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Buchtipps
Bangkok – Original Streetfood
Foto: atVerlag
Foto: atVerlag
Ben Kindler liebt die thailändische Küche und war von seiner ersten Bangkok-Reise an in das Land, die Menschen und das Essen verliebt. In seinem Kochbuch Bangkok präsentiert er nicht nur authentische Rezepte, sondern auch eine Lebensart.

Wer eine Zeitlang in Thailand verbringt, der scheint nicht anders zu können, als sich für das Land zu begeistern. Essen hat einen hohen Stellenwert, bis zu acht Mahlzeiten am Tag nehmen Thailänderinnen und Thailänder zu sich. Diese sind dann meist etwas leichter als hierzulande.  



Einer der Thailand und sein Essen besonders mag, ist Ben Kindler. Der gebürtige Freiburger und großer Fan der badischen Küche, hat mit „Bangkok – Original Streetfood“ ein hippes Kochbuch mit authentischen Gerichten von den Straßen der thailändischen Hauptstadt herausgebracht. Bei dem Koch ging die Liebe so weit, dass er sogar eine Ausbildung zum Thai-Koch absolvierte.



Zu Beginn des Buchs stellt Kindler das Zubehör vor, dass Hobbyköche zum Zubereiten von thailändischen Gerichten benötigen. Neben Wok, Messern und Gemüseschälern, spielen beispielsweise auch Bambuskorb, Mörser – der trotz modernen Küchengeräten eine wichtige Rolle spielt – und Kellen eine wichtige Rolle. „Wok ist Pfanne, Kochtopf, Fritteuse und Dampfgarer in einem“, gibt Kindler dabei als Weisheit mit auf den Weg. Anschließend stellt er alle wichtigen Grundzutaten vor: Fischsauce/ Austernsauce (vegetarische Alternativen sind Sojasuce, Salz und Shiitakesoße) Knoblauch und Schalotten, Currypasten und Chilis, Palmzucker, Kokosmilch, Koriander, Minze und Basilikum, sowie die wichtigsten Reissorten.



Die Kapitel reichen von Snacks, Salaten, Wok und Reis bis hin zu Fisch, Currys und Süßem. Wer sich für die thailändische Küche interessiert und diese vor allem gerne genießt, wird in „Bangkok“ sehr viele bekannte Gerichte finden.So gibt es Khao Pad – gebratener Reis mit Gemüse, Papayasalat und die typischen Variationen rotes, grünes oder gelbes Thai Curry mit Tofu, Schrimps oder geschmorten Rippchen. Lediglich der Fleischzusatz Schweinehals mag den ein oder anderen überraschen. 



Ein Kapitel widmet sich zudem ganz der Wichtigkeit von Fischsauce in thailändischen Gerichten. Zum Schluss bei den süßen Sachen wird es nochmal ausgefallen: Fruchtleder aus getrockneter Banane und Mini-Kokosküchlein mit Wachtelei und Schnittlauch sind nur zwei der spannenden Süßspeisen in diesem Buch. Die Beschreibungen mitsamt kurzer Historie der Speise sind meist nicht länger als vier Zeilen, ähnlich knackig sind die Zutatenlisten und die Zubereitungsanleitung.



Die Bebilderung spricht in dem Kochbuch eine klare Sprache: Die Bilder zu den jeweiligen Gerichten sind so kunterbunt wie die Zutaten, Bilder von Menschen sind in stilvollem Schwarz-Weiß gehalten. Zudem existieren einige eindrucksvolle Bilder von der Stadt. 



Kindler stellt auch Personen aus Thailand vor, die ihn inspiriert haben und bei der Arbeit an seinem Kochbuch maßgeblich unterstützt haben. So half ihm seine gute Freundin Zine, die immer als seine erste Anlaufstelle galt und ihm dabei half die passenden Messer und Woks zu finden. Oder Pop, ein begnadeter und sehr sorgfältiger Hobbykoch, der Kindler regelmäßig neu Tipps und Tricks zeigte. An diesem Buch sollten Freundinnen und Freunde der thailändischen Küche nicht vorbeigehen. Für Neulinge ist das Buch ebenfalls eine Bereicherung.



Bangkok – Original Streetfood von Ben Kindler ist im atVerlag erschienen und für 29,90 Euro erhältlich.

23. Dezember 2019
jwe
 
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