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Foto: Der Frankfurter Zweisternekoch Jochim Busch zu Gast im Cordo in Berlin. © Berlin Food Week
Foto: Der Frankfurter Zweisternekoch Jochim Busch zu Gast im Cordo in Berlin. © Berlin Food Week

Berlin Food Week in Frankfurt

Ein kulinarisches Austauschprogramm

Zu Gast in Frankfurt: Die Berlin Food Week findet in diesem Jahr nicht nur in Berlin statt. Während der Festivalwoche vom 20. bis 26. September gibt es deutschlandweit kulinarische Satelliten-Events. Frankfurt ist auch dabei. Küchentausch, Pop-ups und Stadtmenüs stehen auf dem Programm.
Wer in den letzen Jahren Berlin besucht hat, weiß: Da geht mehr als Currywurst, Buletten und Döner. Berlin ist nicht nur die Stadt mit den meisten Sternerestaurants in Deutschland, sondern es gibt zudem kaum eine Landesküche, die sich nicht in irgendeinem Winkel der Stadt finden lassen würde. Das alles und der stetige Zustrom von Menschen aus aller Herren Länder, darunter viele kulinarische Freigeister, die angezogen von international bekannten Köch:innen und Restaurants, mit neuen Ideen und Träumen nach Berlin kommen, schaffen den idealen Nährboden für ein blühende kulinarische Kulturlandschaft. Seit 2014 rückt die Berlin Food Week alljährlich diese bunte Landschaft und ihre Macher mit diversen Food-Events ins Rampenlicht.

Nach dem das Festival 2020 coronabedingt ausfallen musste, haben sich die Organisator:innen, Alexandra Laubrinus und Michael Hetzinger, in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen: Die Food Week findet erstmals nicht nur in Berlin statt. Während der Festivalwoche vom 20. bis 26. September gibt es deutschlandweit Satelliten-Events in Städten wie München, Hamburg, Stuttgart und auch Frankfurt am Main. Den Auftakt zur Gastro-Festivalwoche in Frankfurt machte am Montag, den 20. September, ein kulinarisches Gastspiel des Berliner Sternekochs Yannic Stockhausen im Weinsinn im Frankfurter Bahnhofsviertel. Im Gegenzug übernahm der Frankfurter Zweisternekoch Jochim Busch für einen Abend Stockhausens Küche im Cordo in Berlin Mitte.




Karotte / Kimchi / Ziegenkäse. Einer von Yannic Stockhausens sieben Gerichten beim Küchentausch im Weinsinn. © srs

Neben dem hochkarätigen Küchentausch von Stockhausen und Busch kommt mit dem „House of Food Pop-up“ einen Ableger des Berliner „House of Food“ – einem temporären Markt mit Food-Start-ups im Bikini Berlin – ins Frischeparadies in Griesheim. Für die Dauer der Food Week gibt es dort fünf Newcomer-Produkte, darunter das Gebäck der Lebkuchenmanufaktur Lenchen, die am Samstag, den 25.9., ihre Produkte in einer Live-Verkostung vorstellt.

Das wichtigste Element der Berlin Food Week darf natürlich nicht fehlen: die Stadtmenüs. Passenden zu einem übergeordneten Thema konzipieren die teilnehmenden Restaurants ein Menü, dass exklusiv während der Festivalwoche serviert wird und spenden anschließend 1% ihres Netto-Umsatzes mit dem Stadtmenü. Entsprechend dem diesjährigen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit, werden mit dem Geld heimische Klimaschutz-Projekte in der Landwirtschaft gefördert. In Frankfurt nehmen die Restaurants Blumen und Leuchtendroter am Stadtmenü teil.

Bei der Auswahl der Frankfurter Restaurant habe man nach solche Lokalen gesucht, heißt es vonseiten der Organisator:innen, deren konzeptuelle Ausrichtung ohnehin dem diesjährigen Thema entspricht. Im Blumen freut man sich über die Zusammenarbeit und den Fokus auf die Vereinbarkeit von Genuss und Nachhaltigkeit: „Wir waren schon immer Freunde von kurzen Wegen. Wenn man die Jahreszeit und sein Umfeld genauer unter die Lupe nimmt, findet man die sensationellsten Produkte und Produzenten.“ Und das gilt für Frankfurt genauso wie für Berlin.

Berlin Food Week, 20. bis 26. September




Das Stadtmenü-Dish im Blumen: Süßholz „Panzanella“ mit Tomatenwasser, fermentiertem Ricotta und Shiso.
 
24. September 2021, 12.23 Uhr
srs
 
 
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