Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Black Box Burger eröffnet in Niederrad
 

Auf und Zu

0

Street Food auf historischem Grund

Foto: Jan Stich
Foto: Jan Stich
Ein Nachbarschaftsimbiss von Nachbarn für die Nachbarn in Niederrad. In „Black Box Burger“ servieren Gürhan Temesel, Servet Bicakci und Karl-Heinz Schuster Burger mit allem außer Süßkartoffelpommes.
Street Food ist grade in aller Munde. Was die Black Box Burger von den meisten Mitbewerbern unterscheidet: Sie stehen auf historischem Grund. Jahrzehntelang haben hier an der Ecke Melibocusstraße/Goldsteinstraße, fünf Gehminuten von der S-Bahn-Haltestelle, die Niederräder bei Frau Nowak gegessen. „Wir sind alle hier aufgewachsen und wohnen in der Nähe. Unsere ersten Geschmackserlebnisse waren die Pommes mit Zwiebelbrötchen von Frau Nowak. Das war eigentlich der erste Imbiss Frankfurts“, erklärt Gürhan Temesel, einer der drei Eigentümer.

Bei Zwiebelbrötchen mit Pommes sind Temesel und der zweite Koch Servet Bicakci aber nicht geblieben. Die beiden stehen seit 15 Jahren professionell hinter dem Herd. Unter anderem im Ivory Club und beim Edel-Steakhaus Surf‘n Turf haben sie gearbeitet. Temesel steht noch regelmäßig bei Tafelspitz und Söhne in Bad Nauheim in der Küche. Black Box Burger ist ihr erster eigener Laden. „Wir haben Erfahrungen in den besten Steakhäusern Frankfurts gesammelt und hier können wir endlich all das verwirklichen, was uns so einfällt“, freut sich Temesel. Karl-Heinz Schuster ist der Dritte im Bunde. „Kalle ist unsere gute Seele. Der kassiert hier und ist damit unser Aushängeschild.“.

Auf der breiten Straßenkreuzung weht Anfang März noch ein kalter Wind. "Wir warten auf besseres Wetter", räumt Temesel ein, "aber wir präsentieren hier Street Food, da gehört das Wetter dazu." Die Burger und Fritten gibt es auf die Hand, vor der Theke stehen ein paar Biergarnituren.

Der Bestseller seit der kürzlichen Eröffnung ist der Titelheld „Black Box Burger.“ Für 7,90 Euro bekommt man eine Bulette, die mit Käse gefüllt und im Gewürzmantel gewendet wurde. Dazu gibt es Schmorzwiebeln, Bacon, Spiegelei und BBQ-Sauce. Den einfachen Hamburger gibt es bereits für 5,60 Euro. Pommes und Getränk dazu kosten zusammen 3,30 Euro. „Unser Fritten-Angebot wollen wir noch erweitern“, erklärt Temesel. Bisher haben Imbiss-Gourmets die Auswahl zwischen frittierten Kartoffelstangen in groß und klein mit Cheddar, Bacon und Knoblauchchipotle Aioli. „Wir wollen noch Parmesan-Pommes und welche mit Trüffeln dazu nehmen.“ Nur die derzeit omnipräsenten Süßkartoffelpommes wird es bei Black Box Burger nicht geben, sagt Temesel: „Die finde ich nicht gut, die machen wir nicht!“

Ansonsten soll die Karte flexibel gestaltet werden. „Am Wochenende hatten wir Trüffel-Burger, die kamen sehr gut an. Als Hommage an Servets alten Arbeitgeber haben wir auch schon Surf’n Turf, also Steak mit Hummer, gemacht, die waren aber schnell weg“, freut sich Temesel. Einen vegetarischen Burger mit Halloumi und Feigenchutney gibt es bereits. Dazu soll noch ein veganer Burger kommen.

Die drei "B" im Namen stehen auch für das Konzept des Ladens. „Beste Burger, beste Musik, bester Laden“, erklärt Temesel. Tatsächlich eröffnete die Facebookseite auch nicht mit Hamburgerbildern, sondern mit Musikvideos. Und wie klingen die Black Box Burger? Housig. An Frau Nowaks alter Ecke hängt jetzt ein Lautsprecher und beschallt die Straße vor dem Imbiss mit elektronischen Beats. „Aber wir halten uns natürlich zurück. Wir sind hier ja nicht in der Stadt, sondern im Wohngebiet“, gelobt Temesel. Die beiden Köche wohnen in Laufweite von ihrem Imbiss.

Black Box Burger, Niederrad, Melibocusstraße 33, Mo–Sa 11–20 Uhr
2. März 2016
Jan Stich
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Auf und Zu
 
 
Traditionelles im The Sakai
0
Japanische Esskultur in Sachsenhausen
Hiroshi Sakai will die Kunst der japanischen Küche in Deutschland verbreiten. Ende August eröffnete er sein Restaurant The Sakai in Sachsenhausen. Dort bereitet der Koch aus Japan seinen Gästen feinstes Sushi. – Weiterlesen >>
Text: kas / Foto: The Sakai
 
 
Am 14. September hat das Café Paris auf der Fressgassʾ seine Türen geöffnet. Auf der Eröffnungsfeier am Vorabend sind geladene Gäste bereits in den Vorgeschmack aufs tägliche Menü gekommen. – Weiterlesen >>
Text: kas / Foto: Café Paris
 
 
Leidenschaftlicher, traditioneller & spaßiger Wein
0
Hommage an die Oma: Emmas Weinbar
Das Zeller Hotel in Kahl präsentiert Emmas Weinbar in seinen neu erworbenen Räumlichkeiten. Auf dem Nachbarsgrundstück des Hotels werden Weinliebhabern zahlreiche Rebsäfte aus deutschen Weingütern geboten. – Weiterlesen >>
Text: iyo / Foto: unsplash/roberta-sorge
 
 
 
Zuletzt klangen die Meldung aus dem neuen Henninger Turm immer verzweifelter, jetzt ist es doch gelungen: Christian Mook konnte sein Restaurant „Franziska“ jetzt doch eröffnen. – Weiterlesen >>
Text: jps / Foto: Mook Group
 
 
Finnische Spezialitäten und guter Kaffee – das gibt es seit Mitte August im Café Under Pressure auf der Großen Rittergasse in Sachsenhausen. Inhaber Sven Wörth hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt. – Weiterlesen >>
Text: Katharina Schmidt / Foto: Katharina Schmidt
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  104