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Neuer Imbiss mit israelischen Spezialitäten
 

Auf und Zu

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Hummus wischen in Sachsenhausen

Foto: Hummus Küch'
Foto: Hummus Küch'
Auf der Textorstraße hat Miki Lev-Ari seine Hummus Küch‘ eröffnet. Der gebürtige Israeli lebt seit 15 Jahren in Frankfurt und konnte es ohne sein Leibgericht am Main nicht mehr aushalten.
Sachsenhausen gilt als Hochburg der traditionellen Bembelkultur. Doch dazwischen entstehen auch immer mehr spannende Angebote aus aller Welt. Auf der Textorstraße hat Miki Lev-Ari nun seine Hummus Küch‘ eröffnet. In dem kleinen Lokal dreht sich alles um die Kichererbsenspezialität aus Nahost. „Fast jedes unserer Gerichte besteht aus einem Teller Hummus, den wir dann mit verschiedenen Toppings servieren.“ Das geht dann von Ful, einem einfachen, arabischen Bohnengericht bis zu Shakshuka – pochierten Eiern in einer Tomaten-Chilisauce.

„Wenn du dich in Israel mit einem Freund triffst, dann fragst du ihn, ob er mit dir Hummus wischen möchte“, erklärt Miki Lev-Ari. „Hummus gehört bei uns zur Kultur. Ich kenne keinen in Israel, der das nicht täglich isst.“ Umso größer war der Schock für Lev-Ari, als er 2002 nach Frankfurt kam. „Mir hat das Hummus in Deutschland gefehlt. Wenn man das hier isst, ist das meist nur eine fade Kichererbsencreme ohne Gewürze.“ Schon damals, kurz nach der Ankunft, hatte er überlegt, diesen Mangel in Frankfurt selbst zu beheben. „Aber der Markt war einfach noch nicht reif genug. Meine damalige Freundin und jetzige Frau hat zu mir gesagt, dass ich damit noch warten muss, denn die Leute kennen das noch nicht.“ Also hat er gewartet und geduldig beobachtet.

„Jetzt habe ich gesehen, dass es Hummus mittlerweile sogar bei Aldi gibt – und die Leute kaufen es.“ Dabei hält er von den Supermarkt-Varianten wenig. „Das mag ich nicht, mir ist das zu fettig.“ Das Grundrezept für guten Hummus sei ganz ohne Öl, betont Lev-Ari. „Das kommt hinterher höchstens als Topping drauf.“ Der gebürtige Tel-Aviver schwört auf ein Rezept seiner Großmutter. Auch ansonsten regieren in der Hummus Küch‘ klassische Tugenden: „Wir machen alles selbst. Auch die Falafeln beruhen auf einem alten Familienrezept. Nur das Pita-Brot importieren wir. Aber selbst unsere Desserts sind handgemacht, ganz ohne Pulver.“

Unter der Woche gibt es das Hummus von 11.30 bis 15 Uhr und nach einer Mittagspause wieder ab 17 Uhr, Sonntags ist Ruhetag. Die idealen Öffnungszeiten für den Samstag hat Lev-Ari noch nicht gefunden. Nach einem sehr betulichen Versuch am Nachmittag wird nächstes Wochenende der Samstagvormittag erprobt. Es seien alle herzlich willkommen, die gerne etwas neues probieren möchten, betont Lev-Ari. Ein bisschen was Neues ist es auch für ihn, vor der Eröffnung der Hummus Küch‘ war Lev-Ari im Einzelhandel tätig.

Hummus Küch‘, Sachsenhausen, Textorstraße 31, Tel.: 069-24247916, Mo-Fr 11.30-15, 17-22 Uhr
 
25. Juli 2017, 11.00 Uhr
Jan Paul Stich
 
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