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Kokumy eröffnet in der Kaiserstraße
 

Auf und Zu

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Auf Umami folgt Kokumi

Foto: sie
Foto: sie
Tapas kennt man eigentlich nur aus der spanischen Küche? Nicht wenn es nach Karn Gill geht. Im Kokumy möchte der Junggastronom die südostasiatische Version ins Frankfurter Bahnhofsviertel bringen.
Süß, sauer, salzig, bitter – die vier Geschmacksrichtungen kennt jeder und auch die fünfte – Umami – wird in den Köpfen immer präsenter. Was hingegen aber noch kaum jemandem ein Begriff sein dürfte, ist Kokumi. „Das ist der sechste Geschmackssinn“, weiß Junggastronom Karn Gill und erklärt: „Kokumi ist eine relativ neue Entdeckung in Japan und gibt es dort erst seit rund zwanzig Jahren. Übersetzt bedeutet es in etwa so viel wie natürlicher Geschmacksreichtum.“ Dabei werden die Produkte so eingesetzt und zubereitet, dass sie ohne Zusatzstoffe eine Geschmacksverstärkung erzeugen. „Unser Ziel ist es, aus den einzelnen Zutaten noch mehr Geschmack herauszuholen“, sagt Gill und so hat er kurzerhand sein Restaurant in Anlehnung an diesen Geschmackssinn benannt.

Ab Ende September möchte er im Kokumy moderne asiatische Fusion-Küche servieren, die sich auf die sechs Länder Japan, China, Vietnam, Malaysia, Thailand und Südkorea beruft. „Wir servieren alles in Tapas-Portionen, dann kann man mehr probieren und alles miteinander teilen“, sagt Gill. Geplant ist eine Auswahl von rund 35 Speisen, viele davon vegan aber auch mit Fleisch und Fisch, wie zum Beispiel das Redfish Curry oder der Crispy Duck Salad. Bei letzterem handelt es sich um einen Entensalat, der mit Grapefruit, Gurke und Shisoblättern serviert wird. Bei dem Curry kommt Rotbarsch in cremiger Sauce aus Kokosnuss, Zitronengras und Galgant auf den Teller.





Vom Ambiente soll es schlicht und clean werden, „wir nennen es gerne japanisch-skandinavisch“, erklärt Gill und ergänzt: „So bunt und auffällig wie das Logo wird es definitiv nicht.“ Letzteres ziert bereits mit seinen Pastellfarben in Lila, Lachs und Rot das Fenster der Location in der Kaiserstraße rechts neben der Filiale von EatDOORI. Im Innenraum soll es rund 60 Sitzplätze geben, eine große Bar soll Teil des Raumkonzepts werden. Dort soll es neben klassischen Softdrinks auch asiatische Versionen sowie besondere Cocktails und auch einige Mocktails – also Cocktails ohne Alkohol – geben.

„Wenn alles gut läuft, schaffen wir es im September“, sagt Gill mit Blick auf die Eröffnung. Doch versprechen möchte der 28-jährige nichts. "Wann die Feier dann genau stattfindet, werden wir noch bekanntgeben.“ Ein Sprung ins kalte Wasser wird es jedoch nicht, denn erstes Feedback konnten er und sein Team bereits mit einem Pop-Up Stand in der Open-Air-Location YARD und an der Bahnhofsviertelnacht vor kurzem einsammeln.

Kokumy, Bahnhofsviertel, Kaiserstraße 55
 
30. August 2019, 11.52 Uhr
sie
 
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