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Kukuvaia im Nordend
 

Top-Themen Genusswoche

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Bohnen-Inspektor bringt griechischen Kaffee auf den Oeder Weg

Foto: Jan Stich
Foto: Jan Stich
Nach zehn Monaten Wartezeit konnte das Kukuvaia auf dem Oeder Weg letzten Freitag endlich eröffnen. Die junge Mannschaft um Nesto Domanis bringt südeuropäische Kaffeekultur ins Nordend.
Dass man im Süden Europas das Leben genießen kann, während in Nordeuropa die Mühlen der Bürokratie langsam mahlen, ist ein billiges Klischee. Im Fall des Kukuvaia zeigt sich aber das berühmte Fünkchen Wahrheit, das jedem Klischee innewohnen soll. Fast ein Jahr ist es her, dass Nesto Domanis und seine Freunde auf dem Oeder Weg den perfekten Platz für ihr Café „Kukuvaia – The Bean Inspector“ gefunden haben. Dass sie nun erst Ende Mai eröffnen konnten, hat einen kuriosen Grund: In dem Laden war vorher ein Unterwäschegeschäft. „Wir mussten eine Nutzungsänderung bei der Bauaufsicht beantragen“, berichtet Domanis. Dieser Vorgang habe am Ende fast ein Jahr gedauert. Umso größer war die Freude am Freitagabend auf der Eröffnungsfeier.

Die Gastronomie wurde Domanis quasi in die Wiege gelegt. Seine Eltern betreiben seit 1990 das Meandros in Heddernheim. Dort hat der Sohn auch seine Ausbildung absolviert. Das Kukuvaia ist sein erstes eigenes Projekt. Vorbild seien die Kaffeebars, wie man sie in Südeuropa häufig findet, berichtet Sabrina Cennamo. Die Lebensgefährtin von Domanis hat selbst italienische Wurzeln. Gemeinsam sind sie über den Kontinent getuckert, um Inspiration zu finden. Zu den Spezialitäten im Kukuvaia zählt unter anderem der Freddo Espresso. „Das ist ein doppelter Espresso, der mit Eis im Glas serviert wird“, erklärt Domanis. „Man serviert das süß oder halbsüß, mit oder ohne Milch und besonders im Sommer wird das gerne getrunken.“

Neben klassischen und ungewöhnlicheren Kaffee-Variationen gibt es im Kukuvaia auch regelmäßig wechselnde Snacks. Hier kommt Domanis die Familie zu gute. Der Laden auf dem Oeder Weg ist nämlich zu klein für eine große Küche. Deshalb werden die Croissants, Pitas und belegten Sandwiches vormittags im elterlichen Restaurant bereitet. „Wir haben bewusst eine kleine Location gesucht“, erklärt Domanis. Ein großer Teil der Heißgetränke soll To-Go an die Laufkundschaft verkauft werden. Vorne ist es ein kleines Stehcafé, hinten gibt es zwei gemütliche Sitzgruppen. Dort sitzen die Gäste zwischen großen Bildern. Von der einen Wand grüßt Son Goku, der japanische Comic-Held der Serie Dragon Ball, von der anderen die Meistermannschaft der Frankfurter Eintracht 1959. Denn Domanis ist als gebürtiger Frankfurter großer Eintracht-Fan. Ein schöneres Eröffnungsgeschenk als den Pokal hätte er sich wohl kaum wünschen können.

Kukuvaia – The Bean Inspector, Nordend, Oeder Weg 23, Mo–So 7.30–19 Uhr
22. Mai 2018
Jan Paul Stich
 
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