Cookies sind eine wichtige Ergänzung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Hummus, Kibbeh und Innereien im Nordend
 

Top-Themen Genusswoche

0

Das erste israelisch-orientalische Restaurant Frankfurts

Neben dem Imbiss Aroma am Adlerflychtplatz ist das Carmel das einzige Restaurant in der Mainmetropole, das israelisch-orientalische Küche anbietet. Dies erfüllt den Betreiber Ele Bernstein mit Stolz und erweitert Frankfurt als Zentrum des jüdischen Lebens auch um ein kulinarisches Element.
Der Name des neuen Restaurants an der Eckenheimer Landstraße, der beim ersten Hören an eine klebrige Süßspeise erinnert, bezieht sich auf einen Gebirgszug im Norden Israels. Der Carmel erstreckt sich vom Mittelmeer bis Galiläa und wird mit „Weingarten Gottes“ übersetzt. Göttlich sei auch die Sicht vom Carmel, wie Ele Bernstein schwärmt: Man habe einen wunderschönen Rundblick auf die Bahai-Gärten im Norden Israels, den Hafen Haifas und das Mittelmeer, so der Wirt des neuen Lokals, den Pizza-Liebhaber noch aus der Pizzeria El San kennen.

Ein ebenso abwechslungsreiches Panorama erwartet den Gast beim genaueren Studium der Speisekarte. Neben klassischen Vorspeisen wie Hummus, Falafel oder Auberginensalat finden sich auch gehackte Hühnerleber und Kibbeh (je 4,60 €). Die Getreideklöße, die mit Hackfleisch und Zwiebeln gefüllt werden, sind ein weit verbreitetes Gericht im Nahen Osten. Weitere Spezialitäten findet der Gast unter der Rubrik Hauptgerichte, die zum großen Teil auf dem traditionellen Lavagrill zubereitet werden. Die Fleischspieße vom Hähnchen, Schipudey pargijot (14,30 €), und das Hähnchensteak, Steak Pargit (14,30 €), werden mit vier Schälchen Salat und wahlweise mit Backkartoffeln, Pommes oder Majudara serviert. Diese Beilage, die sich im gesamten arabischen Raum großer Beliebtheit erfreut, besteht aus mit Linsen und gebratenen Zwiebeln angemachten Bulgur (2,90 €). Wem dies noch nicht ausgefallen genug ist, der wählt den Jerusalem Mix (9,50 €), eine Variation von Hühnerfleisch, Hühnerherz und -leber.

Selbst diejenigen, die ein fleischloses Essen bevorzugen, sollten den Besuch in dem israelisch-orientalischen Restaurant nicht scheuen und stattdessen das Shakshuka (6,20 €) wählen. Stolz betont Ele Bernstein, dass man diesen vegetarischen Gemüsemix, der mit einem Spiegelei in einer kleinen Pfanne angerichtet wird, sonst nirgendwo in Deutschland serviert bekomme. Experimentierfreudige Frankfurter können auch spannende Süßspeisen probieren, darunter zum Beispiel Malabi (3,90 €). Diese orientalische Spezialität erinnert an Panna Cotta, wird jedoch mit der Speisestärke Maizena anstatt Gelatine angerührt und mit Rosenwasser abgeschmeckt. Malabi ist eins der bekanntesten Desserts in Israel und sowohl Hauptbestandteil der Street Food Kultur als auch in gehobenen Restaurants. Wem dies zu ausgefallen sein sollte, der kann sich zum Abschluss aber auch ein Mousse au Chocolat (3,90 €) schmecken lassen.

Das schöne Eckhaus an der Eckenheimer Landstraße beherbergte bis vor kurzem das mediterrane Restaurant „Unter den Linden“. Somit hat es nun nicht nur einen Inhaber-, sondern auch einen kulinarischen Wechsel zu verzeichnen. Dank des einladenden Sommergartens lädt das Carmel zu einem israelisch-orientalischen Vergnügen ein. In diesem Sinne Beteavon – guten Appetit!

Carmel, Restaurant, Nordend-West, Eckenheimer Landstraße 71, Tel. 592174, Mo-Fr 12-14.30 und 18-23, Sa 17-23, So 13-23
10. Juni 2014
Vera Kuchler
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Top-Themen Genusswoche
 
 
Nach zehn Monaten Wartezeit konnte das Kukuvaia auf dem Oeder Weg letzten Freitag endlich eröffnen. Die junge Mannschaft um Nesto Domanis bringt südeuropäische Kaffeekultur ins Nordend. – Weiterlesen >>
Text: Jan Paul Stich / Foto: Jan Stich
 
 
Thomas Flechel und Christopher George verkaufen Fleisch von Schweinen, die Grüne-Soße-Kräuter futtern. Klingt nach einem schrägen Gag, ist aber eine Initiative für besseres und nachhaltigeres Fleisch. – Weiterlesen >>
Text: jps / Foto: Rhein-Main-Schwein
 
 
Von Wurstbroten und Fleischpressen
0
Kumru – der neue Döner?
Mit Kumru King im Griesheimer Bahnhof wollen Anna Mannberger, Mesut und Yusuf Kinay ein Berliner Trendfood nach Frankfurt bringen. Ist Kumru eine echte Alternative zu Döner? Wir haben es probiert. – Weiterlesen >>
Text: Elie Weinberg / Foto: Kumru King
 
 
 
Feldberger eröffnet im Taunus
0
Neues Restaurant im Kletterpark Taunatours
Der Kletterpark im Hochtaunus bekommt ein neues Restaurant, das mehr als ein Gasthaus sein will. Mit viel Platz und großer Terrasse möchte das Feldberger zur beliebten Location für Events und Ausflügler werden. – Weiterlesen >>
Text: tti / Foto: SCN Pressebüro
 
 
Biergetränk mit sieben Kräutern
0
Grüne Soße zum Trinken? Warum nicht!
Kreative Köpfe beweisen seit Jahren, wie vielfältig des Frankfurters heilige sieben Kräuter sind: Ob in Gin, Senf, Pesto oder Kräutersalz, die Grüne Soße hat einen echten Erfolgszug durch alle Bereiche der Gastronomie hingelegt. Aus dem Hause Glaabsbräu folgt jetzt das Grüne-Soße-Biermischgetränk. – Weiterlesen >>
Text: Isabella Caldart / Foto: Glaabsbräu
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  37