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Kabuki
Genuss Magazin Frankfurt
Restaurant-Empfehlung des Tages
– heute aus FRANKFURT GEHT AUS!
Japan, Bahnhofsviertel/Gutleut/Gallus, Asia Fine Dining, Genuss weltweit
Kabuki
Das Ambiente des Kabuki spiegelt wunderbar den Charme der 1980er-Jahre wider: ein sehr langer, eher schmaler Raum, bunte Wände, gedämpftes Licht, eher schlichtes Mobiliar. Das Kabuki ist ein Teppanyaki-Restaurant, die Gerichte werden also direkt am Tisch auf einer eingelassenen heißen Stahlplatte zubereitet. So finden sich über den ganzen Raum verteilt Koch-Inseln, an denen jeweils ein japanischer Meisterkoch steht, um den herum fünf bis sieben Gäste sitzen, sehen, staunen und genießen. Das Auge kann gar nicht so schnell schauen, wie der Koch die frischen rohen Zutaten höchster Qualität schneidet, filetiert, brät, dünstet, unter einer Glocke dämpft oder sanft in Blättern gart. Über jedem Teppanyaki hängt jeweils eine überdimensional große Abzugshaube aus poliertem Stahl mit integrierten Spots. Das Publikum ist recht bunt gemischt: Business, Familien, Kenner der japanischen Kochkunst oder einfach nur Neugierige und Erlebnishungrige. Auffallend: Alle tragen wegen der Nähe zur Kochstelle große Papierlätzchen. Die Abendkarte ist zwar nicht ausufernd groß, aber da sich alle Speisen so verlockend anhören, ist es erfreulich, dass einem das Haus eine Entscheidungshilfe in Form zweier variationsreicher und typischer Menüs anbietet. Das größere heißt Nichirin und kostet in der Version mit Roastbeef-Steak 73 €. Die Vorspeise bilden auf den Punkt gebratene Riesengarnelen, begleitet von zart-herben Edamame, süßlichen Maronen und als Bindeglied zwischen allen Aromen Miyake-Sauce und gegarte Avocado-Tranchen. Der nächste Gang ist ein Dreierlei aus dem Meer: sanft in einem Blatt gegartes Lachsfilet, kräftig angebratener Aal und knackig-saftig gegarte Jakobsmuscheln. Während Letztere naturell daherkommen, werden Lachs und Aal vorher dezent mariniert. Auch wenn zu jedem der drei Beteiligten eine Sauce gereicht wird: Sie beeindrucken aufgrund ihrer Frische und Zubereitung mit ihrem Eigengeschmack so sehr, dass die Saucen ein „Kann“, aber kein „Muss“ sind. Als Zwischengang wird eine Kugel Yuzu-Sorbet in Sake gereicht, angenehm erfrischend durch die Säure und gleichzeitig appetitanregend für den folgenden Fleischgang. Bei dem wird das ausgesprochen zarte Roastbeef-Steak vor dem Zerteilen in feinste Scheiben scharf angebraten und flambiert. Dabei werden publikumswirksam die starken Spots der Abzugshaube ausgeschaltet, dazu gibt es frische Edelpilze, Sprossen, Pak Choi und leicht angebratene Reisbällchen. Auch hier ist die Qualität schon der Tupfen auf dem i, die Sauce deshalb nicht zwingend. Sogar das Dessert wird am heißen Tisch zubereitet. Dabei handelt es sich um Eis, das von einem angebratenen rechteckigen Reisteigmantel umhüllt und auf der Oberseite mit Matcha-Pulver bestreut wird. Innen kalt, außen warm, oben herb – genauso wunderbar wie alles zuvor! Das Kabuki beeindruckt übrigens nicht nur abends: Die Mittagskarte lädt zum Business-Lunch unter 30 €. Krawattenträger bitte an die Lätzchen denken!
Christian Schwitallik
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Location Facts
Adresse: Kaiserstraße 42, 60329 Frankfurt am Main Frankfurt - Bahnhofsviertel
Telefon: 069/234353
Fax: 069/233137
Kreditkarten: AE/MC/VI/ec-cash
Mail: info@kabuki-restaurant.com
Home: www.kabuki-restaurant.com
Kapazität: 74 Sitzplätze drinnen 0 Sitzplätze draussen
Öffnungszeiten: Mo–Fr 12–15 und 18–24 Uhr, Sa/So 18–24 Uhr
Parken:
RMV: Weser-/Münchener Straße
Küche: Japan,
Bahnhofsviertel/Gutleut/Gallus,
Asia Fine Dining,
Genuss weltweit
 

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