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Renovierung im Steigenberger Frankfurter Hof
 

Top-Themen Genusswoche

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Ein frischer Look fürs Oscar*s

Foto: Jan Stich
Foto: Jan Stich
Das Oscar*s im Frankfurter Hof wird bis September renoviert. Während in den alten Räumen die Bauarbeiter werkeln, hat das Café-Restaurant gemütliches Notquartier im gegenüberliegenden Flügel bezogen.
In den 20 Jahren seines Bestehens hat sich das Oscar*s im Frankfurter Hof den Ruf als gute Stube des Kaiserplatzes erarbeitet. Doch jede gute Stube muss irgendwann mal aufgefrischt werden. „Das alte Oscar*s hat uns gute Dienste erwiesen, aber jetzt wird es Zeit zu erneuern“, erklärt Hoteldirektor Moritz Klein. Mit weißem Bauarbeiter-Helm steht er auf der Baustelle. Wo man sich früher zum Lunch traf, bohren nun die Bauarbeiter. Die Decken sind offen, überall hängen Kabel und Rohre, die edlen Holzwände sind zur Sicherung abgehängt und durch den ehemaligen Roten Salon verläuft eine neue Wand. „Die Küche wird vergrößert und hat zukünftig auch Tageslicht“, erklärt Klein.

Beim Konzept wird sich wenig ändern. „Es soll bei uns weiterhin gute Schnitzel und guten Salat geben“, erklärt Klein. „Aber wir wollen etwas raffinierter werden, mehr frische Ideen und junge Küche.“ Was man jetzt schon erkennen kann: Das Restaurant wird heller, es bekommt mehr Leuchten und der neue Look greift die Formensprache des Art Déco auf. „Es soll auch weiterhin als Oscar*s wiedererkannt werden“, erklärt Klein. Das Konzept habe sich eben bewährt. Im September soll wieder eröffnet werden.

Für die Gäste gibt es während der Umbauarbeiten ein Ersatz-Oscar*s. „Bei schönem Wetter sitzen unsere Gäste sowieso auf der Terrasse“, erklärt der Direktor. Das ist auch weiterhin möglich, denn die Mannschaft des Oscars ist einfach in den gegenüberliegenden Flügel gezogen, gekocht und serviert wird nun im Cigarrum, der ehemaligen Havanna Lounge. Dort gibt es auch innen reichlich Sitzplätze . An ein Notquartier erinnert im provisorischen Oscar*s nur wenig, eher wähnt man sich nun in einem französischen Bistro. Business-Lunch gibt es zum gewohnten Preis und aktuell lockt die Spargelkarte.

Der Name bleibt, aber wer ist eigentlich Oscar? Ist es etwa der dicke Graffiti-König, der die Baustelle derzeit von außen ziert? Wer Oscar heute sein soll, das weiß man gar nicht mehr so genau. Doch bei der Eröffnung hatte man ursprünglich an einen ganz bestimmten Oscar gedacht, nämlich den legendären Filmpreis. „Das waren die 90er, da kam die große Amerika-Welle und bei der ursprünglichen Eröffnung war wohl auch alles voll mit Film-Devotionalien, inklusive goldener Statuen vor der Tür.“ Kurz darauf sei dann jedoch ein böser Brief von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences aus Beverly Hills gekommen. „Alles, was an die Academy Awards erinnerte, musste dann raus“, berichtet Klein, der selbst damals noch nicht in Frankfurt gewesen ist. Übrig geblieben sind nur die Fotografien großer Filmstars an den Wänden – und von denen sollen einige auch ins neue Oscar*s gerettet werden.

Damit sind aktuell zwei gastronomische Betriebe im Frankfurter Hof im Ausnahmezustand. Doch während das Oscars nur vorübergehend umgezogen ist und die Rückkehr schon fett im Kalender markiert ist, sieht es für das Breeze im Keller des Steigenberger langsam düster aus. Mit unseren Anfragen werden wir an die Lebua-Zentrale in Thailand verwiesen, wo man uns jedoch höflich ignoriert. Nachdem jüngst das Aus beim Sra Bua verkündet worden ist, steht wohl vermutlich auch das zweite edle Asian-Fusion-Konzept in Frankfurt vor dem Aus.

Oscar*s im Frankfurter Hof, Am Kaiserplatz, Tel. 0800-72365334, Mo.-So. 11-1 Uhr
12. Juni 2017
jps
 
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