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Ein Stück Hawaii im Bahnhofsviertel
 

Top-Themen Genusswoche

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Trinitii – Top oder Flop?

Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier
Poké Bowls sind das Trendfood des Sommers. Mit Trinitii hat nun auch die Moselstraße eine Anlaufstelle für die hippen Schüsseln. Unsere Testerin war vor Ort und verrät, wie sie bei ihr angekommen sind.
Poké bedeutet, aus dem Hawaiianischen übersetzt, „in Stücke schneiden“. Deshalb heißt der traditionelle Fischsalat von den exotischen Inseln auch so. Bei diesem Nationalgericht verschmilzt die japanische mit der hawaiianischen Küche. Das Trendfood hat inzwischen seinen festen Platz in der deutschen Gastronomie gefunden. Wie wir bereits berichteten, hat das Trio Sascha, Charlotte und Nicole kürzlich Trinitii – Bowls & Drinks auf der Moselstraße eröffnet.

Die Location ist übersichtlich, aber modern und mit Liebe zum Detail gestaltet. Gäste sitzen in gemütlichen Samtsesseln. Vor einer unverputzten Backsteinwand steht ein langer Holztisch. Wer hier sitzt, kann den Mitarbeitern hinter der Theke bei der Zubereitung der Bowls direkt auf die Finger schauen. Weiter hinten ziert eine Tapete im Hawaii-Stil die Wand. Die wie Vogelkäfige aussehenden Lampenschirme runden das exotische Ambiente ab. Eine Leuchtschrift an der Wand prophezeit: It‘s all good baby! – wir sind gespannt ob das auch auf das Essen zutrifft.




Foto: Katharina Schmidt

Zunächst bekommen wir eine Anleitung zum Poké Bowl System: Die Basis besteht aus Sushi-Reis. On top kommen allerlei frische Zutaten. Den Anfang macht eine Proteinquelle: Der Gast wählt zwischen rohem Lachs, Tofu, oder gebratenem Hähnchen. Danach kommen Basics, wie Mais, Karotten, Paprika und Rotkohl in die Schüssel. Es folgen die Specials, zu denen etwa Edamame, Mango und Granatapfel zählen. Dazu gesellt sich eine Nussmischung. Den letzten Schliff macht die Sauce. Et voilà – fertig ist die Bowl. Als Frühstücks- oder Nachtisch-Variante werden übrigens Sweet Bowls angeboten. Sie bestehen aus Joghurt, Früchten und Granola. Außerdem gibt es Kaffee und selbstgebackene Kuchen in dem trendigen Lokal.

Wer sich noch nicht an das Mixen seiner eigenen Bowl traut, kann auf fertig zusammengestellte Kreationen zurückgreifen. Wir wählen die Hawaii Bowl (13,50 €) mit Lachs, Avocado, Mango, Rotkohl, Gurke, Granatapfel, Cashewkernen und Spicy Mayo Sauce. Außerdem wagen wir uns an eine selbst kreierte Variante. Wir kombinieren gebratenes Hähnchen mit Paprika, Granatapfel, Macadamia Nüssen und Teriyaki Sauce (11 €). Die Poké Bowls werden in dekorativen Keramikschüsseln serviert und sind ein richtiger Hingucker. Der frohe Farbenmix aus frischen Zutaten lässt das Auge mit essen. Unsere Kombinationen harmonieren köstlich: Sie sind frisch, das Gemüse schön knackig. Dazu trinken wir hausgemachte Limonade (4 €). Sie schmeckt angenehm süß nach Grapefruit, Zitrone und Minze.




Foto:Katharina Schmidt

Regelmäßig erkundigt sich die nette Bedienung nach unserem Wohlbefinden. Wir fühlen uns bestens aufgehoben. Die Prophezeiung der Leuchtreklame hat recht behalten: It was all good baby! – hier kommen wir sicher noch einmal hin.

Trinitii – Bowls & Drinks, Bahnhofsviertel, Moselstraße 10, Tel. 27273325, Mo–Sa ab 11 Uhr, So Ruhetag
23. Juli 2018
Katharina Schmidt
 
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