Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Klassisch oder Kunterbunt?
 

Top-Themen Genusswoche

0

Jetzt wird gekreppelt!

Foto: Backstube Kamps
Foto: Backstube Kamps
Kreppel, Berliner oder doch Krapfen – für die süßen Karnevalskracher gibt es zahlreiche Bezeichnungen und mindestens genauso viele Füllungen. Doch wie mögen sie die Frankfurter am liebsten?
Für viele ist die Zeit um Rosenmontag nicht unbedingt die liebste Zeit. Denn wer kein Freund von Karneval, Kostümen und Kölle Alaaf ist, fühlt sich in den eigenen vier Wänden dann oftmals am wohlsten. Einen Grund den Fuß vor die Tür zu wagen, gibt es aber trotzdem. Und der ist ziemlich süß: nämlich Berliner. Oder Kreppel, wie man sie hier bei uns nennt. Oder Kräppel. Doch egal, welche Bezeichnung man bevorzugt, eins haben die runden Hefegebäcke gemeinsam: Sie haben jetzt zu Fasching Hochsaison und schmecken eigentlich jedem. Fast alle Bäckereien in und um Frankfurt haben die beliebten Teilchen in ihrem Sortiment, viele nicht nur zur närrischen Zeit. Doch wo schmecken sie besonders gut? Und warum haben sie gerade an Fasching Hochsaison?

Letzteres weiß Josef Ruppel, Inhaber der Bäckerei und Konditorei Ruppel: „Wichtig ist: Hauptsache fett und süß. Der Grund dafür liegt bereits im Mittelalter. Denn dann schlug man sich noch einmal ordentlich den Bauch voll, bevor die sechswöchige Fastenzeit startete.“ Ob gefastet wird oder nicht – auch heute sind sie mindestens so begehrt wie damals. „Das sind immer fünf tolle Tage. Von Weiberfasching bis zum Dienstag verkaufen wir täglich zwischen 600 und 800 Stück. Das ist das Zehnfache vom üblichen Verkauf“, verrät Ruppel weiter. Seine Konditorei müsse in diesen Tagen kaum andere Backwaren produzieren. Auch das Konditorei-Café Altes Rathaus in Hofheim ist für seine Kreppel bekannt. Dort sorgt die Konditorei Hollhorst, die vielen noch von ihrer ehemaligen Filiale am Römerberg in Erinnerung sein dürfte, für glückliche Gaumen. Und die sind so beliebt, dass sie in den vergangenen Jahren von den Frankfurtern auf den ersten Platz der „Best of Kreppel-Liste“ gewählt wurden. Hier setzt man auf überlieferte Rezepte und klassische Füllungen. „Lieber lecker statt ausgeflippt“ sollen sie sein und so, wie sie die Frankfurter am liebsten haben: Länglich statt rund und mit Latwerge, also Pflaumenmus, gefüllt. Neben Marmelade ist Vanillecreme noch beliebt. Im Café Laumer im Westend kommen an Fasching selbst noch Spezialitäten wie Kameruner (ungefüllt mit Zimt und Zucker), Apfelweinbällchen oder glasierte Spritzkuchen dazu.

Wer das Konfetti am liebsten nicht nur in den Haaren, sondern auch auf den Kreppeln finden will, wird in den Filialen von Kamps fündig. Neben den Klassikern gibt es hier bunte Varianten: Der Konfetti-Berliner ist gefüllt, glasiert und mit bunten Schokolinsen dekoriert, das „Krümelchen“ erinnert mit seinen blauen Zuckerperlen und dem Butterkeks stark an das Krümelmonster aus der Sesamstraße. Auch bei den Franchise-Ketten Happy Donazz und Dunkin Donuts kann man das amerikanische Pendant mit dem Loch in der Mitte das ganze Jahr über mit den verschiedensten Füllungen und Glasuren erhalten.

Frankfurts Bäckereien und Konditoreien setzen auf Tradition, überlieferte Rezepte und ihre altbewährten Klassiker. Das Experimentieren überlassen sie den größeren Back-Ketten, die mit Glasur, Füllungen und kreativen Toppings die idealen Begleiter für Cowboys, Indianer und Krümelmonster sind.


Hier einige Adressen:

Konditorei-Café Altes Rathaus
Hoheim, Hauptstraße 40, Tel. 282769, Mo-Sa 8.30-18, So 10-18 Uhr, www.konditorei-hollhorst.de

Bäckerei-Konditorei Ruppel
Dornbusch, Eckenheimer Landstraße 269, Tel. 557079, Mo-Sa 7-18, So 11-18 Uhr

Café Laumer
Bockenheim, Bockenheimer Landstraße 67, 727912, Mo-Fr 8-19, Sa/So 9-19 Uhr, www.cafelaumer.de

Kamps
City, Skyline-Plaza, Europa-Allee 6, Tel. 74220817, Mo-Mi 9.30-20, Do-Sa 9.30-22 Uhr + Gutleut-Viertel, Düsseldorfer Str. 1-7/Poststr. 2-4, Tel. 24007680, Mo-Fr 6-19 Uhr, Sa 7-14 Uhr
www. kamps.de/backstube
25. Februar 2019
Sina Eichhorn
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Top-Themen Genusswoche
 
 
Diese Woche beginnt die Cider Week im Vorfeld der Apfelweinmesse Cider World. Das diesjährige Gastland Luxemburg setzt auf nachhaltige Streuobstwiesen und könnte damit auch ein Vorbild für Äppelwoi-County sein. – Weiterlesen >>
Text: Katrin Börsch / Foto: Ramborn
 
 
Im Brückenviertel hat am 1. März das Nihonryori Ken seine Türen geöffnet. Nach dem Sakai ist es jetzt schon der zweite Sachsenhäuser Japaner, der auf japanische Haute Cuisine setzt. – Weiterlesen >>
Text: Katrin Börsch / Foto: Nihonryori Ken
 
 
Wo bleiben die Sterneköchinnen?
0
Nur Umdenken verringert Unterschiede
Der Guide Michelin, einst das Yelp des frühen 20. Jahrhunderts, heute ein Gourmet-Restaurantführer, vergab am 26. Februar in Berlin wieder seine Sterne an 309 deutsche Sterneköche. Auch dieses Mal sind mit zehn Frauen wieder nur wenige weibliche Sterneköche dabei. Woran liegt das? Diese Frage haben wir der ehemaligen Sterneköchin Sybille Schönberger gestellt. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Guide Michelin
 
 
 
Land & Genuss-Messe im Februar
0
Jedes Gemüse ist Balkongemüse
Eingeschränkter Platz bedeutet nicht zwangsläufig eingeschränkte Möglichkeiten: Selbst der kleinste Balkon kann sich in einen buntgemischten Gemüsegarten verwandeln. Tipps von Profis gibt es bei der Land & Genuss-Messe. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Land & Genuss
 
 
Highballs und Deep House im Allerheiligenviertel
0
Mr. X eröffnet Tanzbar 7–9
Im „unheiligen Viertel“ tut sich was: Am 16. Februar eröffnet die TanzBar 7–9 ihre Türen für Highball-Aficionados und Tanzwütige. Dabei möchte die TanzBar eine Mischung aus Club und Bar sein. – Weiterlesen >>
Text: kab / Foto: Dirk Ostermeier
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  42