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Gault Millau 2016
 

Neues aus der Szene

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Jochim Busch ist die Entdeckung des Jahres

Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier
Der Gault Millau hat seine Punkte verteilt: Peter Jakob Kühn aus dem Rheingau ist Winzer des Jahres. Die spannendste Neuentdeckung deutschlandweit wurde im Westen gefunden. Und noch ein anderer Koch aus Frankfurt kann sich freuen.
Von der Feinschmecker-Redaktion wurde Jochim Busch Ende September noch übersehen. Zwei Monate später zollt der aus Frankreich stammende Restaurantführer Gault Millau dem Chefkoch vom Restaurant Gustav die Aufmerksamkeit, die er verdient und kürt ihn mit 16 von möglichen 20 Punkten und zur spannendsten Neuentdeckung des Jahres. Busch, der sein Handwerk bei Andreas Krolik im Tigerpalast lernte, setzt die Nova-Regio-Kultur in Frankfurt fort. Gustav ist das zweite Restaurant des Ehepaars Scheiber, die auch das Restaurant Weinsinn im Westend betreiben, das wie in den Vorjahren mit 16 Punkten bewertet wurde.

Zwei-Sterne-Koch Andreas Krolik wiederum, der Anfang des Jahres vom Tigergourmet-Restaurant ins Lafleur gewechselt ist, hat im Vergleich zum Vorjahr einen Punkt hinzu gewonnen und wurde vom Gault Millau mit 18 bewertet. Damit liegt er mit Christian Eckhardt von der „Villa Rothschild“ in Königstein im Taunus gleich auf. Kroliks Nachfolger im Tigergourmet-Restaurant, Christoph Rainer, erhielt 17 Punkte.

Die Neuen
Doch nicht nur Busch konnte die Tester des Restaurantführers auf sich aufmerksam machen. Das neue Restaurant Carte Blanche im Nordend heimste 14 Punkte ein und das neue Küchenteam im Restaurant Bidlabu erreichte 13 Punkte. Mit ebenso vielen Punkten bewertete der Restaurantführer das Chalet 18.

Zwar hat Jens Hirsch erst seit September die Position des Küchenchefs im Restaurant Emma Metzler inne, er konnte aber direkt überzeugen und erhielt 16 Punkte. Simon Proschka ist ebenfalls frisch gebackener Chef de Cuisine. Seine Leistungen im Restaurant Sra Bua by Juan Amador in Neu-Isenburg wurden mit 15 Punkten bewertet.

Der Top-Winzer aus Hessen
Während der „Koch des Jahres“, Peter Maria Schnurr vom Restaurant „Falco“, in Leipzig gefunden wurde, hat der Restaurantführer den „Winzer des Jahres“ im Rheingau gekürt: das Weingut Kühn aus Oestrich-Winkel. Für Peter Jakob Kühn ist diese Auszeichnung die Ehrung seines Lebenswerks, schreibt er auf seiner Homepage. Für den Sohn Peter Bernhard Kühn sei es „die Motivation diese Philosophie weiterzugeben“ – und meint damit den biodynamischen Anbau, den die Familie seit 2004 als Demeter zertifiziertes Weingut praktiziert.

Insgesamt bewerteten 33 anonyme Tester 923 Restaurants. Davon erhielten 748 mindestens eine von vier möglichen Mützen. In Hessen wurden 65 Restaurants getestet und 56 ausgezeichnet.

Die Bewertungen des Gault Millau im Überblick

18 Punkte
Lafleur
Villa Rothschild (Königstein)

17 Punkte
Carmelo Greco
Restaurant Français
Lohninger
Tiger-Restaurant
Schwarzenstein (Geisenheim)
L’Etable (Bad Hersfeld)

16 Punkte
Emma Metzler
Ente (Wiesbaden)
Erno’s Bistro
Gustav
Philipp Soldan (Frankenberg - Eder)
Schaumahl (Offenbach)
Weinsinn

15 Punkte
Adler Wirtschaft (Eltville)
Bartmann’s Haus (Dillenburg)
Goldman
Heimat
Hohenhaus (Herleshausen)
Kraftwerk (Oberursel)
Krone (Höchst/Odenwald)
Kronenschlösschen (Eltville)
Seven Swans
Schützenhof (Glashütten/Taunus)
Sra Bua by Juan Amador (Neu-Isenburg)
Villa Merton
10. November 2015
Vera Kuchler
 
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Fotogalerie:
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Leser-Kommentare

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Michael Risse am 16.11.2015, 16:09 Uhr:
Zitat aus Ihrer Genussmagazin-postille von heute:
Der Gault Millau hat seine Punkte verteilt: Peter Jakob Kühn aus Rheinhessen ist Winzer des Jahres.
Das Telefonbuch schreibt aber:Mühlstraße 70, 65375 Oestrich-Winkel
06723 2299,und das ist im RHEINGAU. Noch. Vielleicht kommt es ja zu einer tektonischen Plattenverschiebung,
einem alles wegspülenden Tsunami. Einem Meteoriteneinschlag. Und dann ist Peter Jaco Kühn vielleicht doch in Rheinhessen,zusammen mit diversen Redaktionen. Prost ! Gruss aus Frotzelistan. Weinhändler Risse
 
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