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Rashcook im Europaviertel
 

Auf und Zu

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Die lange Tafel als Lebenstraum

Foto: Katharina Schmidt
Foto: Katharina Schmidt
Seit dem 29. Juni serviert Rachid Belhabib im Europaviertel bunte Crossover Kitchen. Er vereint marokkanische, italienische sowie asiatische Küche und bringt seine Gäste zusammen an einen Tisch.
Eine sieben Meter lange Tafel ziert den offenen Raum: „Hier sollen alle zusammenkommen, jeder ist willkommen“, so Rachid. Der große Tisch soll die Kommunikation unter den Gästen befördern, „quasi zurück zu den Ursprüngen“. Zusammen mit seinen engen Freunden Gregor Aigner und Frank Schürrer hat der Gastronom die Tafel aus sieben einzelnen Tischen zusammengebaut. 24 Personen finden an dem Tisch mit 20 Beinen Platz. Aus den übrigen Holzresten wurden die Menükarten gezimmert. Jede ist ein Einzelstück.

Auch auf der Speisekarte setzt sich dieses Konzept fort: der Koch vereint die marokkanische, asiatische und italienische Küche. Man findet orientalische Spezialitäten wie Linsensuppe und die „rashcook plate“ mit Zitronen-Hummus, Berberitzen-Couscous und vielem mehr. Speziell ist auch das Table-Frühstück: neben der israelischen Eierspezialität Shakshuka bekommt der Gast einen Brotkorb gereicht und kann sich dann an den Aufstrichen auf der Tafel bedienen. Salatdressings, Sirup und Kuchen sind frisch und hausgemacht. Das Geschirr und der Rest der Einrichtung sind ebenfalls in einem modernen asiatisch-marokkanischen Stilmix gehalten.





Nach seiner Ausbildung zum Koch bei LSG Sky Chefs, einer Tochtergesellschaft der Lufthansa, arbeitete Rachid bei verschiedenen Caterern und sammelte Erfahrungen in Hotelküchen. Zuletzt war er Küchenchef in der Frankfurter Szene Bar Good Times for Good People, die er mit aufgebaut hatte. Jetzt hat sich der Frankfurter Bub einen Lebenstraum erfüllt, in dem sein ganzen Herzblut steckt: Sein eigenes Lokal.

Auf der Speisekarte sind keine alkoholischen Getränke zu finden. Trotzdem ist Alkohol nicht verboten. Der Clou an der Sache: Man bringt seinen Drink selbst mit. Für jede Flasche Wein zahlt man zehn Euro Korkgeld und bekommt Gläser gestellt. Wer seinen angebrochenen Vodka oder Gin am Abend nicht leer trinkt, lässt ihn einfach für das nächste Mal im Lokal. Mit einer Polaroid Kamera wird ein Foto des Eigentümers geschossen und auf die Flasche geklebt. So wartet der Drink auf den nächsten Besuch.

Rachid will seine Lokalität auch für Events, Tagungen oder Geburtstage anbieten und zukünftig selbst Veranstaltungen planen. Beim Rashcook table bekommt man gegen eine Eintrittskarte ein exklusives drei Gänge Menü serviert. Ein täglich wechselnder Mittagstisch rundet das besondere Konzept von Rashcooks table ab.

Rashcook Table, Europa Allee 41-43, Tel. 15341053, Mo–So 8–20 Uhr
29. Juni 2018
Katharina Schmidt
 
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