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Wegen Corona und Parkplatzmangel?
 

Neues aus der Szene

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Krazy Kraken geht in die Insolvenz

Foto: Katrin Börsch
Foto: Katrin Börsch
Vor knapp einem Jahr hat Multi-Gastronom Christian Mook das Krazy Kraken im Westend eröffnet, jetzt steht das Seafood-Restaurant schon wieder vor einem möglichen aus.
Christian Mook ist ein Mann deutlicher Worte. „Das mehrmonatige Berufsvernot und die derzeitigen Abstandsregeln haben das Krazy Kraken extrem brutal getroffen“, schreibt er in seinem Newsletter. Bei dem Seafood-Restaurant im Westend seien keinerlei staatliche Hilfsmittel angekommen. „Dafür hat die Stadt Frankfurt die Zeit des Lockdowns genutzt, um im direkten Umfeld zahlreiche neue Fahrrad-Parkstationen und Poller zu installieren. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden wieder unzählige Parkplätze vernichtet“, klagt Mook. „Wir sind zwar selber durchaus leidenschaftliche Fahrradfahrer, allerdings ist speziell das Krazy Kraken als hochspezialisiertes Nischenrestaurant stark auf Gäste aus dem Umland angewiesen - Gäste, die weder mit der S-Bahn noch dem Fahrrad zu uns anreisen werden.“

Deshalb hat die Mook Group, die unter anderem auch das Franziska im Henninger Turm, das Mon Amie Maxie und das Zenzakan betreibt, entschieden, ein Insolvenzverfahren für das Krazy Kraken einzuleiten. Das Restaurant soll weiter geöffnet bleiben. Der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner sagt: „Das Krazy Kraken wird in vollem Umfang fortgeführt. Das Ziel des Verfahrens ist eine Sanierung des Betriebs, möglicherweise durch Aufstellung eines Insolvenzplans. Die Umsätze des vergangenen Wochenendes waren vielversprechend, was die ohnehin hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem Engagement für die Gäste weiter bestärkt.“

Christan Mook ergänzt: „Wir werden nun allerdings in den nächsten Monaten sorgsam beobachten, wie sich die staatlichen Auflagen entwickeln, ob es zu einer zweiten Welle kommt und inwieweit sich die verschärfte Parkplatzsituation negativ auf unser Geschäft auswirkt. Erst danach werden wir in Absprache mit unserem Insolvenzverwalter entscheiden, ob es perspektivisch sinnvoll ist, das Krazy Kraken zukünftig weiter von der Mook Group an diesem Standort betreiben zu lassen.“ So bleibt der Silberstreif am Horizont, dass für die Mook Group das Konzept auch an einem anderen Ort denkbar wäre. Denn wenn in Frankfurt eines fehlt, dann gute Fisch-Restaurants.

Krazy Kraken, Westend, Grüneburgweg 95, Tel. 722122, Mo–Fr 12–14.30 & Mo–Sa 18–24 Uhr
 
10. August 2020, 17.10 Uhr
jps
 
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Leser-Kommentare

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Axel Klein am 11.8.2020, 11:42 Uhr:
Der Mann der sein Personal abzockt und die Hälfte der Trinkgelder einbehält, hat nix anderes verdient.
 
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