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Highballs und Deep House im Allerheiligenviertel
 

Top-Themen Genusswoche

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Mr. X eröffnet Tanzbar 7–9

Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier
Im „unheiligen Viertel“ tut sich was: Am 16. Februar eröffnet die TanzBar 7–9 ihre Türen für Highball-Aficionados und Tanzwütige. Dabei möchte die TanzBar eine Mischung aus Club und Bar sein.
Aufbruchstimmung im Allerheiligenviertel: Zwischen östlicher Zeil und Battonstraße befindet sich ein Quartier, das manche als die „hässliche kleine Schwester des Bahnhofsviertels“ bezeichnen. Seinen schmuddeligen Charakter erhält das Viertel, das offiziell zur Innenstadt gehört, durch Prostitution und Drogenhandel. Doch längst wird gemunkelt, dass es das neue In-Viertel werden könnte. Pop-Up-Konzepte in Kunst und Gastronomie wie das Tor Art Space und das Tor Dining sind hier kürzlich eingezogen.

Bald gibt es im Allerheiligenviertel auch eine neue Ausgehmöglichkeit. Die Betreiber möchten gerne anonym bleiben. Einer der Macher findet, dass das Quartier mittlerweile als „die schöne kleine Schwester des Bahnhofsviertel“ durchgeht: „Es war mal ein Schmuddelviertel, das sich nun allmählich entwickelt.“, sagt er. Zu dieser Entwicklung solle die Tanzbar positiv beitragen. Das Viertel müsse seinen eigenen Charme behalten, aber auch modern erweitert werden. „Dazu gehört, dass dem Publikum auf kurzem Wege von Bar zu Club Unterhaltung geboten wird“, meint einer der Macher der Tanzbar, der im Frankfurter Nachtleben nicht ganz unbekannt ist.

Das Konzept: eine Bar, die zum Tanzen einlädt. „Die Tanzfläche ist nicht klar definiert“, erklärt der Betreiber. Es gebe zwei optisch voneinander getrennte Bereiche, die beide betanzt werden können oder auch nicht: „Alles kann, nichts muss“, sagt er freimütig, „wir wollen uns nicht verpflichtet fühlen, Bar oder Club zu sein und genau so wenig das Publikum zu etwas verpflichten“. Auch die Position des DJ-Pults sei wandelbar. In einem klassischen Club oder einer Bar steuere der DJ die Atmosphäre. „Bei uns sind die DJ’s flexibel und die Besucher steuern, wohin die Reise an diesem Abend geht“, sagt der TanzBar-Betreiber. Ob es ein gemütlicher Bar-Abend oder doch die durchtanzte Club-Nacht wird, sei also von der Dynamik der Besucher abhängig. Dass so ein Konzept in Frankfurt funktionieren kann, beweist seit Jahren Julian Smith mit seinem Chinaski.

Aufgelegt werde größtenteils Elektronische Musik, vornehmlich Deep House. Man sei aber auch für andere Genres wie Hip Hop offen. Zu den DJ’s zählen „lokale Größen“, die der Betreiber noch nicht verraten möchte. Es seien auch „kleine und geheime Specials“ mit größeren Acts geplant, sagt er bedeutungsschwanger.

Im Vordergrund stehen an der Bar „innovative Highballs“. Darunter versteht man ein Getränk, das mit dem klassischen Longdrink eng verwandt ist. Es besteht aus einer Spirituose, weiteren Komponenten wie Früchten und einem kohlensäurehaltigen „Filler“. Besonders beliebt seien zurzeit Wermut-basierte Highballs, weiß der Betreiber. Trinken könne man hier zum Beispiel ein Gemisch aus Belsazar Rosé Wermut, Früchten und Obstzeste.

Aufgeschüttet wird der Drink mit Tonic Water. Außerdem im Angebot werde der Tanquery Sevilla sein, der feine Orangennoten beinhalte. Klassiker wie Horse’s Neck oder Pimm’s Cup stehen aber auch auf der Karte, verspricht der Macher. Die Einrichtung beschreibt der Betreiber als hochwertig und nicht zu überladen. Materialien wie Samt und Messing seien zum Einsatz gekommen.

Tanzbar 7–9, City, Breite Gasse 7–9, Eröffnung 16. Februar, Do–Sa ab 20 Uhr, Raucher
11. Februar 2019
kab
 
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