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Wein-Hotspot: Ostend
 
Neues aus der Szene
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Popup-Weinbar für einen Tag
Foto: Katrin Börsch
Foto: Katrin Börsch
Am vergangenen Samstag, den 15. Juli, „ploppte“ eine Weinbar im Ostend auf. Angekündigt wurde die Veranstaltung auf Facebook, wo prompt über 2.400 User den Interessiert-Button geklickt haben. Können sich Wein-Affine nun über eine lässige, den Sommer überdauernde Weinbar freuen?
Das Ostend stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen des Weins: Im Kunstverein Familie Montez fand die Lange Nacht der Weine statt, die eine etwas andere Form der Weinprobe sein will. Die Idee dahinter ist, dass Winzer, Weinkenner und solche, die es werden wollen, in lockerem Rahmen miteinander in Kontakt treten können. Unter der Hand angekündigt wurde dagegen die Galerie Ostend Popup Weinbar, die nur einen ausgedehnten Spaziergang in Richtung Nordosten entfernt vom Kunstverein liegt und ebenfalls am 15. Juli „aufgeploppt“ ist.

Die Macher Jasmin und Alex hatten Lust darauf, mit Winzern und Interessierten bei guten Weinen ein bisschen zu feiern. „Kommt ab 14 Uhr (bis Mitternacht, oder länger) vorbei und probiert circa 7 offene Weine (0,1 l und 0,2l) und zahlreiche Weine von der Flaschenweinkarte zu Frankfurt-untypischen Vorzugspreisen.“, schrieben sie. „Dass die Veranstaltung auf Facebook bei sage und schreibe 2.000 Usern Anklang fand, war auch für uns eine Überraschung“, sagt Alex, der Weinblogger ist und sich selbst als Hobbyweintrinker bezeichnet.

In dem aus Sanierungsgründen verwaisten Eckhaus an der Ostendstraße befindet sich die Location, in der vor dem Leerstand schon Gastronomie ansässig war. Um 14 Uhr ist der kleine Raum noch gähnend leer. In den Fensterscheiben hängt, von außen sichtbar, die Notiz „Privatveranstaltung“ – quasi eine Art Underground-Weinprobe also. Während der Dj sein Pult aufbaut, erzählen die pressescheuen Macher, das solle eigentlich gar keine große Sache sein. Selbstironisch schmunzelnd fügt Alex hinzu: „Gut. Aber dann haben wir ja doch irgendwie Wein für 3.000 Euro eingekauft. Wenn wir den heute nicht loswerden, dann gibt es eventuell noch einen Weinabend“. Der sympathische Weinblogger grinst. Er kennt viele Winzer, die er auch zum Event eingeladen hat. Auf der umfangreichen Weinkarte sind vornehmlich deutsche Weine aus Rheinhessen, der Pfalz und der Mosel vertreten. Aber auch Ausländer, etwa aus der Provence, Roussillon, Fitou, der Bourgogne und Sizilien sind im Angebot. Mit 17 verschiedenen Sorten Riesling ist er der kleine Favorit der Veranstalter. Interessant: Eine Spalte ist Natur-, Orange- und sogenannten Freak-Weinen gewidmet.

Im Laufe des Nachmittags füllt sich die Location. Ihr Weinkontingent sind Alex und Jasmin tatsächlich losgeworden. Offenbar mussten sie sogar Nachschub ordern – ein voller Erfolg also: „Vielen Dank an alle für den großartigen Abend. Wir sind immer noch überwältigt. So viele tolle Menschen - es gab wohl selten eine bessere Stimmung auf der Ostendstraße.“ Bleibt zu hoffen, dass die Freunde trotz geleerten Flaschen ihre angenehm lockere und unprätentiöse Weinbar noch einmal „aufploppen“ lassen.
17. Juli 2017
Katrin Börsch
 
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