Onigiri, so heißt der handliche japanische Reisballsnack in Dreiecksform, den es nun auch in Frankfurt gibt. Die Köstlichkeit blickt auf eine mehr als 1700-jährige Tradition zurück – und ist in seiner Heimat inzwischen beliebter als Sushi.
Moukhtar Sarraj-Bachi /
Onigiri genießen in Japan einen hohen Stellenwert. Das reisbasierte Kleingericht ist handlich, hält sich lange und lässt sich auch beim Laufen verzehren – kein Wunder, dass Ongiri in Japan mittlerweile häufiger gegessen werden als Sushi. Der erste Frankfurter Store, in dem man die Spezialität bekommen kann, hat jetzt im Bahnhofsviertel eröffnet: das Gohan. Hier legen Inhaberin Ayako Asau und ihre beiden Mitarbeiter viel Wert auf Sorgfaltund bereiten jedes Onigiri mit reichlich Liebe zu. Noch ist der Laden ein exklusives Take-Away-Konzept, das jedoch in den nächsten Tagen mit Sitzgelegenheiten ausgestattet werden soll.
Kaufen kann der Kunde nicht nur die leckeren Reisbällchen– das Angebot wird durch eine kleine Auswahl an Suppen, Beilagen und Nachtisch ergänzt und richtet sich aufgrund seiner Lage im Bahnhofsviertel nicht nur an Banker und sonstige Büroangestellte, sondern auch an alle anderen; Vegetarier und Veganer kommen gleichwohl auf ihre Kosten. Die praktisch in Folien verpackten Reisgerichte gibt es in allen möglichen Varianten, die Preise reichen von 2,50 bis zu 4,90 Euro.