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Yumas Betreiber mit neuem Konzept
 

Auf und Zu

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Mezcal Bar eröffnet auf der Berger Straße

Foto: Malena Kettler
Foto: Malena Kettler
Am 14. September eröffnet in der Berger Straße die erste Mezcal Bar Frankfurts. Zur Einweihungsparty wird DJ Ata Macias auflegen. Die Idee zur Mezcaleria entwickelte sich aus dem Konzept der Yumas Restaurants.
Bis jetzt gibt es in Deutschland nur drei auf Mezcal spezialisierte Bars. Das Rabbit von Yumas-Betreiber Nikolas Peters ist die erste Mezcal Bar in Frankfurt. Der Name lehnt sich an eine aztekische Fabel an, in der der Gott des Mondes ein Kaninchen mit auf den Mond nahm. Laut der Sage kann man dieses bei Vollmond sehen. Dieses Bild findet sich im Logo der Mezcaleria wieder.

In der kleinen Bar war vorher eines der Yumas Restaurants. Durch das erweiterte Konzept, welches auch Abendbewirtschaftung beinhaltet, wurden die Räumlichkeiten für den Restaurantbetrieb zu klein. Peters erzählt: „Durch das Abendkonzept des Yumas Restaurants entstand die Idee, eine Mezcal Bar zu eröffnen. Die Gäste im Yumas haben öfter nach Mezcal gefragt, woraufhin wir das Sortiment erweitert und die alten Räumlichkeiten in der Berger Straße renoviert haben.“

Die Bar ist in chicem schwarz mit roten Akzenten gehalten. An der Fensterfront zur Berger Straße befindet sich eine Sitzecke, die zum gemütlichen Trinken einlädt. An der Wand hinter der Bar ist eine Light Box angebracht, die zeigt, wie die mexikanische Spirituose hergestellt wird. Mezcal-Fan DJ Ata half beim Entwurf des Raumkonzepts mit. In der Bar werden, neben klassischen Cocktails, etwa 110 unterschiedliche Sorten Mezcal, darunter auch Tequila, angeboten. „Tequila darf im Gegensatz zu den anderen Mezcalsorten nur aus blauen Agaven bestehen. Dadurch unterscheidet er sich deutlich vom restlichen Mezcal. Wie bei Wein die Traubensorte für den Geschmack am wichtigsten ist, so ist es bei Mezcal die Agavensorte“, erläutert Peters. „Dadurch unterscheidet sich Mezcal geschmacklich von Tequila.“

Im Gegensatz zu anderen Spirituosen wird Meczcal kaum gelagert. Die Herstellung ist trotzdem sehr langwierig, da die Agaven mindestens fünf Jahre wachsen müssen, damit das Herz in Erdlöchern zusammen mit glühendem Holz reift. Danach werden die Herzen der Früchte destilliert. Die gesamte Herstellung des Mezcals ist Handarbeit. Da die Agaven so lange wachsen müssen, gibt es von manchen Mezcalsorten nur sehr wenige Flaschen. „Einige Bauern stellen pro Jahr nur 62 Liter her. Die höchste Anzahl liegt bei etwa 40.000 Litern pro Jahr. Das ist im Vergleich zu anderen Spirituosen sehr wenig“, berichtet Peters. Die geringe Herstellungsmenge zeigt sich schon an manchen Flaschen in Peters Bar. Die Etiketten sind mit Handschrift beschriftet, teilweise sogar mit der Angabe der Produktionsmenge pro Jahr.
11. September 2018
Malena Kettler
 
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