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Weintipps
Rigoleto 2020, Colle Massari, Montecucco Rosso DOC
Foto: Bastian Fiebig
Bastian Fiebig
Wie der Rigoleto das Erstlingswerk des berühmten Komponisten Verdi war, so ist es auch der gleichnamige Wein des Weinguts Colle Massari in der Maremma im Süden der Toskana.

Wer an Weine aus der Toskana denkt, hat oft gleichzeitig uralte Weingüter mit ihren geschichtsträchtigen Gemäuern im Sinn, eingebettet in die traumhafte Landschaft dieser Kulturregion. Doch es gibt hier mehr Neugründungen als man denkt: Insbesondere die Maremma im Süden der Toskana zieht sowohl etablierte Weinmacher aus anderen Regionen als auch komplette Neueinsteiger an. So verhält es sich auch beim Weingut Colle Massari an den südlichen Ausläufern des Monte Amiata: Wie der Rigoleto das Erstlingswerk des berühmten Komponisten Verdi war, so ist es auch der gleichnamige Wein des Weinguts – mit dem Jahrgang 2020 beginnt die Geschichte von Colle Massari.



Ein bemerkenswerter Einstieg: Die Region Montecucco südlich von Montalcino ist immer noch ein Geheimtipp, das Mikroklima in den Weinbergen auf etwa 320 m Meereshöhe nahezu ideal, die Windzirkulation hervorragend und die Böden ebenfalls. Das Ergebnis sind Trauben, die im Idealzustand geerntet werden können und denen man sich bei Colle Massari mit aller notwendigen Präzision widmet, um quasi vom Fleck weg Spitzenweine erzeugen zu können. Nach der alkoholischen Gärung im Stahltank verbleibt der Wein hier noch ein paar Monate, bevor er für etwa fünf weitere in gebrauchte Barriques und Tonneaux gelegt wird. Dann verbleibt der Rigoleto noch sechs Monate in der Flasche auf dem Weingut, bevor er in den Handel gelangt.



Es sind drei Rebsorten, die seinen Charakter ausmachen: 70\% die Leitrebsorte der Region Sangiovese und zu je 15\% Montepulciano und Ciliegiolo, deren Trauben übrigens auch als Tafeltrauben angeboten werden und die dem Wein ihre verführerische Kirschnote verleihen. Die Nähe zu Montalcino schlägt sich auch im Geschmack des Rigoleto nieder, doch er ist nicht so wuchtig und mächtig, vielmehr eleganter, wenn auch die jugendlichen Tannine noch ein wenig kratzen. Das gibt sich jedoch schnell, genießt man ihn zu würzigen Antipasti oder einer Panzanella. Dann treten sowohl die fruchtigen Aromen von Maulbeere und Kirsche noch stärker in den Vordergrund, während Schokoladen- und Kaffeenoten in Verbindung mit Anklängen von Rosmarin und Leder dem Wein Grip verleihen. Ich bin sehr gespannt, wie er sich in den nächsten Jahren entwickeln wird, aber hier und heute ist das schon ein toller Geheimtipp zum absolut reellen Preis von etwas über 10 Euro.



Zu haben bei Nussbaumer & Bachmann, www.nussbaumer-bachmann.de

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13. März 2023
Bastian Fiebig
 
 
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