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Hoppenworth & Ploch Nr. 3 kommt
 

Top-Themen Genusswoche

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Third Wave in der Neuen Altstadt

Foto: Hoppenworth & Ploch
Foto: Hoppenworth & Ploch
Seit über zehn Jahren sorgen die Kaffee-Gurus von Hoppenworth & Ploch für Spezialitätenkaffee in Frankfurt. Am Uni Campus Westend und auf der Friedberger Landstraße sind die braunen Bohnen bereits anzutreffen. Nun eröffnen sie eine dritte Filiale in der Neuen Altstadt.
Was haben das EspressoEspresso, das mehlwassersalz und das Elaines Deli gemeinsam? Auf den ersten Blick sind es beliebte Cafés in Frankfurt. Auf den zweiten Blick verbindet die Adressen aber noch mehr: Sie servieren die Kaffeespezialitäten der Frankfurter Rösterei Hoppenworth & Ploch. Was vor über zehn Jahren als Idee zweier kaffeeliebender Freunde begann, die sich in der Uni kennenlernten, beliefert heute inzwischen über 30 Läden in Frankfurt, Darmstadt und Gießen. Darüber hinaus gibt es den Kaffee an den beiden Standorten: der Rösterei auf der Friedberger Landstraße und auf dem Uni Campus Westend. Nun soll ein weiterer folgen. „Jemand ist mit der Fläche auf uns zugekommen, die Location kam uns also praktisch zugeflogen“ erzählt Julian Ploch, einer der beiden Namensgeber. „Wir haben uns total gefreut, jetzt können wir die Neue Altstadt mitgestalten."

Die Lage könnte kaum zentraler sein: Am Markt 22, mitten in der Neuen Altstadt, mitten in Frankfurt. Der Raum ist lang, schmal und wird zur rechten Seite von einigen Fenstern aus dunklem Holz gerahmt. Dort sollen Sitznischen für etwa zwanzig Gäste entstehen. Wer seinen Espresso lieber klassisch-italienisch im Stehen trinken möchte, kann dies an der gegenüber liegenden Seite tun. Dort entsteht ein Regal-Konzept, das sich durch den gesamten Raum schlängeln und zur Stirnseite führen soll. „Hier wird der Tresen, das Herzstück unseres Cafés stehen“, erzählt Ploch stolz. Hell und aus einer Natursteinplatte gefertigt soll er werden, darauf die neueste Espresso-Maschine von La Marzocco.





So der Plan, aktuell ist allerdings noch viel Vorstellungskraft notwendig. Denn die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren, es wird gebohrt und verputzt, es ist laut und staubt. In gut einem Monat soll alles fertig sein und Eröffnung gefeiert werden können. „Wir wollen unser gewohntes Konzept natürlich beibehalten“ erklärt Julian Ploch und verweist auf die Wurzeln des Unternehmens. „Im Fokus stehen unsere Kaffeespezialitäten, dazu gibt es selbst gebackene Kuchen“. Aufgrund der Lage und den vielen Touristen, die diese mitbringt, wolle man die Fläche auch vermehrt für den Verkauf von Röstkaffee und Keramikgeschirr nutzen. Letzteres stammt von der Töpferei Hartmud Studio, ebenfalls einem Frankfurter Unternehmen. „Auf der Friedberger Landstraße haben wir nur ein kleines Angebot an Kaffee und Keramik im Direktverkauf, das bietet sich hier natürlich besser an", erzählt Julian Ploch. „Ein Souvenirshop wollen wir aber trotzdem nicht werden.“

Vielleicht aber eine Weinbar, denn die Idee für längere Öffnungszeiten und Weinausschank am Abend steht ebenfalls im Raum. Wann und wie in gut vier Wochen eröffnet wird, steht noch nicht fest. Wer neugierig ist, kann bei einem Spaziergang durch die Neue Altstadt einen Blick auf Lokal und Baufortschritt werfen.
3. Juni 2019
Sina Eichhorn
 
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