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Sardegna
Genuss Magazin Frankfurt
Restaurant-Empfehlung des Tages
– heute aus FRANKFURT GEHT AUS!
Italien Fine Dining
Sardegna
Wenn der Begriff "Institutio", also feste Einrichtung, zutrifft, dann sicherlich für das Restaurant Sardegna. Vor knapp 20 Jahren als Familienbetrieb gegründet, gehört es zu den etabliertesten italienischen Restaurants der Stadt und liegt nicht im feinen Westend, wo die meisten anderen renommierten Italiener zu finden sind, sondern zentral in der Innenstadt nahe der Konstablerwache. Die Kellner vermitteln einen wohltuenden Hauch von Dolce Vita, also jener Lässigkeit des italienischen Lebens der 60er-Jahre, die es vermag, zwischen Straßenflirt und Partystimmung die ernsten Fragen des Lebens für den Moment auszublenden. Wollte man es deutsch formulieren, könnte man sagen, dass die Kellner hier sehr freundlich sind. Die Karte im Sardegna ist ungewöhnlich groß und bietet alles, was man in einem italienischen Restaurant erwartet. Alle Arten von Pizza, Pasta, Fleisch und Fisch – die Auswahl ist mannigfaltig. Kaum hält man die Karte in Händen, stellt der Kellner – quasi als selbstverständliches Intro – frisches Brot mit Olivenöl, dazu einen Spritzer Balsamico, sowie eine Flasche Pellegrino auf den Tisch. Wir bestellen als Vorspeise zwei italienische Klassiker: Spaghetti Bolognese und Carpaccio di Manzo. Das Lokal ist gut besucht, und anhand des fröhlich-vertrauten Umgangs der Kellner mit den Gästen wird schnell deutlich, dass die Anzahl der Stammgäste sehr hoch sein muss. Unsere beiden Vorspeisen, die nach der genau richtigen Zeit serviert werden, sind ohne Fehl und Tadel: Die Pasta ist al dente, wie sie sein soll, die Bolognese-Sauce schmeckt würzig und gehaltvoll nach gutem Fleisch. Dazu wird fein geriebener Parmesan aus dem Glasschälchen gereicht, wobei wir uns gefreut hätten, wenn der Kellner den Parmesan frisch in dicken Spänen auf den Teller gehobelt hätte. Solche Späne, wie sie auf dem Rinder-Carpaccio liegen und zusammen mit milden und zarten Rucola-Blättern dem Rindfleisch den so feinen Geschmack geben. Bei den Hauptgerichten haben wir uns mit Piccata Milanese für einen anderen Klassiker entschieden, außerdem für gegrillte Seezunge mit Gemüse und gebratenen Kartoffeln. Auch hier bleibt es beim positiven Eindruck: Was auf den Tisch kommt, schmeckt frisch und ist bestens zubereitet, ohne dass man ob der Kreativität oder des Geschmackseindrucks in kulinarische Verzückung gerät. Es handelt sich nicht um eine Küche, die mit der Sternegastronomie flirtet, sondern die sich dem Anspruch verschrieben hat, ihren Gästen auf solide Art das zu bieten, was diese von „ihrem“ Italiener erwarten, nämlich bestes Handwerk ohne raffinierten Schnickschnack oder Experimente. Die Seezunge ist kross gegrillt und bissfest, sehr wohlschmeckend, ebenso wie die dazu gereichte Gemüseauswahl. Das Fleisch der Piccata Milanese ist sehr zart, die Panade nicht zu dick, mit feinem Butteraroma, die Pasta ist abermals al dente und wird mit würziger Sauce serviert. Die Kellner sind erfreut, dass wir die ansprechend großen Portionen aufessen und bemühen sich liebenswürdig, aber letztlich vergeblich, uns eines der Dolci auf der Karte zum Dessert schmackhaft zu machen. Wir trinken zum Abschluss ein Glas Pfefferminztee mit frischer Minze und sind rundum zufrieden. Die Rechnung spiegelt wider, dass das Sardegna eben nicht im noblen Westend liegt – eine erfreuliche Feststellung.
Peter Smeets
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Location Facts
Adresse: Fahrgasse 84, 60311 Frankfurt am Main Frankfurt - Altstadt
Telefon: 069/13376779
Fax: 069/21930694
Kreditkarten: AE/MC/VI/ec-cash
Mail: mail@ristorante-sardegna.de
Home: www.ristorante-sardegna.de
Kapazität: 45 Sitzplätze drinnen 25 Sitzplätze draussen
Öffnungszeiten: Mo–Sa 11.30–24 Uhr, So Ruhetag
Parken:
RMV: Konstablerwache
Küche: Italien Fine Dining
 

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