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Foto: ©Viktor Forgacs_unsplash
Foto: ©Viktor Forgacs_unsplash

Gastronomie öffnet Außenbereiche

Öffnungszeit

Die Inzidenzen sinken und in weiten Teilen Hessens greift die Bundes-Notbremse nicht mehr. Für hessische Gastronom:innen bedeutet das, nach sieben Monaten im Lockdown endlich wieder vor Ort Gäste bewirten zu dürfen. Seit Montag gelten die Lockerungen jetzt auch in Frankfurt.
Seit November vergangenen Jahres durften Restaurants, Cafés und Bars in Hessen vor Ort keine Gäste mehr bewirten. Mit den landesweit sinkenden Inzidenzen konnten in einigen Teilen Hessens Gastronom:innen bereits ab dem 17. Mai ihre Außenbereiche unter strengen Auflagen wieder öffnen. Seit Montag gelten die Lockerungen auch in Frankfurt.

Zwei-Stufen-Öffnungsplan

Anfang Mai hatte das hessische Corona-Kabinett einen Zwei-Stufen-Öffnungsplan für den Fall sinkender Inzidenzen und einer damit einhergehenden Lockerung der am 23. April in Kraft getretenen Bundes-Notbremse beschlossen. Dabei ist auch die schrittweise Öffnung der Gastronomie vorgesehen. Gebunden sind die Öffnungen an die Inzidenzen der jeweiligen Kreise und kreisfreien Städte. In der ersten Stufe (mehr als fünf Tage lang eine Inzidenz unter 100) können unter Einhaltung der geltenden Vorgaben (Testpflicht, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdaten-Nachverfolgung) zunächst die Außenbereiche bewirtet werden. In der zweiten Stufe (nach weiteren 14 Tagen mit einer Inzidenz unter 100 oder fünf Tagen unter 50) können auch die Innenbereiche unter gleichen Auflagen öffnen.

Nachdem die Inzidenz in Frankfurt am 18. Mai erstmals den Grenzwert von 100 unterschritten hatte, sinkt sie nun stetig weiter und lag laut den Daten des Robert Koch Instituts (RKI) am Dienstag bei 66,9. Nun bleibt zu hoffen, dass sich dieser Trend hält und so auf absehbare Zeit die zweite Öffnungs-Stufe greift. Auf der Website des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes e. V. (DEHOGA) steht hierzu: „Wir gehen angesichts der Entwicklung davon aus, dass all dies schnell geschieht und wir in wenigen Wochen von einer Vielzahl die betriebliche Praxis belastenden Vorgaben befreit sein werden.“

Es gibt kein schlechtes Wetter!

Nicht alle Gastronom:innen haben jedoch direkt am Montag wieder geöffnet. Manche Betriebe brauchen etwas mehr Vorlauf als andere oder teilten mit, das Pandemie-Geschehen noch etwas abwarten zu wollen. Diejenigen, die direkt eröffnet haben, konnten sich allem Anschein nach trotz der unsteten Wetterlage nicht über zu geringen Andrang beklagen. Auf den beliebten Flanier- und Einkehrstraßen, wie etwa der Berger Straße, begegneten einem an jeder Ecke „voll“ (mit Abstand) besetzte Terrassen und Gehsteige.

Selbst wer am frühen Abend im Nieselregen und bei starkem Wind durch Frankfurts Straßen schlenderte, konnte sehen, wie sehr die Frankfurter:innen das Ausgehen vermisst haben: In Decken eingewickelt oder unter Sonnen- bzw. Regenschirmen zusammengekauert saßen vielerorts glückliche Menschen, als ob das ein ganz normaler Mai wäre. Aber wie heißt es so treffend: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Also rein in die Funktionsklamotten und ab in den „Outdoor-Bereich“!
 
25. Mai 2021, 11.30 Uhr
srs
 
 
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