Restaurantleiter zurück, Levante bietet jetzt eine orientalische Tea Time und der neue Restaurantleiter spricht fünf Sprachen.
Der neue Küchenchef im Kempinski ist ein alter Bekannter: Daniel Pause stand von 2000 bis 2013 bereits in Gravenbruch am Herd. Dort kochte er sich vom Chef de Partie bis zum Sous Chef hoch. Nach Stationen in Kroatien und Slowenien kehrt er nun als Küchenchef an seine alte Wirkungsstätte zurück. Seit Ende Februar ist er für die Restaurants des Luxushotels verantwortlich. Sein Vorgänger Stefanos Melianos wechselte nach Wien.

Pause ist gebürtiger Thüringener. Zum Kochen kam er über seine Schwester. Mit 16 Jahren zog der heute 38-Jährige nach Baden-Württemberg. Dort machte er seine dreijährige Ausbildung in einem Fine Dining Restaurant. „Danach wollte ich ins Hotel. Also habe ich in der Branchenzeitung eine Anzeige geschaltet mit meinen Plänen.“ Darauf seien 600 Angebote bekommen. Zum Glück für Frankfurt entschied er sich für das Kempinski. Damals arbeitete er auch schon mit Karin Ansos zusammen, die in seiner Abwesenheit zur ersten weiblichen Hoteldirektorin in der Geschichte des Hauses aufsteigen konnte. „Ich freu mich sehr, ihn jetzt wieder im Haus zu haben und bin gespannt auf seine Ideen“, sagt Ansos.

„Mich reizt die Vielfalt des Angebots sehr“, sagt Pause. „Mir liegt es am Herzen, die kulinarischen Stärken der einzelnen Outlets noch mehr hervorzuheben. Im Esstisch soll das Internationale etwas in den Hintergrund treten.“ Statt dessen möchte er mehr regionale Produkte und deutsche Gerichte auf die Karte setzen. Beim nur saisonal geöffneten Restaurant Levante setzt er dagegen auf bewährte Qualitäten. Der bisherige Sous-Chef Mohamed Agouni wurde jetzt zum Head-Chef des orientalischen Fine Dining Restaurants ernannt. Auf der von ihm überarbeiteten Speisekarte finden sich Spezialitäten wie Kabeljau Essaouira mit Feige, Pastinake und Kichererbse oder Datteltaube mit Maklube-Reis. Für Vegetarier gibt es mit gebackenen Blumenkohl das aktuelle Trend-Gericht der israelischen Küche. Seit 9. Mai hat das Levante wieder offen.

Für den britischen Afternoon-Tea hat Agouni auch eine arabische Tea Time entwickelt. Zu traditionell marokanischem Nanaminz-Tee oder Schwarztee werden arabische Köstlichkeiten serviert: Baklawa, Hummus von schwarzen Kichererbsen, gefüllte Datteln sowie Baghir, marokkanische Pfannkuchen mit Honig und Feigenkonfitüre. Mit Igor Lacko konnte das Levante außerdem einen ganz besonderen Restaurantleiter gewinnen. Der studierte Innen-Gestalter aus der Slovakei spricht fünf Sprachen. „Und ich konnte sie alle schon hier einsetzen“, berichtet er stolz.

Levante im Kempinski Hotel Frankfurt, Gravenbruch, Graf-zu-Ysenburg-und-Büdingen-Platz 1, Tel.: 38988680, Mi-Fr 18–22.30, Sa & So 12–14 & 18–22.30 Uhr
17. Mai 2019
jps
 
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