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Foto: © Wanda Sachs
Foto: © Wanda Sachs

BrewDog eröffnet im Bahnhofsviertel

Hunde, die brauen, beißen nicht.

Ende Oktober hat die schottische Brauerei BrewDog im Frankfurter Bahnhofsviertel ihre vierte Deutschlandfiliale eröffnet. Mit preisgekröntem Craft-Bier und kreativen Einfällen hat sich das Unternehmen einen Platz an der Spitze des internationalen Biermarktes erkämpft.
Das Frankfurter Bahnhofsviertel hat seit Oktober eine neue Anlaufstelle für Craft-Bier in petto. Ursprünglich aus Großbritannien, hat BrewDog mit seinem Franchisenehmer Bruton Hospitality nun schon die vierte Filiale in Deutschland eröffnet. BrewDog Frankfurt verfügt über 36 Zapfhähne mit stets wechselnden Craft-Bieren. Die meisten davon werden von der eigenen Brauerei DogTap in Berlin geliefert, doch BrewDog will auch Frankfurter Brauereien einen Marktplatz für ihre Biere anbieten und hat dafür eigens eine weitere Theke mit sechs für regionale Craft-Biere reservierten Zapfhähnen ins Barkonzept integriert. „Wir wollen eine nachbarschaftliche Atmosphäre schaffen“, erklärt Chris Watts, Marketing und Brand Manager der Bruton Hospitality GmbH, „es gibt viele junge Brauereien in Frankfurt und deren Biere möchten wir auch bei uns anbieten.“




Gastraum der Frankfurter Filiale. © Wanda Sachs

Gegründet würde BrewDog 2007 im schottischen Fraserburgh. Seitdem hat sich BrewDog einen Namen gemacht – nicht nur als größte unabhängige Brauerei Großbritanniens und mit preisgekröntem Bier, sondern auch mit verrückten Aktionen und Provokationen. So braute BrewDog beispielsweise das stärkste Bier der Welt mit sagenhaften 32% Alkoholgehalt und rollte bei der Eröffnung der ersten Londoner Filiale 2011 mit einem eigenen Panzer an. In Zeiten der Klimakrise ist sich das Unternehmen zugleich auch seiner Verantwortung bewusst und versucht, mit gutem Beispiel voranzugehen: So würde man bei BrewDog etwa ausschließlich recyclebare Materialien verwenden, heißt es vonseiten des Unternehmens. Zudem bringt das Unternehmen trotz Systemgastronomie mit einem Shareholderprogramm frischen Wind in die Craft-Bier-Businesswelt: Unter dem Label „Equity for Punks“ gibt BrewDog Craftbier-Fans die Möglichkeit, einen Anteil des Unternehmens zu erwerben.




Die aktuellen Biere und Cider on Tap. © Wanda Sachs

Seinen mittlerweile globalen Erfolg in Asien, Australien, Südamerika und in die USA hat BrewDog unter anderem originellen Einfällen wie diesem zu verdanken. Die internationale Bekanntheit ist wiederum für die Wahl der Lage im Frankfurter Bahnhofsviertel verantwortlich. Keine zehn Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt hat die Bar die optimale Lage für Durchreisende und BrewDog-Fans aus aller Welt. Neben einer großen Auswahl an Craft-Bier erwartet die Gäste auch eine üppige Speisekarte mit typischen Bierbegleitern wie Burger, Pizza und Wings inklusive vegetarischer und veganer Optionen. Für die Zukunft ist außerdem die „Beer School“ geplant, ein Tasting-Event, bei dem die „Schüler“ alles Wissenswerte über BrewDog, Bier und Braukunst lernen können.

BrewDog, Kaiserstraße 51, Tel. 069/24249354, Mi/Do 12-24, Fr/Sa 12-2 Uhr, So-Di Ruhetage




Die typische rote BrewDog-Neonleuchte. © Wanda Sachs
 
8. November 2021, 14.08 Uhr
Wanda Sachs
 
 
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