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Biobetrieb in Oberrad
 

Auf und Zu

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Bärengarten muss schließen

Foto: Daniel Esswein
Foto: Daniel Esswein
Er war und ist die erste und einzige Gärtnerei Frankfurts, die Bio-Gemüse mit sozialer Arbeit verbindet. Nun muss der Bärengarten zum Ende des Jahres seinen Betrieb einstellen.
Oberrad gilt nicht umsonst als die grüne Lunge der Metropole. Dort befinden sich zahlreiche Gärtnereien, die die Obst- und Gemüseversorgung der Frankfurter sichern. Eine davon ist der Bärengarten. Nach Kriegsende eröffnet, ist er seit 2012 Teil des Integrationsunternehmens fbb, das Arbeitsplätze für psychisch Kranke und Menschen mit Behinderung schafft. Somit war und ist er nicht nur der erste Bioland-zertifizierte Betrieb im Frankfurter Stadtgebiet, sondern auch der Einzige mit einer sozialen Komponente.
Den Mitarbeitern – ob mit oder ohne Handicap – gefalle die Arbeit sehr gut, erzählt Heike Fischer. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn man sieht was man getan hat und dabei noch an der frischen Luft ist.“ Auch für die Betriebsleiterin ist die Gärtnerei-Arbeit in Verbindung mit dem sozialen Aspekt etwas ganz besonderes. Doch es sind nur noch wenige Wochen, dann müssen sie den Betrieb einstellen; der Pachtvertrag läuft noch bis zum 31. Dezember. Grund dafür sei die fehlende Kostendeckung. „Wir sind schon immer ein Zuschussbetrieb. Es ist schwer mit Gemüse und Sozialem schwarze Zahlen zu schreiben“, erklärt Heike Fischer. Eine Übernahme sei bislang nicht gesichert.
Doch nicht nur die 15 Mitarbeiter, die in Gärtnerei, Hofladen oder Büro tätig waren, müssen sich neu orientieren. Auch zahlreiche Restaurants und Kantinen, die täglich beliefert wurden, müssen nun schauen, wo sie ihr Gemüse und ihre Kräuter herbekommen. Besonders im Frühjahr, wenn die Hochsaison der Grünen Soße ist. Denn wenn es um die Kräuter der Frankfurter liebsten Soße geht, ist der Bärengarten einer der Hauptlieferanten der Stadt. Heike Fischer ist erleichtert, immerhin hätten die Mitarbeiter mit Behinderung bereits alle eine alternative Beschäftigungsmöglichkeit gefunden.
21. November 2018
sie
 
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