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Hunde, die bellen, beißen nicht
 

Top-Themen Genusswoche

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Kinly-Betreiber eröffnet Black Dog Bar

Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier
Gastronom Radu Rosetti und Kinly-Bar-Betreiber René Soffner eröffnen Mitte Januar eine Bar im Hotel Le Méridien. Für Black Dog haben sie sich Matthias Noori, Michael Jeckel und Timothy Alun Mühlbauer ins Boot geholt.
Wer die Kinly Bar nicht kennt, der hat etwas verpasst. Sie ist die beste Bar der Stadt und landete in den letzten Jahren gleich mehrfach auf Platz Eins der Szene-Bars in FRANKFURT GEHT AUS! 2018. Nun gibt es Grund zur Freude für alle Bar-Freunde: Kinly-Betreiber René Soffner eröffnet gemeinsam mit Tausendsassa Radu Rosetti das Black Dog im Le Méridien Hotel am Wiesenhüttenplatz. Auch hier setzt Soffner auf ein zurückgenommenes Konzept ohne viel Chichi. Im Mittelpunkt steht die Qualität der Drinks. Dabei wird die Bar autark vom Hotel bestehen. „Radu ist sozusagen für die administrativen Aufgaben und die Kommunikation mit dem Hotel zuständig, während ich das Operative übernehme“, erklärt Soffner.

Der Name Black Dog ist an Soffners Hund Hector angelehnt, der im Bahnhofsviertel längst keine unbekannte Schnauze mehr ist, denn er ist immer an Soffners Seite. „Mein schwarzer Hund ist ein Zeichen für die Freundschaft hier im Bahnhofsviertel, wo zwischen den Gastronomen gefühlt keine Konkurrenz, sondern im Gegenteil familiäre Atmosphäre und gegenseitige Unterstützung besteht.“ So kam auch die Zusammenarbeit mit Radu Rosetti zustande. Er betreibt unter anderem das Le Vingtneuf direkt gegenüber der Kinly Bar. Sein Walon & Rosetti um die Ecke ist eine Art Personalkantine für die Kinly-Bar-Belegschaft geworden.

Im Hinblick auf den Bar-Zuwachs sagt Soffner: „Es ist ein bisschen wie das Gefühl, ein zweites Kind zu kriegen. Man fragt sich wie es sich entwickeln wird“. Nach der erstgeborenen Kinly Bar wird es sicherlich geraten, verspricht Soffner, denn im Black Dog liegt der Schwerpunkt ebenfalls auf hochwertigen Drinks: „In Sachen Qualität machen wir keine Kompromisse.“, so Soffner. Dafür hat er sich hochkarätige Unterstützung an Bord geholt: Matthias Noori, den man aus dem Roomers kennt, wird Barchef. Außerdem mit im Team sind der ebenfalls aus dem Roomers dazustoßende Michael Jeckel sowie Timothy Alun Mühlbeyer, der zuvor in Oslo mixte.

Das Interieur im Black Dog beschreibt Soffner als simpel, linear und minimalistisch: „Es ist quasi zum Maximum runterreduziert“. Teure Design-Stühle und anderen überflüssigen Schnickschnack suche man hier vergeblich. „Der Mittelpunkt ist der sieben Meter lange, schwarze Tresen, an dem sich alles abspielt“, sagt der Bartender. Handwerklich stehen Techniken wie das Sous-Vide-Garen von Cocktails und Fermentation, also der biologische Gärprozess im Vordergrund. Geplant ist zum Beispiel die Herstellung eines bareigenen Ingwerbiers oder von Tepache – mexikanischem Ananasbier. Mit dem Angebot geht das Black-Dog-Team dabei flexibel um und wechselt auch mal von einer Saison zur nächsten. Für diese Herstellungsmethoden benötigt man Geräte, die teilweise an ein Chemielabor erinnern. Damit der puristische Einrichtungsstil im Black Dog erhalten bleibt, haben die Betreiber ebendieses Labor in Rosettis ehemaligem Café Klein und Main auf der Moselstraße errichtet. „Da befindet sich unsere Produktionsstätte“, sagt Soffner.

Ein weiterer Fokus bei der Getränkeauswahl liegt – eigentlich charakteristisch für eine Hotel-Bar – auf Low-Alcohol-Drinks, bestehend aus Frucht- und Portweinen. Doch es ist nicht das Ziel, eine klassische Hotel-Bar zu betreiben. An das hoteleigene Restaurant The Legacy ist nämlich schon eine Bar angeschlossen. Hier mixt Ahmed Ayberk Smoked Cocktails. Die Bahnhofsviertel-Mentalität, die Soffner und Rosetti so schätzen, greift also auch hier: Man möchte nicht in Konkurrenz zur bereits ansässigen Gastronomie stehen. Abgerundet wird das Angebot im Black Dog durch „verspieltes Bar-Food“ von Christian Heinenbruch, sagt Soffner.

Black Dog, im Le Méridien, Bahnhofsviertel, Wiesenhüttenplatz 28-38
2. Januar 2018
Katrin Börsch
 
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