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Eating at Maples eröffnet
 

Auf und Zu

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Ein Genusskonzept mit Transparenz

Foto: Eric Reinemann
Foto: Eric Reinemann
Transparent, nachhaltig und saisonal – das ist das Motto von Eric und Andrea Reinemann. Im November eröffnen sie ihr erstes gemeinsames Projekt und setzen dabei auf gesundes Essen zum Mitnehmen.
„Das, was wir in der Mittagspause immer gesucht haben, wollten wir nun selbst umsetzen”, sagt Eric Reinemann. Der studierte BWLer und leidenschaftliche Foodie kommt ursprünglich aus Berlin und möchte hier in Frankfurt gemeinsam mit seiner Partnerin Andrea sein erstes eigenes Food-Konzept realisieren. Neben dem Geschmack setzen die beiden vor allem auf Nachhaltigkeit und Transparenz: „Wir wollen Speisen und Getränke anbieten, bei denen jeder Gast genau weiß, was er bekommt und was drin ist“, erklärt er weiter. Dabei verzichten sie komplett auf Aromen und Geschmacksverstärker, alle Nährwerte und Zutaten werden auf den Produkten aufgelistet.

Die Idee zu dem Konzept hatten die beiden bereits vor einigen Jahren, Realisierung, Location-Suche und schließlich auch der Umbau hätten aber einiges an Zeit in Anspruch genommen, so der Co-Gründer. Anfang November soll es nun in den ehemaligen Büroflächen schräg gegenüber vom Hauptbahnhof losgehen.

Angeboten werden dann unter anderem Porridge, Salate, Sandwiches, Suppen und warmes Essen – täglich frisch zubereitet und in Wärme- und Kälteregalen bereitgestellt. Dazu gibt es kaltgepresste Säfte und Limonaden, jedoch keinen Alkohol. Alles wird so arrangiert, dass es direkt mitgenommen und verzehrt werden kann. „Wir wollen möglichst kurze Wartezeiten und hohe Flexibilität gewährleisten, damit mehr Zeit für die wichtigen Dinge bleibt“, erklärt Reinemann das Mitnahmeprinzip. Dabei hat er besonders die Gäste im Sinn, die sich für die Arbeit versorgen oder – passend zur Lage – für die Weiterfahrt am Hauptbahnhof eindecken wollen.

„Die Verpackungen bestehen dabei ausschließlich aus biologisch schnell abbaubaren Materialien oder sind Teil eines Mehrweg-Systems – möglichst frei von Plastik", sagt Reinemann. Für alle, die lieber vor Ort essen wollen, werde es rund 55 Sitzplätze geben. Mit einem großen Fenster durch das die Gäste in die Küche schauen können, möchten die Betreiber ebenfalls für Transparenz sorgen. Bei den Lieferanten wollen die beiden auf Regionalität und lokale Partner achten. So zum Beispiel beim Kaffee. Dieser stammt von der Rösterei Maldaner in Wiesbaden, die das Eating at Maples exklusiv mit besonderen Kaffee-Röstungen beliefert. Zunächst wollen die beiden bei den Speisen mit einem kleinen Sortiment starten, das durch Produkte mit saisonalem Touch ergänzt wird. Nach und nach sollen dann weitere folgen. Im Gegensatz zu anderen großen Franchise-Unternehmen, die auf Mitnahme-Produkte setzen, „wollen wir dynamisch, transparent und nachhaltig bleiben und auf Feedback unserer Gäste jederzeit eingehen“, sagt Reinemann.

Eating at Maples, Bahnhofsviertel, Am Hauptbahnhof 18, Mo–Fr 7-19, Sa 8-14.30 Uhr
 
7. Oktober 2019
Sina Eichhorn
 
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