Facebook
|
Twitter
|
RSS
|
eMags Kontakt
|
Mediadaten
|
Impressum
Das neue Maxie Eisen
 

Top-Themen Genusswoche

0

After Work im tiefen Sessel

Foto: Peter von Dzerzawa - Fokuspoint
Foto: Peter von Dzerzawa - Fokuspoint
Es war das Pastrami-Mekka im Bahnhofsviertel. Die angekündigte Umstellung auf Mini-Tacos scheitert aktuell am Personalmangel, die Drinks allein wissen jedoch zu gefallen.
Manchmal muss es eben etwas mehr sein. Nach einem langen Arbeitstag und nasskaltem Novemberwetter freuen wir uns, als wir neben dem klassischen Negroni einen Negroni Intenso (12 €) auf der Signature-Karte entdecken. Nach dem ersten Schluck wirkt der Rum und wir fühlen uns bestens in einem der gemütlichen Sessel aufgehoben. Die Ästhetik im Maxie Eisen ist simpel: Der Bar-Raum ist eher dunkel und schlicht gehalten und der daran anschließende Salon bietet wenigen Gästen einen gemütlichen Sitzplatz in den begehrten grünen Sesseln aus Samt. Leider riecht es zu Beginn in diesem Salon nach einer Mischung aus Möbelhaus und Zahnarzt, was vermutlich dem neuen, knallroten Flauschteppich geschuldet ist. Der Raum besticht dennoch durch genau diesen auffälligen Teppich und die bodentiefen Fenster, durch die wir das Treiben im Bahnhofsviertel beobachten können. Die Cocktailkarte wirkt sorgfältig ausgesucht, sodass wir neben klassischen Cocktails und Longdrinks sowie einigen Weinen und Softdrinks schnell fündig werden. Wir entscheiden uns noch für einen Elderrasp (12 €), dessen volles Zitronenaroma angenehm zur Süße der Himbeeren passt. Leider sammelte sich der Himbeersirup vor allem am Boden, was optisch zwar sehr ansprechend aussieht, jedoch die letzten Schlucke zu süß und daher unangenehm zu trinken macht.

Danach wäre uns nach einem kleinen Snack gewesen, aber aktuell werden leider keine Speisen angeboten. Darauf wurden wir bei der Reservierung, als auch beim Betreten des Ladens hingewiesen. Eine kleine Bar-Food-Karte solle es aber in Zukunft geben – über Nüsschen hätten wir uns aber schon gefreut. In der Zwischenzeit hat ein DJ begonnen aufzulegen. Die Musik ist passend zum Laden sehr loungig und lädt zum Bleiben ein, denn die Akustik des Raumes ist angenehm, wir können uns noch gut unterhalten. Die Signature Drinks lassen uns schon vermuten, dass die klassischen Cocktails auch überzeugen können und bestellen deswegen noch einen Martini Cocktail (12,50 €), der in einem eleganten schwarzen Glas mit goldbeschichteter Innenseite serviert wird. Guter Service: Wir werden beim Bestellen genau gefragt, wie wir unseren Martini bevorzugen. Die Signature-Karte hat es uns angetan, deswegen bestellen wir einen weiteren Signature Cocktail, den Greenest Basil (13 €). Beide Drinks erfüllen unsere Erwartungen.

Die Preise sind für das Bahnhofsviertel wirklich in Ordnung. Das Maxie Eisen hat sich aufgehübscht und sobald es in den nächsten Wochen Essen gibt, verbringen wir hier gerne wieder unseren Feierabend.
 
18. November 2019, 14.33 Uhr
Alisa Siegrist
 
Empfehlen
 
Fotogalerie:
{#TEMPLATE_news_einzel_GALERIE_WHILE#}
 

Leser-Kommentare

Kommentieren
Schreiben Sie den ersten Kommentar.
Mehr Nachrichten aus dem Ressort Top-Themen Genusswoche
 
 
Futtern gegen die Nilgans-Plage
0
Holycrab! geht der Nilgans an den Kragen
Das Food Start-Up Holycrab! möchte aus invasiven Arten Delikatessen machen: In Berlin musste der Louisiana-Flusskrebs dran glauben, in Frankfurt geht es nun der Nilgans an den Kragen. – Weiterlesen >>
Text: Katrin Börsch / Foto: Basti Mowka
 
 
Kulinarischer Streifzug über den Weihnachtsmarkt
0
An diesen Ständen führt kein Weg vorbei
Burger mit Ente, belgische Fritten, Baumkuchen mit Apfelmus – die Redaktion hat sich in der ersten Weihnachtsmarktwoche von Stand zu Stand schnabuliert und stellt besondere Buden vor. – Weiterlesen >>
Text: Katrin Börsch / Foto: jwe / jps / kab
 
 
The Noodlemaker eröffnet im Europaviertel
0
Die Kunst der selbstgemachten Nudeln
Bei kulinarischen Hotspots in Frankfurt fällt einem nicht zuerst das Europaviertel ein, trotzdem hat sich dort nun ein kleines Restaurant-Highlight angesiedelt: The Noodlemaker zieht seine Nudeln vor den Augen der Kundinnen und Kunden selbst. – Weiterlesen >>
Text: Johanna Wendel / Foto: Johanna Wendel
 
 
 
Jubiläums-Gala im Kabuki
0
30 Jahre Japan im Bahnhofsviertel
Zum 30. Geburtstag hat das japanische Restaurant Kabuki eine große Gala veranstaltet, um mit Kolleginnen und Kollegen auf 30 Jahre Teppanyaki im Bahnhofsviertel anzustoßen. – Weiterlesen >>
Text: Jan Paul Stich / Foto: Kabuki Restaurant
 
 
Solidarische Landwirtschaft hat viele Freunde
0
Faire Gurken aus Rüsselsheim
Fair, biologisch, saisonal und regional – seit zwei Jahren gibt es bei Rüsselsheim den Verein Bio-SoLaWi „Auf dem Acker“. Der Verein betreibt kollektiv Biolandwirtschaft und versorgt damit knapp 100 Haushalte. – Weiterlesen >>
Text: Marit Holzapfel / Foto: Marit Holzapfel
 
 
<<
<
1  2  3  4  ...  45