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Rein mit dem Wein!
 
Top-Themen Genusswoche
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Die Traube im Osten und andere fancy Weinbars
Foto: East Grape
Foto: East Grape
Weinbars sind zurzeit gefragt wie nie. Am 28. September eröffnet ein neues Exemplar im Ostend: das East Grape in der Louis-Appa-Passage. Hier will man mit interessanten Cuvées, neu interpretierten Rebsorten sowie veganen und ökologischen Weinen auftrumpfen. Die Redaktion empfiehlt außerdem fünf weitere Weinbars, die einen Besuch wert sind.
Vom Banker zum Sommelier: Ralf Müller-Arnold liebt das Ostend. Seit 20 Jahren wohnt der ehemalige Banker, der bis vor zwei Jahren im Business-Consulting gearbeitet hat, nun schon im ehemaligen Arbeiterviertel, das seit der Eröffnung der EZB einen deutlichen Wandel erfahren hat: Schick und edel präsentiert sich das Viertel mittlerweile. „Das Ostend ist phänomenal cool. Mit dem Hafenpark, dem Kunstverein Lola Montez, dem Restaurant Bei Frau Nanna und natürlich der EZB hat sich das Viertel wirklich gemacht“, so Müller-Arnold.

Müller-Arnold ist zudem ausgewiesener Weinkenner. „Wein war schon immer mein geheimes Steckenpferd“, bekennt er. Nach einer Ausbildung zum Sommelier und einigen Praktika, etwa im Kempinski-Hotel, möchte Müller-Arnold mit der jetzt eröffnenden Weinbar sowohl seinem Viertel als auch seiner Wein-Expertise Tribut zollen und beide Elemente miteinander verbinden. „Eine Weinbar mit einem englischen Namen zu eröffnen und hauptsächlich deutsche Weine anzubieten, fand ich eine spannende Kombination.“ Die Bar soll sich von hippen jungen Bars unterscheiden – Müller-Arnold strebt hier eher die Wiederbelebung der klassischen Barkultur an. „Die Gäste sollen einen schönen Abend verbringen und entschleunigen können“, erklärt er das geplante Konzept. Seine Bar richtet sich gleichermaßen an internationales Publikum wie an alteingessene Ostendler. Die Eröffnung der Weinbar wird an gleich drei Tagen gefeiert: Von Donnerstag, dem 28. September bis Samstag, den 30. September stehen die Türen der Location jeweils ab 15 Uhr offen.

Das Interieur besteht aus Hochtischen, Barhockern und kleineren Esstischen und soll „modern-urig“ sowie „echt, ehrlich und ohne Schnickschnack“ ausfallen. Herzstück ist der Stammtisch, konzipiert aus dem Baumstamm einer Eiche aus dem Thüringer Wald. Für das Innendesign hat Müller-Arnold mit dem Wormser Architekten Frank Wiedemann vom projekt62 zusammengearbeitet. Die angenehme Raumakustik macht Unterhaltungen bei Zimmerlautstärke problemlos möglich.

Was für die Inneneinrichtung gilt, soll sich auch in der Auswahl der Weine widerspiegeln: Auf der Karte finden sich Weine von zwölf deutschen Winzern, die meisten davon Newcomer. Auch ökologische und vegane Weine stehen auf der Karte. Neben bekannten werden auch seltene oder wiederentdeckte Rebsorten angeboten, fünf europäische Weine aus Ländern wie Portugal, Spanien, Italien oder Frankreich ergänzen das Sortiment.
Neben der Wein- gibt es eine große Käse- und Wurstauswahl, im Winter Stollen und Pflaumenkuchen und im Sommer Frischkäsequark, dazu Desserts, Oliven, Kuchen, Pralinen und ausgesuchte Schokolade. Die Eröffnung findet am 28. September 2017 ab 18 Uhr statt. Für jeden Gast gibt es ein Glas Sekt gratis.

East Grape, Ostend, Louis-Appia-Passage 12, Tel. 17526232, Di–Do 15–24 Uhr, Fr+Sa 15–1 Uhr, www.eastgrape.de

Noch nicht genug Wein getrunken? Wir haben noch mehr interessante Adressen für Wein-Affine und solche, die es werden wollen!

Stilbruch




Foto: Katrin Börsch

In der Stadt des Apfelweins gab es bisher nur eine Handvoll klassischer Weinbars. Dem halten Andreas Hau und Ingrid Kubosch mit ihrem kürzlich eröffneten „Stilbruch“ entgegen. In der Bar auf der Berliner Straße werden vornehmlich Rebsäfte aus dem Rheinhessischen vom Weingut Rollanderhof ausgeschenkt. „Am Stand des Rollanderhofs in der Kleinmarkthalle standen wir oft bei ein oder zwei Gläsern Wein. Wenn die Markthalle schloss, haben wir uns dann gefragt, wo wir nun einkehren können“, sagt Hau. Das gab den Anstoß für die Idee, eine eigene Weinbar zu eröffnen. Der gewollte Stilbruch in den Räumlichkeiten entsteht durch vornehmlich dunkles, antik anmutendes Holzmobiliar, das auf türkisfarbene und weiße Wände stößt. An die 20 verschiedene Weinsorten zählt die Karte. Alle offerierten Rebsäfte stammen aus deutschen Anbaugebieten, die meisten vom Weingut Rollanderhof.

City, Berliner Straße 37, Tel. 25752868, Di–Sa 17–1 Uhr


Frankfurt / Wein





Foto: Frankfurt/Wein

Eine Weinhandlung der etwas anderen Art ist Frankfurt/Wein, denn hier wird nicht nur Wein verkauft, sondern auch ausgeschenkt. An gleich drei Tagen unter der Woche, nämlich von Donnerstag bis Samstag, können sich Gäste auf 30 bis 40 offene Weine freuen oder aus 500 verschiedenen Flaschenweinen wählen. Dazu gibt es Kleinigkeiten wie Schinken oder Antipasti-Variationen. Die Betreiber Wolfgang Feierfeil und Gernot Dorsch planen den Ausschank-Abend ab November dienstags, donnerstags und freitags anzubieten. Der Samstag soll geschlossenen Gesellschaften vorbehalten sein.

Bornheim, Wittelsbacheralle 153, Tel. 40353086, Do–Sa 18–23 Uhr, www.frankfurt-wein.com

Raum & Wein




Foto: Raum & Wein

Hier erwartet Besucher eine große Auswahl internationaler Weine. Neben Rebsäften gibt es auch kulinarische Snacks wie Flammkuchen oder Handkäs‘ mit Musik. Wer unentschlossen ist, lässt sich einfach von Betreiber Davide Emmanuele beraten. Der hat nämlich internationale Weinwirtschaft an der Hochschule Geisenheim studiert. Am Abend verwandelt sich die Vinothek in eine Weinbar: Gäste können hier bei einem guten Glas Wein gemütlich in den Feierabend starten oder einer der regelmäßig stattfindenden Weinprobe beiwohnen.
Nordend, Friedberger Landstraße 86, Tel. 95644216, Di–Do 13–23, Fr 13–24, Sa 14–24 Uhr, www.raumundwein.de

Oinotheke
„Griechischer Wein“… naja, zumindest Wein-Regal. Das bedeutet der Name „Oinotheke“ nämlich aus dem Griechischen übersetzt. Zusammen mit der benachbarten Arthoteke und der Nibelungenschänke haben Dimitra Petsu und Ihr Mann ein vielfältiges Konzept entwickelt, dass für jede Tageszeit das Passende bietet. Die Vinothek Oinotheke kommt im Bistro Flair mit rustikal-gemütlicher Einrichtung daher. Die Weine stammen zu 80 Prozent aus Deutschland und die Auswahl der Rebsorten lässt kaum Wünsche offen. Trockener Silvaner aus Rheinhessen, Bordeaux vom Chateau Vignol oder klassischer Riesling aus dem Rheingau legen in Kombination mit kleinen Gerichten wie griechischen Tapas, Flammkuchen und Salaten den Starschuss für einen entspannen Abend. Tipp: Sonntags wird von 10-16 Uhr Brunch mit mediterranem Touch angeboten.

Oinotheke, Nordend Nibelungenallee 59, Mo–Sa 11–1Uhr, So 10-16 Uhr. Tel. 59797595, www.oinotheke.com


Piccolo
„Testing by Drinking“ ist das Motto in der unweit des Friedberger Platzes gelegenen Weinbar Piccolo. Auf eine ausgedehnte Beschreibung der Rebsorten in der Karte wird bewusst verzichtet, denn Wein sei so gut wie er mundet, so die Besitzerin Petra Lonca. In Ihrer kleinen Weinbar serviert sie neben Weinen aus ganz Europa auch verschiedene kleine Köstlichkeiten wie zum Beispiel Datteln im Speckmantel, gebackenen Ziegenkäse oder Antipasti-Variationen. Das Besondere: Gäste können sich ihre Lieblingsmusik wünschen. So wird an einem Samstagabend auch schon mal gemütlich zu Rock Songs und Abba-Hits getrunken. Wer dabei noch die Hüften schwingen will, kommt am 28. Oktober zur alljährlichen Tanzparty.

Nordend, Bornheimer Landstraße 65, April bis einschl. Oktober: Mo–Fr ab 17 Uhr bis Open End, November bis einschl. März: Mo–Fr ab 18 Uhr bis Open End, Tel. 94411277, www.weinbar-piccolo.de
25. September 2017
kaw/kab/jmk
 
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