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Wenn Japan auf Peru trifft
 

Neues aus der Szene

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Fusions-Küche bei Sushi Circle

Céviche, Cronuts oder Poké Bowls: Wenn sich die Küchen zweier Länder verbinden, entstehen oft die leckersten Kreationen. Nach Italien macht Sushi Circle nun eine kulinarische Reise nach Peru.
Japan und Peru. Zwei Regionen, die nicht nur räumlich gesehen weit voneinander entfernt sind, sondern auch, wenn es um ihre kulinarische Seite geht. Während Japan hauptsächlich für sein feines Sushi bekannt ist, stehen bei dem Lateinamerikaner intensive und scharfe Gewürze im Vordergrund. Doch so gegensätzlich Dinge zu sein scheinen, so sehr können sie sich bekanntlich ja auch anzuziehen. Was dabei herauskommt nennt sich Nikkei Küche und gibt es bei Sushi Circle an inzwischen fünf Standorten in Frankfurt. Dort verbinden die Sushi-Köche ihre Reis-Kreationen mit pikantem Chili und leicht-süßlicher Soja-Sauce.

Doch woher kommt die Nikkei Küche überhaupt? Die Ursprünge liegen bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Auf der Suche nach Gold kamen viele japanische Einwanderer nach Lateinamerika. Da der Traum vom großen Geld ausblieb, eröffneten viele Japaner kleine Restaurants, um sich ihren Lebensunterhalt zu sichern. Dabei versuchten sie sich an traditionellem peruanischem Essen, ließen ihre Wurzeln aber mit einfließen: Die Nikkei Küche war geboren.

Wer nun Lust auf Lima-Rollen mit Garnelen, Wasabi-Sesam und Koriander bekommen hat oder sich an Céviche von der argentinischen Rotgarnele probieren mag, die mit Pomelo-Avocado-Salat garniert ist, hat dazu noch bis zum 28. Februar 2019 die Möglichkeit. Denn so lange laufen noch die Peru-Wochen bei Sushi-Circle.

Sushi Circle, Bornheim, Berger Str. 152, So-Do 12-22, Fr/Sa 12-22.30 Uhr
 
20. Dezember 2018
sie
 
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