Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Schweizer Restaurantkette kommt nach Deutschland
 

Auf und Zu

0

Alnatura holt Tibits nach Darmstadt

Foto: Tibits
Foto: Tibits
Das Schweizer Veggie-Restaurant Tibits eröffnet seine erste deutsche Filiale in Darmstadt auf dem Alnatura Campus. Zwei Unternehmen mit den gleichen Werten machen ab Ende Januar gemeinsame Sache.
Europas größtes Bürogebäude aus Lehm und die erste deutsche Filiale des Schweizer Veggie-Restaurants Tibits – am 30. Januar feiern beide ihre Eröffnung auf dem Alnatura Campus in Darmstadt. Das Gebäude des neuen Unternehmenssitzes von Alnatura umfasst 13 500 Quadratmeter und bietet Platz für rund 500 Mitarbeiter. Zudem wird es einen öffentlichen Waldorfkindergarten und Pachtgärten auf dem Gelände geben.

Tibits ist als öffentliches Restaurant zugänglich sein und soll auch Alnatura-Mitarbeitern als Essgelegenheit für ihre Mittagspause dienen. Die Restaurant-Kette bietet ausschließlich vegane und vegetarische Speisen an. Abgesehen von zwei Standorten in London betrieb Tibits seine Restaurants bisher ausschließlich in der deutschen Schweiz, erst kürzlich eröffnete die erste Filiale in Lausanne in der französischen Schweiz. Für das erste Restaurant in Deutschland sei Götz Rehn, Geschäftsführer von Altnatura, auf sie zugegangen, so Tibits-Chef Daniel Frei. „Wir waren erst skeptisch, da Darmstadt nicht die erste Stadt war, an die wir gedacht haben. Die Werte, die wir mit Alnatura teilen, haben uns dann aber überzeugt“, sagt Frei. Seit 2000 betreibt er Tibits gemeinsam mit seinen beiden Brüdern Christian und Reto Frei. Rolf Hiltl, Chef des ältesten vegetarischen Restaurants der Welt „Haus Hiltl“ in Zürich, ist ebenfalls Mitgründer von Tibits.

In Alnatura habe Tibits einen Freund gefunden und sich deshalb für die Eröffnung der ersten deutschen Filiale in Darmstadt entschieden. „Wir gehen dorthin, wo wir spüren, dass wir willkommen sind“, sagt Frei. Keine große Überraschung also, dass Tibits zur Herstellung seiner Gerichte auch Alnatura-Produkte verwenden wird. Zudem sollen mindestens 90 Prozent der verwendeten Zutaten Bio-Qualität besitzen, eine Steigerung wird angestrebt.

Bei Tibits können sich die Gäste an einem Buffet ihren Teller aus 30 bis 40 unterschiedlichen Gerichten selbst zusammenstellen, abgerechnet wird nach Gewicht. Das Angebot ist vielfältig: vom indischen Gemüsecurry über traditionelle Rösti bis hin zu süßem Käsekuchen. Alles nach Möglichkeit aus regionalen Zutaten. „Aber auch von regionalen Gerichten lassen wir uns inspirieren“, sagt Frei. Er geht davon aus, im Darmstädter Tibits auch bald Grüne Soße, Currywurst oder saisonabhängig Spargel anbieten zu können. Kommen die deutschen Spezialitäten gut an, werden sie auch ihren Weg in die schweizerischen Filialen finden. Fest steht auch, dass es Wein aus Rheinhessen und der Pfalz geben wird. Kommt Tibits auch irgendwann nach Frankfurt? „Wir wurden von Gästen in der Schweiz schon darauf angesprochen. Sehr gerne“, so der Geschäftsführer.


Tibits-Geschäftsführer Daniel Frei

Quelle: Tibits




Tibits, Alnatura Campus, Darmstadt, Eschollbrücker Straße 65
11. Januar 2019
Johanna Wendel
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Auf und Zu
 
 
Darmstädter Deutsche Küche
0
Neues Leben in der Villa Trautheim
Zwei Jahre lang stand die Villa Trautheim in Mühltal in der Nähe von Darmstadt leer. Seit Ende Januar ist wieder gastronomisches Leben in das denkmalgeschützte Gebäude eingezogen. – Weiterlesen >>
Text: jwe / Foto: Villa Trautheim
 
 
Seit wenigen Monaten hat Monkey‘s Burger in Obertshausen geöffnet. In der Ecke ist er weit und breit der einzige Burger-Laden. Inhaber Nhi-long Ngo erfüllt sich damit einen alten Wunsch. – Weiterlesen >>
Text: srp / Foto: Monkey's Burger
 
 
Die Lichter sind aus, das Inventar wurde beim offenen Flohmarkt bereits verkauft: Das Echt auf der Berger hat geschlossen. Neue Pläne sind nicht in Sicht. – Weiterlesen >>
Text: sie / Foto: ECHT
 
 
 
Neuer Japaner in Alt-Sachs
0
Das Tsuriya öffnet seine Türen
Tsuriya heißt das neue japanische Restaurant in Sachsenhausen, in dem Gyoza, Deep Fried Chicken, Gemüsevariationen und Fischspieße angeboten werden. Es ist der Ableger eines Restaurants in Japan. – Weiterlesen >>
Text: srp / Foto: Tsuriya
 
 
In seinem neuen Konzept huldigt Musiker und Lokalmatador Hassan Annouri den guten alten Zeiten. Im Noah, tagsüber Café, abends Bar, steht alles im Zeichen der Siebziger- bis Neunzigerjahre. – Weiterlesen >>
Text: kab / Foto: Noah
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  110