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Elchgulasch im Nordend
 

Top-Themen Genusswoche

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Smørgås Nordisk Restaurant eröffnet in der Burgstraße

Vietnamesisch, Hessisch, Französisch – diese Küchenrichtungen findet man in Frankfurt zu Hauf. Nordisch geht’s dagegen bisher nur bei Ikea zu. Das möchte Karolina Wyrwas mit ihrem neuen skandinavischen Restaurant Smørgås ab Ende April im Nordend ändern.
Mit ihrem Restaurant Smørgås erfüllt sich die Skandinavienliebhaberin Karolina Wyrwas nicht nur einen Herzenswunsch, sondern stopft auch eine Lücke in der Frankfurter Gastronomieszene. Nach norwegischer oder schwedischer Küche sucht man nämlich in der Gegend vergebens.

Auf zu neuen Ufern
In den letzten drei Jahren war Karolin Wyrwas Managerin im Heroes Burger, das ihr Mann Aleksander Raus leitet. Mit ihrem eigenen Lokal, in den Räumen der ehemaligen Burgschänke, wird sie nun ihr eigener Boss, bekommt aber zu Anfang noch tatkräftige Unterstützung von ihrem Gatten. Der wird ab der Eröffnung Ende April erst einmal die Küche schmeißen und die Kochkräfte anlernen.

Elchgulasch, Gammel Dansk und Wikinger
Auf den Tisch kommt, wie der Restaurantname schon vermuten lässt, eine beliebte nordische Spezialität: „Smörgås“ ist nämlich das schwedische Pendant zum dänischen „smørrebrød“. Die offenen Sandwiches sind in Deutschland bisher noch nicht so recht bekannt: „Dabei bieten die kleinen Snacks eine enorme Vielfalt und können auch sehr gut als Fingerfood gereicht werden“, sagt Wyrwas. Die Gastronomin wird acht verschiedene Versionen Smorgas auf der Karte haben. Da gibt es zum Beispiel die vegetarische Variante mit Wurzelgemüse, Rosmarin und Dill und für die Fleischfreunde Roastbeefscheiben in Kombination mit geschmorten Zwiebeln, Thunfisch-Kapern-Dip und frischem Gemüse oder Eismeergarnelen mit schwarzem Kaviar, gekochtem Ei und Mayo. Aber auch Elchgulasch, skandinavischer Lammbraten, Salat mit Ziegenkäse und Erdbeeren sowie Pyttipanna, ein schwedisches Gericht aus Kartoffeln, Karotten, Spiegelei, Speck und Erbeermarmelade wird auf dem Tisch landen.
Auf der Getränkekarte werden vorraussichtlich sowohl skandinavische Biersorten wie Tuborg und möglicherweise auch eines von den Färöer Inseln zu finden sein, als auch schwedischer Whisky wie Mackmyra, norwegisches und dänisches Aquavit, der Magenbitter Gammel Dansk und Absolut Wodka mit schwarzem Tee. Regelmäßig möchte Wyrwas in ihrem neuen Lokal außerdem Winkingerabende mit Met, Wein und nordischer Musik veranstalten.

Das Polarlicht im Nordend
Derzeit arbeitet Karolina Wyrwas schon fleißig an der Einrichtung: Liebevoll baut sie zum Beispiel den Kasten für die Speisekarte selbst oder restauriert alte Stühle für den Innenraum. An eine Wand möchte sie gerne ein Bild, das Freunde vom Polarlicht geschossen haben, mit einer Lichtinstallation so illuminieren, das man meinen könnte, man säße zur Herbstzeit in nördlichen Gefilden. Eine andere Wand soll eine Zeichnung von einem typischen skandinavischen Haus mit weißem Fenster schmücken. Insgesamt wird alles recht bunt werden. „Ich freue mich darüber, dass ich sehr viel selbst machen kann und so alles am Ende nach meiner Vorstellung ist“, so Wyrwas.

Kinder sind herzlich willkommen
Die Skaninavier sind bekanntlich sehr kinderlieb. Das möchte auch die Gastronomin in Ihrem Restaurant zeigen: „Gerade hier in der Gegend gibt es viele junge Familien und die Comeniusschule ist gegenüber, deshalb werden wir jemanden einstellen, der sich speziell um die ganz Kleinen kümmert und mit Ihnen spielt und malt.“ Am Wochenende wird es vorrausichtlich auch einen Familienbrunch geben.

Skandinavien in Frankfurt
Viele Male ist die gebürtige Polin nun schon in Skandinavien gewesen. Am liebsten in Nordnorwegen, hat sogar die Hochzeitsreise mit ihrem Mann Aleksander in Island verbracht. Jetzt braucht sie nicht mehr so oft gen Norden ziehen: „Ich liebe die skandinavischen Länder und möchte mit meinem Lokal ein Stück nordisches Leben nach Frankfurt holen.“

Smørgås Nordisk Restaurant, Nordend, Burgstraße 82
10. März 2014
kat
 
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