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Sardinas of Marrakech, Fatt
 
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Sardinas of Marrakech, Fattoria di Rendola, Toscana
Foto: Bastian Fiebig
Foto: Bastian Fiebig
Nein, Sardinen gibt es in Marrakech nicht und dieser Wein stammt auch nicht von dort. Vielmehr hat Weinmacher Tom Bock diesen Namen ganz bewusst als stilbildendes Zitat gewählt, um den einzigartigen Geschmack dieses Tropfens zu vermitteln.

Eigentlich sollte dieser Wein ein waschechter Blanc de Noir werden, doch die vollreifen Sangiovese-Trauben aus den Weinbergen der Fattoria di Rendola machten ihm einen kleinen, grauen Strich durch die Rechnung. Also steht nun "Vin Gris" auf dem Etikett, was die zarte, nur sehr dezent ins Rosa tendierende Farbe erklärt. Geschmacklich gehört der "Sardinas of Marrakech" definitiv zu den aufregendsten Begegnungen der letzten Monate, denn jenseits opulenter Frucht (die man bei einem solchen Wein ja voraussetzt) machen dezente Gewürznoten, fein eingebundene Säure und ein appetitlicher Bitterton diesen außergewöhnlichen Wein zum perfekten Speisenbegleiter.



Die Sache hat leider einen Haken: Tom Bock hat davon nur 1.000 Flaschen produziert und schenkt den Wein ausschließlich in seinem Restaurant Biancalani aus. So ist dieser Tipp also keiner für die eigenen vier Wände, sondern ein Ausgehtipp für Weinliebhaber – dass das Biancalani keine schlechte Adresse ist, sollte sich ja herumgesprochen haben und sowohl der Hummer als auch die Trüffelpasta machen in Verbindung mit dem "Sardinas di Marrakech" beinahe schon süchtig. Und vielleicht gelingt es ja, dem Service mit Engelszungen eine Flasche für Zuhause abzuringen ...

4. November 2019
Bastian Fiebig
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