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Foto: © Lisa Veitenhansl
Foto: © Lisa Veitenhansl

Der Restauranttest der Woche

Daheim in der Kleinmarkthalle

Nach dem Daheim im Lorsbacher Thal und Daheim in der Affentorschänke hat Frank Winkler ein drittes Lokal in der Kleinmarkthalle eröffnet. Im Fokus des Miniatur-Apfelweinlokals stehen hessische Klassiker in Probiergröße, ein paar Hauptgerichte und natürlich Apfelwein.
Frank Winkler weiß, wie Apfelweinwirtschaft geht. Jahr für Jahr erzielen seine beiden Sachsenhäuser Lokale – Daheim im Lorsbacher Thal und Daheim in der Affentorschänke – in FRANKFURT GEHT AUS! Bestplatzierungen. Das Erfolgsrezept ist einfach: erstklassige hessische Küche, zubereitet aus regionalen Produkten, dazu feinster Schoppen. Diesem Konzept bleiben Winkler und sein Team auch im Daheim in der Kleinmarkthalle treu, der neusten und nun dritten Lokale im Winkler-Imperium. Das Angebot ist auf die Markthallen-Situation abgestimmt: Eine reduzierte Karte und viele hessischer Klassiker im Kleinformat. Wem die Auswahl schwer fällt, der bestellt am besten die Häppchenreise, entweder mit vier oder acht Klassikern plus ein oder zwei Gläser Apfelschaumwein. Die kleine Version kommt mit Handkäs mit Musik, Grüner Soße mit gekochtem Wachteilei, einem Salätchen von Biopilzen und Mainzer Spundekäs. Die Grüne Soße ist zu Recht eine der besten der Stadt, der Handkäs mit einer leichten Zitronennote wunderbar abgeschmeckt und auch der Spundekäs ist so, wie wir ihn kennen und lieben. Zum Dippen reichen die Salzbrezeln nicht aus und auch zur Grünen Soße wäre eine Beilage schön gewesen. Dass es eigentlich Brot der Frankfurter Stadtbäckerei zu allen „Häppchen“ gibt, sehen wir zu spät. Bekommen haben wir keines. Neben den Klassikern in Probiergröße und den Hauptgerichten gibt es auch ein wechselndes Tagesgericht. Das ist heute Rippchen mit Sauerkraut und Kartoffelbrei. Zwar macht Oma unserer Meinung nach das Kraut immer noch am besten, doch die mit Äpfeln verfeinerte, leicht fruchtige Variante reiht sich direkt dahinter ein. Einfach herrlich! Genau wie die zarten Rippchen und der Kartoffelbrei. Dazu gibt es Apfelwein von der Kelterei Walther, der uns so gut gefällt, dass wir gleich nochmal nachbestellen. Für manche ungewohnt, doch in Frankfurter Apfelweinlokalen ein gern gesehener Evergreen: Am Ende unseres Besuchs gibt es Schokopudding – und der ist im Daheim in der Kleinmarkthalle mit 72-prozentiger Schokolade, zerbröselten Keksen on top, Fruchtsauce, Sahne und Beeren besonders gut.
 
18. Juli 2022, 13.10 Uhr
Lisa Veitenhansl
 
 
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