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Hülsenfrüchte
Foto: Jan Thorbecke Verlag
Foto: Jan Thorbecke Verlag
Dass Hülsenfrüchte gesund sind, ist vielen Menschen bekannt. Die wenigsten wissen jedoch, was man abseits von Hummus und Linsensuppen daraus zaubern kann. Jenny Damberg zeigt in ihrem Kochbuch „Hülsenfrüchte“ zahlreiche Kreationen, die sowohl kreativ als auch simpel sind.

Hülsenfrüchte sind kleine Protein- und Vitaminbomben, weshalb sie in einem ausgewogenen Ernährungsplan unentbehrlich sind. Die wenigsten wissen jedoch, wie man aus den Proteinbomben unterschiedliche Gerichte zaubern kann. Jenny Damberg hat sich intensiv mit Bohnen, Erbsen und Linsen auseinandergesetzt und die verschiedensten Kreationen und Abwandlungen aus aller Welt in ihrem Kochbuch „Hülsenfrüchte“ vereint. Das Kochbuch kommt in einem  schlichten und kreativen Design. Neben Fotografien der Speisen findet man auch aus der Botanik inspirierte Grafiken, die das Kochbuch dekorativ und ansehnlich machen.



Zu Beginn gibt Damberg eine kleine Einführung in das Thema Hülsenfrüchte. Dabei erklärt sie zunächst, was man mit Hülsenfrüchten alles anstellen kann. Dazu gehört zum Beispiel das Herstellen von Sojaprodukten, wie Sojamilch oder Tofu. Zudem geht sie auch auf Geschmacksträger auf Bohnenbasis ein und erläutert dabei die verschiedenen Endprodukte von Sojasauce, Misopaste bis hin zu koreanischem Gochujang. Anschließend erklärt Damberg die unterschiedlichen Arten von Bohnen, Erbsen und Linsen. Dabei geht sie Schritt für Schritt auf die gesundheitlichen Vorteile ein.



Die Rezepte sind nicht in unterschiedliche Kapitel aufgeteilt. Ebenso unterliegen sie keiner bestimmten Kulinarik, sondern sind wild und international gemischt. So findet man beispielsweise eine ganze Bandbreite an arabischen Gerichten, wie Kichererbsen mit Hummus und Tahini, sowie asiatische Gerichte wie Kimchi-Eintopf mit Tofu, Pilzen und Garnelen. Die Kreationen gehen jeweils mit einer Portionenanzahl einher und sind in der Regel für vier Personen konzipiert. Die Rezepte bilden einen bunten Mix aus Snacks, Vorspeisen, Hauptspeisen sowie Kalt- und Warmgerichten. Lediglich Desserts kommen in diesem Kochbuch zu kurz und sind mit zwei Rezepten in der eindeutigen Minderheit. Dabei handelt es sich zum einen um Baisers aus Kichererbsen und zum anderen um Okara-Donuts aus Tofu. Abgesehen davon findet man in Dambergs Kochbuch die verschiedensten Rezepte von hippem Streetfood, wie den brasilianischen Bohnenbällchen mit Garnelen-Erdnuss-Füllung, bis hin zu simplen Feierabend-Rezepten wie den Reisnudeln mit Sojabohnen und nussigem Dressing. Auch ausgefallene Geschmackskombinationen wie das braune Bohnen-Chili mit Schokolade finden ihren Platz im Hülsenfrüchte-Kochbuch. Statt einem langweiligen Linsensuppenrezept, findet man hier exotische Kreationen, wie die säuerliche Linsensuppe mit Limette, Kokosmilch und Chili, oder auch die rote Linsensuppe mit Aprikosen, Sonnenblumen- und Kürbiskernen.



Bei einigen Rezepten ist keine fotografische Abbildung dabei, was einem das detailgetreue Nachkreieren erschwert. Nichtsdestotrotz ist die Rezeptanleitung so genau und einfach, dass das Nachkochen nicht schwerfallen sollte. Im Großen und Ganzen ist das Kochbuch ein hilfreicher und auch ein dekorativer Zusatz für die Küche und das Bücherregal, vor allem, wenn man mehr von den gesunden und proteinreichen Hülsenfrüchten in die Ernährung integrieren möchte.



Hülsenfrüchte von Jenny Damberg ist im Jan Thorbecke Verlag erschienen und für 22 Euro im Handel. 

27. Mai 2019
sik
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