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Foto: Café Kupfer
Foto: Café Kupfer

Café Kupfer im Gallus

Nicht Gold und Silber, sondern Kupfer

Am 13. Februar hat im Gallus das Café Kupfer eröffnet. Mit Samin Alomerovic steckt dahinter ein bekanntes Gesicht aus dem Viertel im Frankfurter Westen. Mit der Eröffnung erfüllt er sich einen langgehegten Wunsch.
„Es war immer mein Wunsch, hier im Viertel ein eigenes Café zu eröffnen“, sagt Samin Alomerovic. Der 40-Jährige ist im Gallus aufgewachsen und betreibt seit knapp 20 Jahren bereits die Trinkhalle in der Frankenallee. Mit seinem Café wolle er genau das ins Gallus bringen, was dem Stadtteil immer gefehlt habe. „Die Nachfrage nach Cafés und Bars, die fußläufig erreichbar sind, ist hoch, doch das Angebot ist einfach nicht da. Nun habe ich den Leuten einen Rückzugsort geschaffen“, sagt Alomerovic.

Die Räumlichkeiten habe er kernsaniert, um dann „klammheimlich zu eröffnen“, wie er es nennt. Die Gäste erwartet in dem Eckladen mit den bodentiefen Fenstern ein schlicht eingerichtetes, gemütliches Café mit – der Name verrät es bereits – Elementen aus Kupfer. „Es ist nicht überladen mit Kupfer, wir haben Akzente damit gesetzt“, sagt Alomerovic und verweist auf das Herzstück, die große Theke. Diese ist komplett mit Kupfer verkleidet. Im Toiletten-Bereich wurde ebenfalls mit einem aufwendigen Kupfer-Mosaik gearbeitet.

Doch der Name Kupfer hat auch noch einen weiteren Grund, verrät Alomerovic: „In meiner Kindheit haben wir immer unseren Kaffee in Handmühlen aus Kupfer gemahlen, das verbinde ich mit gutem Kaffee.“ Heute setzt er bei seinen Bohnen auf Röstungen der Frankfurter Kaffeegurus Hoppenworth & Ploch. Dazu gibt es Softgetränke und Wein, neben Flammkuchen ergänzen hausgemachte Kuchen die Speisekarte. Das Angebot wechsele, doch von der veganen bis zur „Wie-von-Oma“-Version sei für jeden was dabei. Momentan finden rund 40 Gäste Platz in dem Café, im Sommer kommen weitere Plätze auf der Terrasse im Freien dazu.

Café Kupfer, Gallus, Kriegkstraße 48, Tel. 71433188, Di–So 11–22 Uhr, Mo Ruhetag
 
10. März 2020, 11.37 Uhr
Sina Eichhorn
 
 
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