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Guck mal wer da kocht
 

Top-Themen Genusswoche

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Ein Restaurant für Street Food

Foto: Johann Gettmann
Foto: Johann Gettmann
Unter dem Namen Guck mal wer da kocht geht ein neues Restaurantkonzept in der Innenstadt an den Start: Alle zwei bis vier Wochen wechselt hier nicht nur die Speisekarte, sondern gleich der gesamte Betrieb.
Sowas hat es in Frankfurt noch nicht gegeben: Ein Restaurant, in dem der Gast alle zwei bis vier Wochen in eine komplett andere Welt eintaucht. Diese Woche peruanisch, danach karibisch und kommenden Monat vielleicht australisch? Hier gleicht kein Besuch dem nächsten. Bei Guck mal wer da kocht wird alle zwei bis vier Wochen ein anderes Team anderes Essen servieren. Die O&M Eventagentur organisiert bereits seit eineinhalb Jahren Street-Food-Festivals in ganz Deutschland. „Wir konnten dadurch ein großes Netzwerk knüpfen und haben uns überlegt, dass es cool wäre, den Streetfoodlern eine eigene Location zu geben“, erklärt Geschäftsführer Daniele Marino.

Hinter dem Herd werden hauptsächlich Streetfoodler stehen, die ihr Konzept testen möchten. Aber auch Gastronomen mit Erfahrung, die den Frankfurter Markt kennen lernen oder ihren Bekanntheitsgrad steigern möchten, sind dabei. „Wir haben schon erfahrene Köche unter unseren Interessenten, dürfen aber noch nicht verraten, um wen es sich handelt“, macht Marino neugierig. Interessierte Gastronomen können sich auf der Homepage bewerben. Die Bewerbungen werden genauestens geprüft: „Wir schauen nach Referenzen und lassen gegebenenfalls auch Vorkochen. Außerdem ist uns wichtig, dass keine Fertigprodukte verwendet werden“.




Foto: Restaurante Perú Deputamaré

Das Restaurant verfügt über 84 Sitzplätze und verteilt sich auf zwei Ebenen. Im oberen Bereich soll es auch Kochkurse geben. Die Räumlichkeiten sind ebenfalls als Eventlocation zu mieten. Insgesamt ist das Interieur im industriellen Stil gehalten, die Grundeinrichtung bleibt konstant. Eine Dekorationswand allerdings wird von den jeweiligen Betreibern mit landestypischen Deko-Artikeln gestaltet.

Am 19. Februar öffnet das Restaurant zum ersten Mal seine Pforten. Die Speisekarten folgen einem grundlegenden Muster: Circa vier bis sechs Vorspeisen, fünf Hauptspeisen, zwei Desserts sowie Mittags- und Abendmenüs sind darauf zu finden. Als allererste Gastronomen wird ein peruanisches Duo aus Bonn an den Start gehen. Unter dem Namen Peru Deputamaré werden sie den Gästen den Abwechslungsreichtum der peruanischen Küche präsentieren. Auf der Karte stehen unter anderem Ensalada de Quinoa – Quinoa-Gemüse-Salat mit Rucola und Parmesan (6,80 €), Pan con Chancho – Spießbraten mit Süßkartoffeln und Sauce im Brötchen (8 €) und Crema Volteada – Kokos-Créme-Caramel (4 €). „Ansprechen wollen wir ein breites Publikum. Das sind zum einen Streetfood-Festival-Gänger, aber auch Laufkundschaft, die Community, die wir über Social Media erreichen sowie die Leute, die die verschiedenen Betreiber mitbringen. Bei uns sind alle richtig, die Lust auf etwas Exotisches haben“, erläutert der Geschäftsführer.




Foto: Restaurante Perú Deputamaré

Guck mal wer da kocht, City, Meisengasse 9, ab 19. Februar, Tel. 0174/9277385, Mo-Sa 11-22 Uhr
22. Januar 2018
Helen Schindler
 
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Fotogalerie:
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Leser-Kommentare

Kommentieren
 
Michael Risse am 23.1.2018, 14:03 Uhr:
Geniales Konzept,denn dann gibt es auch keine Restaurantkritiken mehr in dem Heft"Frankfurt geht aus",weil kein konstanter Bewirtschafter mehr zu fassen ist.
 
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