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Bar-Boom im Bahnhofsviertel
 

Top-Themen Genusswoche

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Streetfood aus Kenia und 60 Sorten Gin

Foto: Vera Kuchler
Foto: Vera Kuchler
Nach fünf Monaten Umbauarbeiten ist aus dem Livity die Jambo Bar geworden. Statt auf Beauty und Ofenkartoffeln konzentrieren sich die Geschwister Faruk Sketty und Thuweba Anthes jetzt auf Gin und Streetfood aus ihrer Heimat Kenia.
Fünf Monate dauerten die Umbauarbeiten, pünktlich zur Eröffnung am Donnerstag, den 2. Juni, soll alles fertig sein. Eine Woche zuvor ist davon noch wenig zu sehen. Faruk Sketty und seine Schwester Thuweba Anthes stehen inmitten der Baustelle. „Hier werden die Tische stehen“, sagt Sketty und zeigt auf die Backsteinwand. Alles, auch die Lounge und das Separee im hintern Teil des Raumes, werden im Industrie-Stil gestaltet. Rund 90 Gäste sollen ab nächster Woche einen Sitzplatz finden. Das sind dreimal so viele Plätze wie im Livity, das das Geschwisterpaar zuvor an gleicher Stelle betrieben hat. Das Konzept vom Livity war skurril – Bar, Beauty und Ofenkartoffel – an Besuchern fehlte es den beiden nicht. Dennoch musste ein neues Konzept her, findet Sketty: „Kartoffel, Kartoffel, Kartoffel. Die Leute waren irgendwann gelangweilt.“

Statt Kartoffeln wird es ab Donnerstag Streetfood aus ihrer Heimat Kenia geben, das in der offenen kleinen Küche zubereitet wird. Ein Stück kenianische Kultur bringen sie auch mit dem Namen in Bahnhofsviertel. „Jambo“ heißt in der Bantusprache Swahili, der Verkehrssprache Ostafrikas, soviel wie „Hi“. „Swahili-Streetfood ist exotisch, mediterran und afrikanisch“, sagt Anthes. „Samaki wa kupaka, gebratener Fisch mit Kokosnussmilch, Curry, afrikanischen Gewürzen und Polenta, ist eine Spezialität.“ Am letzten Sonntag im Monat bieten die Geschwister außerdem einen Brunch an. Dann sollen Speisen aller Nationen von Kenia über Italien und Deutschland bis nach US-Amerika auf dem Buffet stehen. Platz genug ist auf der 16-Meter-langen Theke.

Hinter der Bar wird sich Sketty, der schon weltweit in Bars gearbeitet hat, austoben. Sein Fokus liegt ganz klar auf Gin. Über 60 Sorten wird er im Programm führen und mit den richtigen Tonic-Waters, Gin-Gewürzen, Rosmarin, Ingwer und Teebeuteln will er experimentieren. Zur Eröffnungsparty, die drei Tage andauern soll, gibt es für jeden Gast einen Moscow Mule aufs Haus. Außerdem wird an allen drei Tagen ein DJ auflegen.

Jambo Bar, Bahnhofsviertel, Elbestraße 20, Tel. 0172/9716375, Eröffnungsparty vom 2.-4. Juni, jeweils ab 18 Uhr
 
30. Mai 2016, 12.45 Uhr
vak
 
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