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Burns Supper 2019
 

Top-Themen Genusswoche

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Schottisches Sachsenhausen

Foto: Dauth-Schneider/Collage: jf
Foto: Dauth-Schneider/Collage: jf
Einmal im Jahr verwandeln die Betreiber das Dauth-Schneider in Sachsenhausen in ein schottisches Wirtshaus. Statt Apfelwein und Schnitzel gibt es dann Whiskey und sogar vegetarisches Haggis.
Wenn in Alt-Sachs die Töne des Dudelsacks erklingen, ist es wieder soweit: Im Dauth Schneider findet der Burns Supper statt. Einmal im Jahr wird dort schottisch gefeiert, getrunken und geschmaust – da darf natürlich auch der Dudelsack nicht fehlen. Grund dafür ist Robert Burns. Er gilt bis heute neben Walter Scott als bekanntester Dichter Schottlands. Zu dessen Gedenken wird jährlich um den 25. Januar der Burns Supper veranstaltet. Doch nicht nur in Schottland und Großbritannien feiert man an diesem Termin. Überall dort, wo sich schottische Auswanderer, Freunde der schottischen Kultur oder einfach Whiskey-Fans zusammenfinden, wird gefeiert. So auch im Dauth-Schneider. Die Betreiber-Familie um Clare und Paul O’Sullivan hat selbst Wurzeln zu dem europäischen Inselstaat. O‘Sullivan ist gelernter irischer Koch, seine Frau stammt aus Schottland. Sie wollte auch fernab ihrer Heimat diese Tradition weiterführen. Und sie findet Anklang: Waren es im Jahr 2007 etwa 25 Besucher, kommen heute weit über 100 Fans.

Doch egal ob Schottland oder Sachsenhausen – egal wo gefeiert wird, auf der Speisekarte steht immer das gleiche: Haggis. Was niedlich klingt, hat es jedoch in sich: Denn die Spezialität aus der schottischen Küche besteht aus dem Magen eines Schafes – auch paunch genannt – der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt und scharf mit Pfeffer gewürzt wird. Auch im Dauth-Schneider wird es Haggis geben – traditionell zubereitet von Paul O‘Sullivan mit Steckrüben und Kartoffeln. Es sei jedoch kein Muss Haggis zu essen, verrät Lorna O’Sullivan, die Tochter der Betreiber. Neben einer vegetarischen Variante sei die reguläre Karte ebenfalls verfügbar. Bei wem die Liebe zu Schottland zwar groß ist aber nicht durch den Magen geht, der greife zu Handkäs und Grie Soß. Bei Tänzen und Reden, Dudelsackmusik von Benedikt Groh und einem Whisky von der „Honesty Bar“ kann über die Highlands geschwärmt oder Loch Ness philosophiert werden.

Die O’Sullivans empfehlen, frühzeitig zu reservieren, denn: Whiskey und (meist auch) Haggis sind in Sachsenhausen mittlerweile fast genauso beliebt, wie Rippchen mit Kraut.

Frankfurt Burns Supper 2019, 27. Januar, 13-17 Uhr, Sachsenhausen, Dauth Schneider, Neuer Wall 5-7/Klappergasse 39
14. Januar 2019
Sina Eichhorn
 
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