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Und noch ein Burgerladen …
 

Auf und Zu

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Bens Burger in Ardi Goldmans Style Store

Foto: Bens Burger
Foto: Bens Burger
Nach zweieinhalb Jahren Leerstand ist Bens Burger in den „The Other Side“ Store von Ardi Goldman eingezogen. Ob die Burger hier mit dem durchgestylten Interieur mithalten können, weiß unsere Testerin.
Vom Foodtruck in den Style Store: Auf dem Museumsuferfest, dem Wein- und Opernplatzfest und dem Rosa Weihnachtsmarkt hat sich der Foodtruck Bens Burger bereits einen Namen gemacht. Jetzt hat Betreiberin Helga Lesegeld (Eurodeli, Odeon, La Panther) auf der Hanauer Landstraße 134 einen festen Standort gefunden. Das Besondere an der Location: Sie besteht in ihrem jetzigen Design bereits seit über zwei Jahren und stand leer, nachdem sich der erste Burger-Betreiber kurz vor der Eröffnung aus gesundheitlichen Gründen zurückziehen musste. Der Eigentümer des stylishen Ladens ist Ardi Goldman. „Er wollte unbedingt einen Mieter finden, der in seinen coolen Künstler-Burger passt“, heißt es in einem Facebook-Post von East Side Life, einer Seite, auf der das Goldman-Unternehmen Neuigkeiten aus dem Ostend vermeldet.

Am 7. Mai hat Lesegeld nun Bens Burger eröffnet. Das Interieur wurde von dem Künstler Florian Heinke gestaltet. An den Wänden des Gastraums prangen schwarz-weiße Motive, die zeitgeistige, teils desillusionierende Botschaften transportieren: eine Frau, deren Bauch die Worte „La vida es cruel“ zieren, ein Titel der Times mit der Frage „Is God dead?“ oder ein Schafkopf, der „You need problems to be good“ in den Raum wirft. Im Kontrast dazu ist die mit ähnlichen Sprüchen beschriftete Decke in einem schrillen Orangeton gehalten. Vintage-Bauleuchten nach Seemannsart hängen in den Raum hinein. Hölzerner Boden, Theke und Mobiliar sorgen für ein warmes Ambiente. An den Gastraum angeschlossen ist ein weiterer Raum mit großem Tisch und Regalen an der Wand, die überdimensionale Konservendosen tragen. Durchquert man ebendiesen Raum, so findet man sich in einem kleinen, ruhigen Hinterhof wieder.




Foto: Carsten Friese

Auf der Karte stehen drei Chicken-Burger, acht Burger mit Buletten vom Hohenloher Weiderind, zwei vegane und ein vegetarischer Burger. Dazu gibt es die klassischen Beilagen: Pommes, Süßkartoffelfritten, Krautsalat, aber auch Couscoussalat. Zwischen 11 und 15 Uhr sind drei Business-Lunch-Menüs im Angebot, zwischen 17 und 20 Uhr gibt es vier Afterwork-Menüs. Wir entscheiden uns zunächst für den veganen Falafel-Burger (6,50 €). Er kommt in einem aromatischen Vollkorn-Bun mit Ruccola, Tomate und Soja-Joghurt-Minz-Sauce daher. An und für sich ist der Burger recht solide gemacht, jedoch fehlt das gewisse Etwas. Halloumi-Käse hätte ihm vielleicht noch etwas Pfiff gegeben, wodurch der Burger jedoch selbstverständlich nicht mehr vegan gewesen wäre. Die Pommes Frites (3 €) dazu erinnern an Fritten vom Schwimmbad-Kioskbüdchen – selbstgemacht sind sie in unseren Augen nicht. Sehr überzeugend finden wir hingegen die Süßkartoffelpommes (3,50 €), die schön knusprig und ordentlich gesalzen sind. Dazu wird je ein Schälchen Ketchup und Mayonnaise gereicht. Außerdem haben wir uns für den Barbecue Burger (9 €) entschieden. In einem handelsüblichen, etwas langweiligen Bun verbirgt sich das köstliche Fleisch vom Hohenloher Weiderind, dessen ausgezeichnete Qualität wir definitiv schmecken können. Ergänzt wird es durch Speck, Cheddar, saure Gurken, Salat, Tomate und eine sehr feine und rauchige Barbecue-Sauce. Geschmacklich ist der Barbecue-Burger also überzeugend, allerdings bemängeln wir, dass der Käse nicht geschmolzen und der Speck etwas länger hätte gebraten werden können. Bens Burger ist eine stylishe Adresse mit einer schönen Auswahl an solide hergestellten Burgern.

Bens Burger, Ostend, Hanauer Landstraße 134, Tel. 27249677, Mo–Fr 11–20, Sa 11–15 Uhr
14. Mai 2018
Elie Weinberg
 
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Fabienne Stauder am 15.5.2018, 23:24 Uhr:
Boah Lucky, pack deine Strohmenschen weg! Steht doch da, welches Fleisch verwendet wird, kannste googlen, kannste nachlesen, wie die's mit Gentechnik und Hormonen halten. Ich bin ja selbst pro Tierethik und feier jeden Stalleinbruch, wenn das Veterinäramt mal wieder von der Bauernlobby "überzeugt" wird, bei der Arbeit lieber mal 'ne ruhige Kugel zu schieben und die SOKO Tierschutz deren Job machen muss, aber mit postfaktischen Gestalten wie dir lässt sich auch keine Politik machen. Da machst du ein besseres Statement, wenn du dir dort 'nen Falafel-Burger reinpfeifst.
 
Lucky Jam am 15.5.2018, 15:13 Uhr:
Na toll, die Fleischindustrie freut sich über den 100ten Burger Laden in Frankfurt. Als ob es nicht genug Burger Läden es gibt, richtig Einfalslos diese Stadt und Ihre Gastronomen. N Burger für 9,-€ ? Das muss ja ein richtig gutes Gen freies, ohne Hormone gespritzer Burger sein. Krebs lässt grüßen!
 
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