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Foto: Gudrun kocht.
Foto: Gudrun kocht.

Neueröffnung im Gutleutviertel

Gudrun kocht

Am Montag eröffnete in der Gutleutstraße „Gudrun“ – eine Mischung aus Bistro und Tante-Emma-Laden mit Bio-Obst, veganen Süßigkeiten und allerlei Eingewecktem. Spezialität des Hauses sind hausgemachte Suppen und Eintöpfe aus regionalen Zutaten.
Im Gutleutviertel wird weiter aufgestockt. Wenige Tage, nachdem das MOMI seine ersten Gäste mit Kaffeespezialitäten und selbstgebackenen Leckereien zum Einstand empfing, eröffnete am Montag ebenfalls in der Gutleutstraße und nur drei Häuser weiter das „Gudrun“. Das modern, liebevoll und schlicht eingerichtete Lokal mit tiefblauen Wänden ist das erste Ladengeschäft von Astrid Schmidt. Neu in der Gastroszene sind Schmidt und Gudrun aber nicht. Die Marke „Gudrun kocht.“ gibt es seit drei Jahren. Zwei Foodtrucks gehörten bislang dazu – einer in Eschborn Süd vor der deutschen Börse, ein anderer steht auf den Wochenmärkten in Kilianstädten und Büdesheim.

Suppen und Eintöpfe aus aller Welt

Wie bereits bei den Foodtrucks liegt der Fokus auch in der Gutleutstraße auf Gudruns Fachgebiet: hausgemachten Suppen und Eintöpfen aus aller Welt. Das Angebot wechselt täglich und reicht vom der klassischen deutschen Linsensuppe über einen Israelischen Kichererbseneintopf bis Borschtsch und weiter: „Alles was die Welt an Eintöpfen und Suppen hergibt, findest du auch nach und nach bei uns“, erklärt Schmidt. Die Zutaten kommen fast alle aus der Region Schöneck und dem Taunus. Neben der Regionalität sei vor allem eines wichtig: Handarbeit. „Vom Ausbau unseres ersten Foodtrucks über unsere Suppen und Eintöpfe bis hin zu unserem neuen Laden. Bei uns ist alles Handarbeit. Wir machen alles selbst.“

Aktuell hat Gudrun nur für den Mittagstisch geöffnet. Das tagesaktuelle Menü befindet sich auf der Website. Sobald es wieder möglich ist, soll die Karte um Bowls, Salate und diverse Tagesgerichte wie hausgemachte Pasta oder Wildgulasch mit Knödeln erweitert und die Öffnungszeiten bis in den Abend verlängert werden. Bis dahin gibt es neben den Suppen und Eintöpfen und einer großen Auswahl an Toppings noch frisches Bio-Obst, vegane und nicht-vegane Süßigkeiten, Kuchen im Glas und allerlei Eingewecktes. „Wie im Tante-Emma-Laden eben“, sagt Schmidt und lacht. Für die Zukunft plant sie, das Sortiment weiter auszubauen.





Gut zu wissen: Gudruns eingeweckte Suppen und Eintöpfe sind nicht nur lange haltbar und eine einfache Lösung für eine schnelle aber gute Mahlzeit. Sie sind vor allem ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe, laktose- und glutenfrei und im nachhaltigen Pfandglas verpackt. Generell schreibt man im Gudrun Nachhaltigkeit groß, weshalb eigene Behälter für das Essen zum Mitnehmen mehr als willkommen sind.

Gudrun? Im Gutleut?

„Gudrun, war meine Mama. Ihr zu Ehren habe ich diesen Namen gewählt“, erklärt Schmidt. Ihre Mutter habe ihr nicht nur das Kochen beigebracht, sondern sie auch für soziales Miteinander sensibilisiert. Und so spendet Schmidt seit der Gründung von Gudrun kocht jährlich an regionale Vereine. Interessant ist aber nicht nur die Namenswahl, sondern auch der neue Standort in der Gutleutstraße. Schließlich machen Gudrun und MOMI eines deutlich: Das Viertel wandelt sich. Das weiß auch Schmidt, die sich ganz bewusst für diese vielen Frankfurter:innen wenig geläufige Ecke der Stadt entschieden hat: „Das Gutleutviertel ist eine spannende Gegend. Ein roher Diamant. Hier lebt einfach jeder mit jedem zusammen. Hier sind Büros und Haushalte, Menschen aller Nationalitäten. Das ist einfach der richtige Ort.“

Gudrun kocht, Gutleutstr. 156, Gutleutviertel, 0176/34080161, Mo-Fr 11-14.30 Uhr, Sa/So Ruhetage



 
29. April 2021, 11.31 Uhr
Sebastian Schellhaas
 
 
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