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Panasiatische Steaks im Kempinski Gravenbruch
 

Top-Themen Genusswoche

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Auf Sra Bua folgt Niu

Foto: Kempinski Hotel Frankfurt
Foto: Kempinski Hotel Frankfurt
Im ehemaligen Sra Bua hat am Freitag, den 16. März ein neues Popup Restaurant eröffnet. Am Herd des Niu stehen Mohamed Agouni (Foto: links) und Stefanos Melianos. Das Konzept: ein panasaiatisches Steakhouse.
Im Sommer letzten Jahres wurde das Sra Bua by Juan Amador geschlossen. Küchenchef Simon Prokscha sorgte hier für euro-asiatisches Fine Dining. Der Grund für die Schließung war, dass Prokscha das Hotel verließ, um sich selbstständig zu machen. Schon zu diesem Zeitpunkt kündigte Hoteldirektorin Karina Ansos das Folgekonzept an: Von einem asiatischen Steakhaus war die Rede.

Nun ist es soweit: Am vergangenen Freitag, den 16. März, öffneten sich die Türen des Niu. Es mutet wie ein Übergangsprojekt an, um die kalte Jahreszeit zu überbrücken: Von Juli bis einschließlich Oktober wird das Popup-Konzept pausieren und versorgt Hungrige im November und Dezember wieder mit fleischigen Spezialitäten aus Fernost. Im Sommer können Gäste und Besucher des Kempinski Gravenbruch libanesische Küche auf der weitläufigen Terrasse des Levante genießen. Der EssTisch bleibt das ganze Jahr über geöffnet.

Im Grunde sind die Räumlichkeiten des ehemaligen Sra Bua by Juan Amador kaum verändert worden: Zu den türkisfarbenen Wänden gesellen sich nun noch einige rote Licht-Highlights, die für ein modernes Interieur sorgen. Restaurantleiter Gabriel Apitzsch (Foto oben: rechts) kümmert sich um die Gäste, während Levante-Chefkoch Mohamed Agouni und EssTisch-Chefkoch Stefanos Melianos am Herd stehen.




Foto: Kempinski Hotel Frankfurt

„In meiner Zeit als Hoteldirektorin in Shanghai habe ich regelmäßig asiatische Steakhäuser besucht und war nicht nur vom Fleisch, sondern auch von der Vielfalt der verwendeten Gewürze sehr angetan. Für unser Hotel habe ich mir daher schon lange ein solches Restaurant gewünscht“, sagt Hoteldirektorin Ansos. Die Ideen zum Restaurant wurden mit den Hotel-Angestellten entwickelt: „Wir haben gemeinsam im Team daran gearbeitet und ein tolles Konzept kreiert. Damit haben wir in Frankfurt das einzige asiatische Steakhouse“, freut sich Ansos.

Die Karte liest sich wie eine kulinarische Reise quer durch Asien – panasiatische Küche eben. Unter den Vorspeisen zählt sie neben den Suppenklassikern Pho und Tom Kha Gai auch gebeizten norwegischen Fjordlachs in Tempura mit Spinat, Ponzu-Dressing und Ingwer oder lauwarmes Angus-Strip-Loin Tataki mit Edamame, Sojahonig und eingelegtem Frühlingslauch.




Foto: Kempinski Hotel Frankfurt

Eine Besonderheit, mit der die Macher ihre Gäste beeindrucken möchten, ist der „Signature Move“: eine wechselnde Tagesempfehlung von frischen Fleischschnitten, die je nach Wunsch des Gastes im Wok oder auf dem Lavastein-Grill zubereitet werden. In einem großen, rustikalen Werkzeugkasten befinden sich die hochwertigen Messer für die unterschiedlichen Cuts. Dieser wird an den Tisch gebracht, die Messer, die sich für die jeweiligen Cuts eignen, werden präsentiert und der Gast entscheidet sich für seinen favorisierten Schnitt. Zu den Fleischschnitten gibt es Koriander-Hollandaise, gebratene Pilze und Süßkartoffeln.





In puncto Fleisch offenbart die Karte Kalbskotelette mit Szechuan Pfefferkruste, mit Hoisin-Sauce glasiertes US Entrecôte, Angus Porterhouse Steak mit Sojabutter sowie mit Zitronengras angeräuchertes Rumpsteak. Die Preise für das Fleisch rangieren zwischen 23 und 54 Euro. Abgerundet wird die Speisenauswahl durch sogenannte „Quick Decisions“. Darunter fallen etwa Geflügelcurry mit Shiitake-Pilzen, Limonenblättern, Kokos und Reis oder gedämpfter Waldpilz-Bun mit chinesischem Trüffel und geräuchertem Eigelb in Lauchsud. Ungewöhnlich für ein asiatisches Restaurant: Es gibt auch Desserts wie Red Velvet Kuchen mit Ingwereis und gegrillter Ananas oder süßes Tapioka mit Früchten und Erdnuss-Crumble.

Niu im Kempinski Gravenbruch, Neu Isenburg, Graf-zu-Ysenburg-und-Büdingen-Platz 1, Tel. 38988660, Mo,Di/Fr–So 18–22.30 Uhr
19. März 2018
kab
 
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