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Foto: © Dirk Ostermeier
Foto: © Dirk Ostermeier

Der Restauranttest der Woche

Café Zweigle

Schlichtes Design, hausgemachte Croissants und Caffè italiano aus der neapolitanischen Handhebelmaschine. Im Café Zweigle konzentriert sich Inhaber und Mann hinterm Tresen, Paul Zweigle, auf das Wesentliche: Qualität.
Im März vergangenen Jahres hat auf der Kreuzung zwischen Neuer Mainzer Straße und Junghofstraße das Café Zweigle eröffnet. Der kleine Laden ist leicht zu übersehen: Nur ein feiner Schriftzug im Fenster und ein Schild an der Straße, das „Wir machen Croissants“ verkündet, lassen erahnen, dass hier ein Café zu finden ist. Schon beim Eintreten ins Café wird klar, dass sich hier alles um Caffè italiano dreht. Bis auf die imposante Gestaltung des Tresens ist das Interieur eher sparsam – mehr als drei Sitzgruppen gibt es nicht. Hingucker und gleichzeitig Herzstück des Ladens ist die massive Handhebelmaschine, handgefertigt von Familie Bosco in Neapel. Das schürt Erwartungen, die auch erfüllt werden: Der Espresso ist kräftig mit feiner Crema und der Cappuccino schmeckt auch mit Hafermilch hervorragend. Dazu gibt es frisch gepressten Orangensaft, feine Canelés, hausgemachte knusprige Schokokekse mit cremigem Kern und frische Croissants. Letztere sind zwar zunächst ausverkauft, doch Paul Zweigle, der als Inhaber selbst hinterm Tresen steht, gibt unserer Bitte nach und wir bekommen frisch gebackene Croissant, gefüllt mit kräftigem Käse. Herrlich. Wer keinen Wert auf gemütliche Sessel legt und in der Mittagspause nach gutem Kaffee sucht, ist hier goldrichtig. Diese Kaffeebar ist zwar sehr auf das Wesentliche reduziert, macht aber in puncto Qualität keine Kompromisse.

Café Zweigle, Neue Mainzer Straße 66-68, Mo-Fr 7:30-17 Uhr, Sa/So Ruhetage
 
21. Februar 2022, 09.37 Uhr
Wanda Sachs
 
 
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