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Frankfurter Restaurants im Gault&Millau 2021
 

Neues aus der Szene

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Vier Hauben für ein Halleluja

Foto: Gault&Millau 2021
Foto: Gault&Millau 2021
Im Gault&Millau 2021 werden Andreas Krolik und das Lafleur mit vier Hauben geadelt. Am 30. November erschien die neuste Ausgabe des berühmten Restaurantführers mit weiteren Frankfurter Restaurants – und auch mit ein paar Lücken.
Für Restaurantführer ist das Jahr 2020 schwierig, das betont auch Christoph Wirtz, neuer Chefradakteur und Chef-Tester des Gault&Millau, in seinem Vorwort für die neuste Ausgabe des einflussreichen Restaurantführers: „Die vorliegenden Ergebnisse wurden nach bestem Wissen und Gewissen ermittelt, wir haben uns bemüht, die aktuellen Herausforderungen angemessen zu berücksichtigen“ – coronabedingte Schwankungen und Lücken inklusive.

Bewerten unter erschwerten Bedingungen

Neben der Sterne des Guide Michelin, gehören die vom Gault&Millau vergebenen „Hauben“ unter Köchen zu den begehrtesten Trophäen. Die Vergabe folgt dem Vorbild französischer Schulnoten mit 20 möglichen Punkten als höchste Wertung – die aber prinzipiell nicht vergeben wird. Restaurants mit 19,5 Punkten erhalten fünf Hauben, mit 19 Punkten vier, mit 17-18 Punkten drei, mit 15-16 Punkten zwei und normalerweise werden nur Bewertungen ab mindestens 11 Punkten besprochen.

Für die 2021-Ausgabe wird nun sogar erst ab 15 Punkten detailliert bewertet. „Neben den 500 Spitzen Restaurants haben wir auf den folgenden Seiten 500 Adressen zusammengestellt, die wir keinem direkten Vergleich unterziehen wollen, die wir aber aus unterschiedlichen Gründen für besonders empfehlenswert halten“, schreibt Wirtz weiter. Generell kommt allein eine Nennung im seit 1969 jährlich erscheinenden Gault&Millau einem gastronomischen Ritterschlag gleich.

Neue Hauben für Frankfurt

In der neusten am 30. November veröffentlichten Ausgabe des Gault&Millau können sich gleich mehrere Frankfurter Restaurants über gute und teils sehr gute Bewertungen freuen. Frankfurts Top-Drei kann sich etwa mit jeweils einem weiteren Punkt und damit je einer zusätzlichen Haube schmücken: Erno’s Bistro und das Gustav werden nun mit 17 Punkten und drei Hauben bewertet, während das Lafleur mit 19 Punkten und vier Hauben als eines der bundesweit besten Restaurant geadelt wurde.

Sehr gefreut haben dürften sich auch Küchenchef Dennis Pilwat und Inhaber Christian Senff vom Aureus, das als Neueröffnung aus dem Stand solide 15 Punkte und zwei Hauben abstauben konnte. Im Frankfurter Umland und FRANKFURT GEHT AUS!-Revier wird sich auch Nils Henkel gefreut haben. Nachdem er im Fahrwasser des ersten Lockdown am Restaurant Schwarzenstein „gegangen wurde“, steigt er mit seiner im August 2020 übernommenen Küche im Boothaus mit 16 Punkten neu ein.

Newcomer und Blinde Flecken in Frankfurt und Umgebung

Ebenfalls erstmals im Gault&Millau, wenn auch (lediglich) als Empfehlung ohne Bewertung nach Punkten, ist das vegetarische Restaurant Leuchtendroter. Hier werde „postmodern provoziert, immer präzise kocht, manchmal etwas zu laut, aber immer interessant.“ Außerdem als Empfehlungen für Frankfurt neu dabei sind Restaurant Ponte, Ristorante Villa Lauda und The Noodlemaker.

Leider geht auch einem Riesen wie dem Gault&Millau mal einer durch die Lappen. Allerdings ist es überraschend, dass gerade das weltweit erste und bislang einzige vegane Sternerestaurant, das Seven Swans, keinerlei Erwähnung findet. Zumal in den beiden letzten Jahren hier noch 15 Punkte vergeben wurden und es ansonsten nicht den Anschein macht, als ob Ricky Saward und sein Team nachgelassen hätten.

Ein anderer Blinder Fleck scheint auf Darmstadt zu liegen. Vollkommen wider Erwarten bleibt dort das OX der Gebrüder David und Norman Rink außen vor. Wie Wirtz in seinem Vorwort jedoch treffend klarmacht: „Kein Restaurantführer, egal, wie gut er aufgestellt ist, kann einen lückenlosen, tagesaktuellen Überblick über alle Restaurants zwischen Kiel und Garmisch bieten.“ Da hat er natürlich Recht.

Weitere Auszeichnungen des Gault&Millau 2021

• Thomas Schanz (Schanz, Piesport) als Koch des Jahres
• Vincent Klink (Wielandshöhe, Stuttgart) als Gastronom des Jahres
• Ilona Scholl (Tulus Lotrek, Berlin) als Gastgeberin des Jahres
• Matteo Ferrantino (bianc, Hamburg) als Aufsteiger des Jahres
• Max Goldberg (Oxalis, Schluchsee) als Entdeckung des Jahres
• Nancy Grossmann (Rutz, Berlin) als Sommelière des Jahres
• Hannes Radeck (Ox & Klee, Köln) als Patissier des Jahres
• Hans Haas (Restaurant Tantris, München) Auszeichnung für sein Lebenswerk
 
2. Dezember 2020, 06.12 Uhr
srs
 
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