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Foto: © Feldberghaus
Foto: © Feldberghaus

Der Restauranttest der Woche

Feldberghaus

Nach drei Jahren umfassender Renovierung wurde das Feldberghaus im Sommer wiedereröffnet. Mit gutbürgerlichen Klassikern und regionalen Spezialitäten können sich Wandernde und Ausflügler am Gipfel stärken.
Noch bevor der Tourismus den Großen Feldberg eroberte, bewunderte Goethe auf der höchsten Erhebung des Taunus die eindrucksvolle Aussicht. Das 1860 erbaute, kürzlich umfassend sanierte und schließlich wiedereröffnete Feldberghaus gab es damals freilich noch nicht. Konzeptionell fügt sich das kulinarische Angebot mit modern interpretierten Klassikern und regionalen Spezialitäten bestens in das rustikale Flair des Hauses ein. Die doppelte Rinderkraftbrühe mit Markklößchen und Eierstich passt gut zum Herbstwetter. Während es der Suppe etwas an Würze und Kraft fehlt, hat der Handkäse mit Äpfeln, Walnüssen und prominenter Essignote jede Menge davon. Mit einem Kotelett vom Duroc-Schwein aus Steinbach geht es weiter. Die Portion ist üppig und wird mit pilzgefüllten Kartoffelrollen und Ofengemüse serviert. Leider ist das Fleisch etwas zu trocken geraten. Das Filet von der heimischen Lachsforelle mit kräftig gewürztem Spinat und kleinen Röstis kommt hingegen einwandfrei gegart auf den Tisch. Um uns herum wird ein Kaiserschmarrn nach dem anderen bestellt. Und tatsächlich: Der österreichische Klassiker ist das Highlight. Dazu noch das Eis aus Fichtensprossen – da würde selbst Goethe mehr als nur die Aussicht loben.

Feldberghaus, deutsch, Schmitten, Großer Feldberg 5, Tel. 06174/6070, Mi–So 10–18 Uhr, Mo/Di Ruhetage
 
21. November 2022, 09.33 Uhr
Lisa Veitenhansl
 
 
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