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Das neue RHEIN-MAIN GEHT AUS!
 
Top-Themen Genusswoche
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Die besten Köche der Region
Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier
Seit Freitag gibt es das neue RHEIN-MAIN GEHT AUS!: In diesem Jahr nicht nur mit Restaurantempfehlungen, sondern mit etlichen Tipps für ein ganzes Wochenende in der Kategorie "Genießen und Ausschlafen".
Das städtische Treiben, so schön es auch sein mag, manchmal sinnt es einem nach Natur pur: Frankfurt gilt zwar als eine der grünsten Großstädten Deutschlands und gerade sein Umland hat so manche Schätze zu bieten sowohl natureller als auch kulinarischer Art. Da ein Ausflug in die Peripherie zuweilen viel Zeit in Anspruch nehmen kann, hat sich die Redaktion in diesem Jahr für alle, die dem Alltag ein Wochenende entfliehen wollen, etwas Neues ausgedacht. Schließlich ist das Rhein-Main-Gebiet nicht nur zum Ausgehen ein gutes Pflaster, sondern eignet sich auch perfekt für einen kleinen Kurzurlaub. In der Rubrik Genießen & Ausschlafen warten sechs Kategorien von Luxus, über Romantik und Wellness bis hin zu Familien, die den Weg zu gastlichen Übernachtungsmöglichkeiten mit empfehlenswerten Restaurants weisen. Zusammen mit den über 100 weiteren Übernachtungs- und über 50 spannenden Freizeittipps ist RHEIN-MAIN GEHT AUS! somit nicht nur ein Restaurant-, sondern auch ein echter Ausflugs-Guide.

Als kleines Amuse Bouche: Die Tops ...
Besonders viel Bewegung gab es diesmal in der Top 10 mit den besten exklusiven Restaurants des gesamten Rhein-Main-Gebiets, denn die beiden Spitzenreiter des Vorjahres wurden vom Treppchen gestoßen. Beim Restaurant Villa Rothschild verwundert das wenig, schließlich überreichte hier Christoph Rainer den Chefkochlöffel an den ehemaligen Souschef Christian Eckhardt, der in diesem Jahr zwar viel Potenzial zeigt, aber eben noch nicht ganz an Rainer heranreichen kann – Platz 4 für das Gourmetrestaurant im Kempinski-Hotel. Bei der Burg Schwarzenstein hingegen ist der 5. Platz auf der Liste der besten Restaurants der Region zwar respektabel, aber eher unerwartet, schließlich verdiente sich Chefkoch Dirk Schröer an anderer Stelle bereits einmal zwei Michelin-Sterne für seine Kochkunst und legte auch im Rheingau einen mehr als passablen Start hin. Diesmal jedoch glich sein Menü einem wilden Ritt durch die Aromenwelt, mit vielen Provokationen und Brüchen, die der Tester nicht immer nachvollziehen konnte.

Und so ergibt sich ein völlig neues Bild an der Spitze: Platz 3 belegt Sebastian Lühr im Kronenschlösschen, der vergangenes Jahr den Chefkochposten von Patrik Kimpel übernommen hatte und seinen modernen Küchenstil stetig verfeinern konnte. Auf Platz 2 der Autodidakt vom Rüsselsheimer Restaurant Navette im Columbia Hotel: Thomas Macyszyn ist ein Meister der komplexen Aromenkomposition und dem Erstplatzierten ganz dicht auf den Fersen. Und der heißt Michael Kammermeier, Chefkoch der Ente in Wiesbaden. Ausgerechnet hier, im altehrwürdigen Grandhotel Nassauer Hof, dem ältesten Gourmet-Restaurant Hessens, schafft der Küchenchef mit seinem Team seit Jahren ein kleines Wunder: Er trifft die perfekte Balance zwischen den Erwartungen traditionell orientierter Kunden und den Erwartungen jener Genießer, für die Sterneküche immer auch die Spitze der aktuellen kulinarischen Entwicklung darstellt, also derjenigen, die ins Restaurant kommen, um spannend und angenehm überrascht zu werden – dafür Platz 1 und den Titel des besten Kochs im Rhein-Main-Gebiet!

Natürlich haben die Tester von RHEIN-MAIN GEHT AUS! aber wieder etliche andere spannende Adressen aufgespürt. Neuentdeckung des Jahres: das Restaurant Jean im Hotel Frankenbach in Eltville. Chefkoch ist Johannes Frankenbach, der Sohn des Hauses, zu dessen Lehrmeistern unter anderem die beiden Drei-Sterne-Köche Cristian Bau und Heinz Winkler gehörten. Auf der eigenen Website stuft man sich als „gehobene Küche“ ein, was schwer untertrieben ist, denn auf den Tisch kommt erstklassige Haute Cuisine, die den Vergleich mit der Sterneküche nicht zu scheuen braucht. Platz 1 bei den Geheimtipps und Rang 3 in der Top 5 Edel & exklusiv in Rheingau und Rheinhessen. Die Tester überzeugt haben auch die Zwillingsschwestern von Les deux Dienstbach, die mit ihrer Küche ein Stück Frankreich nach Wiesbaden bringen und in diesem Jahr mit Platz 1 in der Kategorie "Die Mediterranen" in der Region Wiesbaden und Mainz ausgezeichnet wurden.

... und die Flops
Wo Licht ist, gibt es aber auch Schatten, und so spürten die Tester wieder einige Lokale auf, bei denen dringend von einem Besuch abzuraten ist. Zum Beispiel im Herrenhaus im Fürstenlager, das vor nicht allzu langer Zeit aufwendig saniert wurde, um dann mit neuen Pächtern wiederzueröffnen. Leider stellten sich die vermeintlichen Startschwierigkeiten als Dauerzustand heraus, wie Service-Chaos, aromenfreies Rindercarpacccio und komplett überwürzter Kartoffelstrudel zeigten. Übel erwischte es die Tester auch im Waldgasthof Reußenkreuz im Sensbachtal im Odenwald. Schmutziges Geschirr, mit einer grünen Schleimschicht überzogene Kartoffelknödel und Filetspitzen in Rahmsauce alias schwammige und völlig aromafreie Fleischteilchen in grell orangem Schlabber waren hier nur die Spitze des Eisbergs. Den Vogel ab schoss der Salat mit müffelndem Rettich, alten Karotten und unsagbar dünnem Öl-Wasser-Gemisch mit toten Fruchtfliegen als Einlage. A propos Fliegen: Durch ganze Schwärme der nervigen Biester mussten sich die Tester an der Theke der Müllerstuben im Jagdschloss Mönchbruch kämpfen. Doch das ist längst nicht das einzige, was Besuchern hier den Appetit verderben dürfte: Überquellende Mülleimer, verdreckter Fußboden, der Blick in die schmuddelige Küche und das nur mit einem Ventilator gekühlte, in der Hitze halb zerronnene Kuchenbüffet tun ihr Übriges, um die Erwartungen des Gastes zu dämpfen. Beim Essen das gleiche desaströse Bild: Das Gemüse der andalusischen Kartoffelsuppe ist mausetot gekocht, sehr befremdlich die drei kleinen Bröckchen Fleisch darin – ob es Speck, ob es Fliegen waren, konnte der Tester nicht herausschmecken. Diese und weitere Flops gibt’s in voller Länge nachzulesen in der aktuellen Ausgabe.

So kommen Sie an Ihre Ausgabe
RHEIN-MAIN GEHT AUS! ist ab sofort zum Preis von 5,80 € im Zeitschriftenhandel erhältlich, kann aber auch portofrei über www.journal-frankfurt.de/shop bestellt werden.

Alle Restaurants für unterwegs
Parallel zum Erscheinen des Restaurantführers wird die neue GEHT AUS-Doppelpack-App veröffentlicht, mit der Nutzer erstmals nicht nur alle Restaurants, Top-Listen und Kritiken aus RHEIN-MAIN GEHT AUS! immer mit dabei haben, sondern auch jene aus FRANKFURT GEHT AUS! – für grenzenlosen Genuss in der Metropolregion. Käufer der Printausgabe von RHEIN-MAIN GEHT AUS! haben die Möglichkeit, die neue GEHT AUS!-Doppelpack App zu einem vergünstigten Preis von 3,59 € auf ihr Smartphone zu laden. Ohne Heft ist die App für 9,99 € im Apple App-Store oder bei Google Play erhältlich.

One more thing ...
Große Dinge werfen ihre Schatten voraus, denn nach den beiden bekannten Einzelausgaben FRANKFURT GEHT AUS! und RHEIN-MAIN GEHT AUS! erscheint am 6. Oktober eine brandneue Gesamtausgabe des Restaurantführers – der GEHT AUS!-Doppelpack.

Der GEHT AUS!-Doppelpack vereint auf über 450 Seiten erstmals sämtliche Top-Listen und Restaurantkritiken sowohl für Frankfurt und Offenbach als auch für den Rest des Rhein-Main-Gebiets – ein umfassendes, pralles, buntes und unterhaltsames Kompendium mit über 500 Restaurant-Empfehlungen für die komplette Metropolregion! Gratis dazu erhalten Leser exklusiv die Rezepte bekannter Top-Köche der Region aus dem GenussMAGAZIN des Jahrgangs 2014, gedruckt auf widerstandsfähigem Papier, das sich kinderleicht aus dem GEHT AUS!-Doppelpack heraustrennen lässt – zum Nachkochen und Genießen!.

Der GEHT AUS!-Doppelpack ist dabei nicht nur ungemein praktisch, sondern auch ein echtes Schnäppchen: Statt 11,60 € für die Einzelausgaben der Restaurantführer kostet die Gesamtausgabe nur 9,80 €.

Einen kleinen Nachteil hat der Umfang des GEHT AUS!-Doppelpacks allerdings, denn mit sich herumschleppen möchte es wahrscheinlich niemand. Wer trotzdem alle Restaurants, Top-Listen und Kritiken für Frankfurt und die gesamte Rhein-Main-Region immer dabei haben möchte, muss aber nicht verzweifeln: Für Käufer dieses Heftes gibt es die Möglichkeit, die neue GEHT AUS!-Doppelpack App zu einem vergünstigten Preis von 3,59 € auf ihr Smartphone zu laden. Ohne Heft ist die App für 9,99 € im Apple App-Store oder bei Google Play erhältlich.
29. September 2014
fix/vak
 
 
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