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Holz, Glas und Vlies als Alternativen
 

Neues aus der Szene

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Kempinski Hotel schränkt Plastikverbrauch ein

Foto: Kempinski Hotel Frankfurt
Foto: Kempinski Hotel Frankfurt
Heute stimmt das EU-Parlament über Plastik-Richtlinien ab. Einwegplastik wie Strohhalme, Wattestäbchen und Co. sollen verboten worden. Auch das Kempinski Gravenbruch schränkt seinen Plastikverbrauch radikal ein.
Allein in der Europäischen Union entstehen nach Angaben der EU-Kommission jedes Jahr 26 Millionen Tonnen Plastikmüll, von denen weniger als 30 Prozent zur Wiederverwertung gesammelt werden. Das EU-Parlament stimmt heute über neue Plastik-Richtlinien ab. Ziel ist es, nicht wiederverwertbares Plastik wie Strohhälme, Einwegbesteck und Co. zu verbieten. Diesem Thema nimmt sich auch das Kempinski Hotel in Gravenbruch an. Ab sofort möchte man in vielen Bereichen auf das umweltbelastende Material verzichten. „Es ist für jeden Unternehmer Pflicht, das in seiner Macht stehende zu tun, um die Flut einzudämmen“, so Hoteldirektorin Karina Ansos. Sie hat ihr Team dazu aufgerufen, sich Plastik-Alternativen zu überlegen, die jetzt in der Gastronomie und auf den Zimmern zum Tragen kommen.

So servieren Bar-Manager Reza Rahimi und sein Team Cocktails ab jetzt ausschließlich mit Strohhalmen aus Maisstärke. „Die haben sich im Praxistest als die robustesten erwiesen“, sagt Rahimi. Gäste, die Kuchen und Torten aus der hauseigenen Pâtisserie zum Mitnehmen kaufen, bekommen diese in Pappkartons ohne Plastikfolie. Auch das Besteck, das Gäste zum Beispiel für eine Lunchbox oder ein Picknick erhalten, ist künftig nicht mehr aus Plastik, sondern aus Holz. Darüber hinaus kauft Küchenchef Stefanos Melianos so weit wie möglich loses, nicht in Plastik verpacktes Obst und Gemüse.

Außerdem werden das Mineralwasser auf den Zimmern und die Getränke in der Minibar ausschließlich in Glasflaschen angeboten. Die Wäschebeutel, in denen die Gäste ihre Wäsche zum Waschen geben können, sind aus Vliesstoff. „Mit all diesen Maßnahmen lässt sich eine Menge Plastik einsparen“, sagt Karina Ansos.
24. Oktober 2018
hes
 
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