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Nach Besitzerwechsel im Willie James
 
Neues aus der Szene
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Eskalation bei der Betriebsversammlung
Foto: Dirk Ostermeier
Foto: Dirk Ostermeier
Der neue Eigentümer des Willie James befindet sich im Streit mit seinem Team. Bei dem Versuch, einen Betriebsrat zu wählen, soll eine Vase geflogen sein.
Es hätte alles sauber und vor allem unspektakulär über die Bühne laufen können – der Besitzerwechsel im Willie James. Nachdem Travolta-Inhaber Dennis Smith seinen Rückzug aus dem Geschäft verkündete, plante er eigentlich, sich weiterhin im Hintergrund als DJ und Berater zu halten. Jetzt ist alles anders gekommen. Wie Arbeitsrechtlerin Hakima Taous berichtete, ist es bei dem Versuch, einen Betriebsrat zu gründen, zu einer Auseinandersetzung zwischen den Mitarbeitern und dem neuen Chef, Kakadu Besitzer Jarnail Singh Multani gekommen.

Angefangen habe alles damit, dass Multani die Mitarbeiter nicht zu den gleichen Konditionen übernehmen wollte. „Im Zuge der Geschäftsübergabe wurde mir ein fairer Umgang mit meinen ehemaligen Mitarbeitern zugesichert. Dies stellt sich nun zu meinem Bedauern anders dar“ so der ehemalige Besitzer Dennis Smith. Es gab Streitigkeiten in Bezug auf die Dienstpläne, Zuschläge und Arbeitsverträge. Aufgrund dessen beschlossen drei Mitarbeiter einen Betriebsrat zu gründen, worauf ihnen drei Tage später eine Kündigung ins Haus flatterte und ein Hausverbot verhängt wurde.

Zusammen mit Hakima Taous trafen sich die Mitarbeiter dann Tage später, um den Wahlvorstand für die Wahl eines Betriebsrats zu bestimmen. Laut ihrer Aussage traf der neue Besitzer mit 30 Leuten – angeblich allesamt Angestellte im Kakadu’s – am Ort ein. Im Laufe der Versammlungen sei es von Seiten des Inhabers zu Beschimpfungen gekommen. Multani soll mit einer Vase nach einem der Anwesenden geworfen haben. Dass die Versammlung mit einer Anzeige wegen Körperverletzung und Störung der Betriebsarbeit endete, hätte Arbeitsrechtlerin Hakima Taous nicht erwartet. „In der Frankfurter Gastronomie-Szene sind Betriebsräte Mangelware, man kann sie an einer Hand abzählen. Aber so eine Auseinandersetzung wie in dieser Form hier, habe ich noch nie erlebt“.

Wann und ob sich die Parteien einigen, ist noch unklar. Fest steht, dass es bis dato noch keinen offiziellen Betriebsrat gibt und die Kündigungen laut Taous rechtlich unwirksam seien. Der neue Inhaber stand für ein Statement nicht zur Verfügung. Wenigstens der Streit um den Namen, immerhin ist das Willie James nach Dennis Smith verstorbenem Vater benannt, konnte beigelegt werden: Ende des Monats soll das Lokal umbenannt werden.
11. Oktober 2017
jmk
 
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