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5 Frankfurter geben Tipps zur Abkühlung
 

Top-Themen Genusswoche

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Kühler Kopf bei Affenhitze

Foto: VGF, Justina Honsel, Jan Stich, Bäppi La Belle, Sina Eichhorn
Foto: VGF, Justina Honsel, Jan Stich, Bäppi La Belle, Sina Eichhorn
Der Sommer ist da und Frankfurt ächzt unter heißen Temperaturen. Ilse Schreiber, Gisela Paul, Justina Honsel, Peter Wirth alias der Bahnbabo und Thomas Bäppler-Wolf alias Bäppi La Belle haben uns ihre kulinarischen Geheimtipps zur Abkühlung verraten.
Der Fitness-Fanatiker
Die stahlharten Muckis vom Bahnbabo kommen nicht von ungefähr. Der Tramfahrer, dessen bürgerlicher Name Peter Wirth ist, sitzt zwar den ganzen Tag hinter dem Steuer der Straßenbahn, trainiert aber seit 36 Jahren und ernährt sich dementsprechend. Sein Tipp, um bei der Hitze einen kühlen, geschmeidigen Körper zu bewahren, ist sein Smoothie. Er besteht aus saisonalem Gemüse, zum Beispiel Rote Bete, Ingwer, Brokkoli, Karotte, Kurkuma und darauf kommt noch ein Stück Obst, etwa Apfel oder Orange. „Das werde ich wohl noch bis zu meinem Tod täglich trinken. Und wenn ich gestorben bin, werden die Leute sagen: ‚Der, der da liegt, sieht verdammt gut aus!‘“, lacht der Bahnbabo. Macht er tatsächlich mal einen Cheat Day, dann geht er mit seiner Frau, Heike Wirth, gerne ins Chicago Meatpackers und isst dort einen No-Carb-Burger ohne Brötchen.





Die Vernetzerin
Wenn Justina Honsel mal nicht die kreativen Köpfe dieser Stadt bei Ladies, Wine & Design miteinander vernetzt, dann verschlägt es die Brand Consulterin öfters in die EspressoEspresso Kaffeebar auf der Braubachstraße. „Ich gehe immer gerne nach der Arbeit mit meinen kreativen Kollegen dort hin und trinke am liebsten Rosemary Vermouth Soda – ein super erfrischendes Getränk!“, sagt die Design Botschafterin. Es besteht aus Wermut, Sprudelwasser und Rosmarin. „Der Drink ist leicht und perfekt für den Sommer“, schwärmt die 29-Jährige. Auch die Location hat es ihr angetan: „Die Kaffeebar ist sehr zentral, man bekommt alles mit, was so in der Stadt los ist und es ist doch gemütlich“.





Die hessische Frohnatur
Gisela Paul ist Marktfrau durch und durch. Mit ihrem Foodtruck Grüne Soße on Tour steht sie seit 20 Jahren auf dem Kaisermarkt und bedient Businessleute und Obdachlose gleichermaßen. In den Sommermonaten verbringt sie die meiste Zeit auf dem Markt und ist froh, wenn sie sich an freien Tagen einfach zurücklehnen kann. „Ich mache meine Balkontür auf und schaue ins Grüne. Ich brauche die freien Tage, um einfach ganz in Ruhe in mich zu gehen“, sagt die 70-Jährige in breitem Frankfurter Dialekt. Wenn es sie aber dann doch mal aus den eigenen vier Wänden lockt, fährt sie am liebsten in den Odenwald, den Vogelsberg oder nach Marburg in ein klassisches Landgasthaus. „So etwas gibt es in Frankfurt in dem Stil nicht mehr. Und wenn, dann brauchst du ein sehr gutes Portemonnaie. Am liebsten esse ich dann Schweinsmedaillons mit grünen Bohnen oder Spargelsalat“.




Foto: Jan Stich

Der Kult-Komiker
Thomas Bäppler-Wolf ist Intendant des Theatrallalla-Theaters und das Gesicht hinter der Kult-Ikone Bäppi La Belle. Was tut der Komiker, wenn der Sommer und damit auch die Hitze kommt? „Ei na ja, erfrische mit em guude Glas Wein. Die Stadt Frankfurt hat ja eine Weintradition und die sollte man auch ausnutzen. Ich sitze gerne auf dem Hühnermarkt und lasse es mir an den Sommerabenden bei einem Schoppe gut gehen“. Dabei genieße er den Blick auf den „neuesten und schönsten Platz in Frankfurt“ – den Stoltzebrunnen. „So lässt es sich gut aushalten. Und wenn das nicht reicht, mache ich mir zu Hause ein Eis mit meinem Thermomix“.




Foto: Thomas Bäppler-Wolf

Die Kleinmarkthallen-Ikone
Ilse Schreiber ist Frankfurterin und betreibt seit sage und schreibe über 60 Jahren ihren Wurstimbiss in der Kleinmarkthalle. Dort steht sie täglich von früh bis Hallenschluss. Viel Zeit bleibe ihr da nicht: „Oft bin ich abends so platt, und dann einfach froh wenn ich zu Hause bin. Ich komme gar nicht viel raus“. Sie erinnert sich jedoch gerne an einen Ausflug, den sie mit Freunden gemacht hat: „Wir waren in der Buchscheer. Dort kann man herrlich draußen im Grünen sitzen und Apfelwein trinken“. Und den trinke sie am liebsten pur, erzählt sie, denn „das Wasser ist für die Frösche“. Und sie hat noch einen Geheimtipp: Den Rosengarten im Palmengarten. Ausgestattet mit Buch, Brötchen und einem Piccolo Sekt verbringe sie dort gerne den Feierabend, entweder lesend oder ein Nickerchen machend.




Foto: Sina Eichhorn
22. Juli 2019
red
 
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